Eloralintide: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit
Zusammenfassung
Eloralintide ist eine im Labor gebaute Kopie von Amylin, einem Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Hunger dämpft; in den Studien wurde es einmal pro Woche unter die Haut gespritzt. Zugelassen hat es kein Land, und die Studien der Phase 3 berichten ab 2028. In einer Studie über 48 Wochen an 263 Erwachsenen sank das Gewicht um 9 bis 20 Prozent, unter Placebo um 0,4 Prozent. Übelkeit erreichte in einer Gruppe 64 Prozent.
Das Wichtigste in Kürze
- In der Studie über 48 Wochen sank das Gewicht im Mittel um 9 bis 20 Prozent. Diese Studie der Phase 2 lief an 46 amerikanischen Zentren mit 263 Erwachsenen ohne Typ-2-Diabetes. In den sechs behandelten Gruppen betrugen die Mittelwerte minus 9, 12, 18, 20, 20 und 16 Prozent, unter Placebo minus 0,4 Prozent [1].
- Die Zahlen aus dem Studienregister decken sich mit der Veröffentlichung. Je Gruppe lauten sie minus 9,4; 12,4; 17,6; 20,1; 19,9 und 16,5 Prozent. Zwischen 71,55 und 97,50 Prozent der behandelten Teilnehmer verloren mindestens 5 Prozent ihres Gewichts, unter Placebo waren es 31,21 Prozent [2].
- In der Mitte des Dosisbereichs war die Übelkeit besonders stark. Auf der dritten von vier festen Stufen erreichte sie 64 Prozent und in einer der Gruppen mit ansteigender Menge 54 Prozent, während sie unter Placebo bei 14 Prozent lag [1].
- Die frühere Studie über 12 Wochen wirkte deutlich milder. Bei 100 Erwachsenen wurden am häufigsten verminderter Appetit mit 19 Prozent, Kopfschmerzen mit 12 Prozent und Übelkeit mit 8 Prozent gemeldet. Das Gewicht sank um 2,6 bis 11,3 Prozent [3].
- Die Vorliebe für einen Rezeptor ist Absicht. In Zellen aktivierte der Stoff den menschlichen AMY1-Rezeptor 12-fach stärker als den Calcitonin-Rezeptor und 11-fach stärker als den AMY3-Rezeptor [4].
- 22 registrierte Studien, ein einziger Auftraggeber, keine Zulassung. Fünf davon laufen in Phase 3, mit geplantem Abschluss zwischen Februar 2028 und Juli 2030. Hinter jeder einzelnen steht Eli Lilly [5].
- Im Sport ist der Stoff jederzeit verboten, und zwar über die Auffangklasse für Substanzen, die keine Gesundheitsbehörde zugelassen hat [6].
Was Eloralintide ist
Eloralintide ist ein synthetisches Amylin-Analogon, also eine nachgebaute Fassung eines natürlichen Hormons. Amylin stammt aus denselben Zellen der Bauchspeicheldrüse, die auch Insulin ausschütten. Es verlangsamt den Magen, dämpft die Ausschüttung des Hormons Glucagon und meldet dem Hirnstamm Sättigung [7], [4].
Natürliches Amylin wirkt nur Minuten und verklumpt leicht zu Fasern. Der Nachbau behebt beides. Am Molekül hängt eine Fettsäurekette aus zwanzig Kohlenstoffatomen, die sich lösbar an Albumin heftet, das wichtigste Transporteiweiß des Blutes. Dadurch streckt sich die Wirkung auf etwa eine Woche [7], [8].
Eli Lilly entwickelte den Stoff unter dem Code LY3841136. Einen Markennamen gibt es nicht, weil kein Markt ihn zugelassen hat. Alle 22 registrierten Studien und alle drei grundlegenden Veröffentlichungen stammen aus diesem einen Unternehmen [5], [7].
Kurzprofil
| Feld | Angabe | Quelle |
|---|---|---|
| Name | Eloralintide; vorgeschlagener internationaler Freiname, Liste 131 aus dem Jahr 2024 | [7] |
| Entwicklungscodes | LY3841136, AMY-1176, AT53786 | [9], [10] |
| Klasse | Lang wirkender, selektiver Agonist am Amylin-Rezeptor; ein verändertes Peptid und im strengen Sinn keine Hormonkopie | [4], [11] |
| Aufbau | 37 Bausteine, Ring nicht über die übliche Disulfidbrücke, sondern über einen Methylen-Thioether geschlossen; Ornithin ersetzt ein Lysin; zwei Bausteine methyliert; Ende amidiert | [7], [9] |
| Sequenz | XCNTATCATG XLAEFLVRSS NNFGPKLPPT EVGSNTY, wobei das erste X ein Gamma-Glutamyl-Rest ist und das elfte Ornithin | [11] |
| Summenformel und Masse | C201H319N49O65S2, rund 4.526 g/mol; die exakte Masse beträgt 4523,2604 | [8], [11] |
| Halbwertszeit | Nie veröffentlicht. Die Arbeiten halten nur fest, dass das Profil eine wöchentliche Gabe zulässt | [3] |
| Verabreichung in den Studien | Spritze unter die Haut, einmal pro Woche, in jeder registrierten Studie | [5] |
| Status | In keinem Markt zugelassen; Phase 3 | [5], [12] |
| Entwickler | Eli Lilly and Company, Indianapolis | [5] |
| CAS-Nummer | 2883634-40-8 | [7] |
| PubChem CID | 175663130 | [8] |
| UNII | 73G3354J8W | [9] |
| InChIKey | RLBIFQNAUXZCQB-UHFFFAOYSA-N | [8] |
| ChEMBL, KEGG, Wikidata | CHEMBL6068462, D12886, Q141202873. Kein Eintrag in DrugBank gefunden | [10], [11], [13] |
| ATC-Code | Keiner. Codes werden üblicherweise rund um eine Zulassung vergeben | [10] |

Wie es wirkt
Der Amylin-Rezeptor ist kein einzelnes Eiweiß, sondern ein Paar, und aus dieser Paarung erklärt sich das ganze Molekül.
- Zwei Eiweiße bilden den Rezeptor. Ein Calcitonin-Rezeptor verbindet sich mit einem von drei Hilfseiweißen, die RAMP1, RAMP2 und RAMP3 heißen. Die Kombination mit RAMP1 ergibt den AMY1-Rezeptor [4].
- Eloralintide bevorzugt AMY1. In Zellen, die jeweils nur einen Rezeptor trugen, aktivierte der Stoff den menschlichen AMY1-Rezeptor 12-fach stärker als den Calcitonin-Rezeptor. Gegenüber dem AMY3-Rezeptor betrug der Abstand das 11-fache [4].
- Genau diese Vorliebe ist der Zweck des Entwurfs. Sie trennt den Stoff von jenen Mitteln ab, die den Amylin- und den Calcitonin-Rezeptor gleichermaßen ansprechen, etwa Cagrilintid [4], [14].
- Bei Ratten führte diese Vorliebe zu weniger Abneigung. Schlanke Ratten, die Eloralintide erhielten, entwickelten statistisch gesichert seltener eine erlernte Geschmacksabneigung als Ratten, die Cagrilintid bekamen (p < 0,05). Das sind Tierdaten, die sich nicht auf den Menschen übertragen lassen [4].
- Die Fettkette verlängert die Wirkung auf eine Woche. Über 12 Wochen mit wöchentlichen Spritzen stieg die Menge im Blut im gleichen Schritt wie die Dosis: Bezogen auf die Dosis lagen die Verhältniszahlen bei 1,1 für die Gesamtmenge und bei 1,0 für die Spitzenkonzentration [3].
- Die Nachschlagedatenbanken beschreiben das Ziel gröber. KEGG führt den Calcitonin-Rezeptor und den calcitoninrezeptorähnlichen Rezeptor als Angriffspunkte auf, was weiter gefasst ist als die veröffentlichten Messungen zur Rezeptor-Vorliebe [11].
Zwei Übersichtsarbeiten aus dem Jahr 2026 stellen dieselbe offene Frage an die gesamte Stoffgruppe. Es ist ungeklärt, ob die geringere Nahrungsaufnahme auf echter Sättigung beruht oder auf einem leichten Unwohlsein, und die Vorliebe für einen Rezeptor könnte den Ausschlag geben [14], [15].
Was die Studien zeigen
Alle Daten vom Menschen stammen aus drei begutachteten Veröffentlichungen und aus einem Ergebnisbericht im Studienregister. Eine Literatursuche am 20. September 2026 lieferte insgesamt neun Einträge zu dem Namen [16].
Gewicht über 48 Wochen
Phase-2-RCT Die zentrale Studie teilte 263 Erwachsene ohne Typ-2-Diabetes an 46 amerikanischen Zentren nach dem Zufallsprinzip ein und lief 48 Wochen lang gegen Placebo. Die Teilnehmer waren im Mittel 49,0 Jahre alt (Standardabweichung 12,6) und wogen 109,1 kg (22,8), bei einem Body-Mass-Index von 39,1 (6,8). Vier von fünf waren Frauen, und vier von fünf waren weiß [1].
Es gab vier feste Dosisstufen und zwei Gruppen mit ansteigender Menge. Auf der niedrigsten Stufe veränderte sich das Gewicht im Mittel um minus 9 Prozent, mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von minus 12,6 bis minus 6,3. Mit steigender Stufe folgten minus 12 Prozent (minus 14,9 bis minus 9,8), minus 18 Prozent (minus 20,7 bis minus 14,5) und minus 20 Prozent (minus 22,7 bis minus 17,5). Die beiden ansteigenden Gruppen erreichten minus 20 Prozent (minus 22,7 bis minus 17,0) und minus 16 Prozent (minus 18,6 bis minus 14,1), unter Placebo waren es minus 0,4 Prozent (minus 2,2 bis plus 1,4) [1].
Studie der Phase 2, NCT06230523, mit 263 Erwachsenen ohne Typ-2-Diabetes an 46 amerikanischen Zentren über 48 Wochen. Die Stufen 1 bis 4 sind die vier festen Dosisstufen von der niedrigsten zur höchsten; die beiden ansteigenden Gruppen stiegen von Stufe 3 und von Stufe 2 aus auf. Die Werte sind die Wirksamkeitsschätzung der Veröffentlichung. Quellen [1], [2].
Phase-2-RCT Im Studienregister liegt ein zweiter Satz Zahlen, der anders berechnet wurde. Er lautet minus 9,4; 12,4; 17,6; 20,1; 19,9 und 16,5 Prozent gegenüber minus 0,4 Prozent. In Kilogramm sind das minus 10,2 bis minus 21,3 gegenüber minus 0,2 [2].
Phase-2-RCT Der Anteil derer, die mindestens 5 Prozent ihres Gewichts verloren, reichte in den behandelten Gruppen von 71,55 bis 97,50 Prozent. Unter Placebo lag er bei 31,21 Prozent. Die beiden Schätzungen fallen auseinander, weil die eine nur diejenigen zählt, die in der Behandlung blieben, und die andere alle zugeteilten Teilnehmer [1], [2].
Gewicht und Verträglichkeit über 12 Wochen
Phase-1-RCT Davor lief eine Studie über 12 Wochen an 100 Erwachsenen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit, an drei amerikanischen Zentren, mit wöchentlichen Spritzen und ohne ansteigende Menge. Das Durchschnittsalter betrug 44 Jahre, 29 Prozent der Teilnehmer waren Frauen, und der Body-Mass-Index lag im Mittel bei 32,6 [3].
Phase-1-RCT Bis Woche 12 sank das Gewicht je nach Dosisgruppe um 2,6 bis 11,3 Prozent. Beschwerden im Magen-Darm-Trakt waren selten: Durchfall bei 10 Prozent, Übelkeit bei 8 Prozent, Erbrechen bei 4 Prozent. COVID-19 wurde bei 11 Prozent festgehalten; das war eine Infektion, die in den Studienzeitraum von 2022 bis 2024 fiel, und keine Wirkung des Stoffes. Die meisten Ereignisse waren leicht, und niemand starb [3].
Die erste Studie am Menschen
Phase-1-RCT Die Erstanwendungsstudie lief von März 2022 bis Januar 2024 und schloss insgesamt 148 Menschen ein. Im Teil mit einer einzigen Gabe erhielten 48 gesunde Erwachsene mit einem mittleren Body-Mass-Index von 27,5 eine Spritze und wurden vier Wochen lang beobachtet [4], [17].
Phase-1-RCT In Woche vier war das Gewicht bei einer der höheren Einzelgaben um 2,5 Prozent gesunken (p < 0,01). Bei der höchsten Einzelgabe waren es 4,4 Prozent (p < 0,001), während es unter Placebo um 0,6 Prozent stieg. Neun Teilnehmer meldeten zusammen 16 Ereignisse, von denen 15 leicht waren. Auf zwei von ihnen entfielen vier Magen-Darm-Ereignisse, darunter ein mittelschwerer Anfall von Erbrechen [4].
Wie es im indirekten Vergleich abschneidet
Netzwerk-Metaanalyse Eine Auswertung aus dem Jahr 2026 fasste sechs randomisierte Studien mit 4.642 Teilnehmern zusammen und verglich amylinbasierte Behandlungen indirekt miteinander. Eloralintide in hoher Dosis landete bei der Gewichtsabnahme mit minus 18,01 Prozent gegenüber Placebo auf dem zweiten Platz (Rangwert 0,89), hinter Amycretin, das unter die Haut gespritzt wurde und in hoher Dosis minus 23,95 Prozent erreichte (1,00) [18].
Netzwerk-Metaanalyse Die Autoren nennen ihre eigene Datengrundlage dünn, wenig gesichert und die Ergebnisse vorläufig. Ein indirekter Vergleich ist nicht dasselbe wie eine Studie, die zwei Mittel unmittelbar gegeneinander prüft, und eine solche Studie gibt es für keines der Amylin-Analoga [18].
Werte zu Herz und Stoffwechsel
Narrative Übersicht Eine Übersichtsarbeit zu den frühen Studien beschreibt einen Rückgang von Puls, Blutdruck, Entzündungswerten und Blutfetten sowie einen Verlust, der überwiegend auf die Fettmasse entfällt. Sie hebt den fallenden Puls als Gegensatz zu den GLP-1-Mitteln hervor, die die Herzfrequenz erhöhen [19].
Narrative Übersicht Dieselben Autoren schreiben unmissverständlich, dass kein Agonist am Amylin-Rezeptor je in einer Studie geprüft wurde, die Herzinfarkte oder Schlaganfälle misst. Sie nennen diese Werte Einordnung und keine Vorhersage, und die zugrunde liegenden Zahlen stehen nicht in den zugänglichen Zusammenfassungen [19].
Zu den Kombinationsstudien gibt es noch keine Ergebnisse
Keine Ergebnisse Eloralintide wurde in vier abgeschlossenen Studien der Phase 1 und in einer Studie der Phase 2 bei Typ-2-Diabetes mit 367 Teilnehmern zusammen mit Tirzepatid gegeben. Veröffentlicht ist keine davon. Ergebnisse aus Kombinationsgruppen sagen nichts über den Stoff allein aus [20], [21].
Keine Ergebnisse Drei weitere Studien kombinieren ihn mit Macupatide, einem eigenen Molekül desselben Unternehmens mit einem eigenen Datenbankeintrag. Wer deren Ergebnisse als Eloralintide-Ergebnisse liest, überschätzt, was der Stoff allein bewirkt [22], [23].
Was weiterhin offen ist
- Alles jenseits von 48 Wochen. Das ist der längste veröffentlichte Behandlungszeitraum. Die Studien der Phase 3 laufen bis 2028 und 2030 [1], [5].
- Ob der Stoff das Herz schützt. Eine Studie, die Herzinfarkte oder Schlaganfälle misst, ist nicht registriert, und die Werte zu Herz und Stoffwechsel sind nur Ersatzgrößen [19], [5].
- Wie der Herzrhythmus reagiert. Eine eigene Untersuchung dazu, wie sich das Herz nach jedem Schlag elektrisch erholt (Erregungsrückbildung), gibt es für diesen Stoff nicht. Das ist eine Datenlücke und kein unauffälliges Ergebnis [5].
- Was bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion geschieht. Zwei Studien der Phase 1 mit 28 und 36 Teilnehmern liefen am 20. September 2026 noch [24].
- Schwangerschaft, Stillzeit, Fruchtbarkeit und Kinder. Dazu gibt es überhaupt keine Daten. Eine Studie zur Wechselwirkung mit einem Verhütungsmittel zum Einnehmen hatte noch nicht begonnen [25].
- Ob das Gewicht zurückkommt. Zu dem, was nach dem Absetzen geschieht, ist nichts veröffentlicht.
- Ob es auch außerhalb der Studienbevölkerung wirkt. In der Gruppe der Phase 2 waren 78 Prozent Frauen und 78 Prozent weiß, und rekrutiert wurde allein in den Vereinigten Staaten [1].
Nebenwirkungen und Sicherheit
Alle Sicherheitsdaten stammen aus Studien des Unternehmens unter ärztlicher Aufsicht. Es gibt keine zugelassene Fachinformation, keine Packungsbeilage und keine Überwachung der Sicherheit außerhalb einer Studie, denn es gibt keine Zulassung [12], [5].
- Übelkeit ist die bestimmende Beschwerde, und sie folgt nicht der Dosis. In den Gruppen über 48 Wochen lag sie bei 11, 13, 64, 33, 54 und 25 Prozent, unter Placebo bei 14 Prozent. Auf der dritten festen Stufe war sie häufiger als auf der vierten, und die Veröffentlichung erklärt das nicht [1].
- Die Erschöpfung nahm regelmäßiger mit der Dosis zu. Sie lag in denselben Gruppen bei 0, 13, 29, 43, 46 und 21 Prozent, unter Placebo bei 12 Prozent [1].
- Verminderter Appetit war über 12 Wochen die häufigste Meldung mit 19 Prozent, gefolgt von Kopfschmerzen mit 12 Prozent und Erschöpfung mit 11 Prozent. Das ist zugleich die beabsichtigte Wirkung und eine erfasste Nebenwirkung [3].
- Schwere Ereignisse traten nicht häufiger auf als unter Placebo. Über 48 Wochen kamen sie bei 3 von 53 Teilnehmern unter Placebo vor. In den behandelten Gruppen mit 28, 24, 28, 54, 24 und 52 Teilnehmern traten sie 3, 1, 1, 3, 2 und 1 Mal auf, ohne Bezug zur Dosis [2].
- In keiner der beiden Studien starb jemand. Über 12 Wochen gab es ein schweres Ereignis, das der Prüfarzt als nicht mit dem Stoff zusammenhängend einstufte [2], [3].
- Es gibt weder Gegenanzeigen noch amtliche Warnhinweise, weil es keine geprüfte Fachinformation gibt. Ausschlusskriterien der Studien, etwa eine Schilddrüsenerkrankung oder eine frühere Operation zur Gewichtsabnahme, sind Aufnahmeregeln und keine Gegenanzeigen [12].
Studie der Phase 2, NCT06230523, mit 263 Erwachsenen über 48 Wochen. Die Stufen 1 bis 4 sind die vier festen Dosisstufen von der niedrigsten zur höchsten. Der Wert auf Stufe 3 liegt über dem der höheren Stufe 4, und die Veröffentlichung erklärt das nicht. Quelle [1].
Eine Aussage über diesen Stoff verlangt Vorsicht. Die Zahlen aus 12 Wochen mit 8 Prozent Übelkeit wurden als Beleg dafür gedeutet, dass der Magen-Darm-Trakt den Stoff besser verträgt als konkurrierende Moleküle. Die Zahlen aus 48 Wochen stützen diese Aussage in ihrer pauschalen Form nicht [3], [1].
Eine weitere Lücke betrifft die Chemie. Natürliches menschliches Amylin bildet leicht Amyloidfasern, und diese Neigung zu unterdrücken ist die zentrale Entwurfsaufgabe der gesamten Stoffgruppe. Daten, die sich eigens auf Eloralintide beziehen, gibt es dazu nicht [15].
Warum diese Seite keine Dosierungen nennt
Diese Seite nennt für Eloralintide keine Mengen, in keiner Einheit. Der Stoff ist ein Prüfpräparat, das bislang keine Gesundheitsbehörde geprüft hat, weshalb außerhalb einer überwachten Studie nie eine Menge für vertretbar erklärt wurde [12], [5].
Wo oben Studiengruppen vorkommen, erscheinen sie als Stufen von der niedrigsten zur höchsten, weil die Zahlen zu den Ergebnissen gehören, die sie erklären. Eine Tabelle mit Mengen, Schritten und Abständen läse sich als Anleitung und nicht als Quellenangabe [1].
Entwicklungsstand und Zulassung
Eloralintide ist in keinem Markt zugelassen und war es nie. Abfragen der Register am 20. September 2026 ergaben nirgends einen Treffer, und fünf Studien der Phase 3 liefen [12], [5].
Von der ersten Spritze im Jahr 2022 bis zur Phase 3
- 2022Erste Studie am MenschenDie Studie mit einer und mit mehreren Gaben beginnt am 30. März und läuft bis Januar 2024 mit 148 Teilnehmern, Quelle [17]
- 2024Die Phase 2 beginntDie Studie über 48 Wochen zur Dosisfindung startet am 5. Februar an 46 amerikanischen Zentren, Quelle [2]
- 2025Zwei Arbeiten und eine beendete StudieDie vorklinische Beschreibung erscheint, die Studie der Phase 2 endet im August, und ihre Ergebnisse erreichen die Zeitschrift Lancet, Quellen [4], [1]
- Dez. 2025Die Phase 3 beginntENLIGHTEN-2 startet bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes, geplant sind 1.035 Teilnehmer, Quelle [26]
- Feb. 2026Vier weitere Studien der Phase 3ENLIGHTEN-1, -3, -4 und -6 starten binnen fünf Tagen und decken Fettleibigkeit, Schlafapnoe und Knieschmerzen ab, Quellen [27], [28], [29], [30]
- 2028Erste Ergebnisse der Phase 3 erwartetENLIGHTEN-2 hat als geplanten Abschluss den Februar 2028, Quelle [26]
- 2030Letzter geplanter AbschlussENLIGHTEN-1 soll im Juli 2030 enden, Quelle [27]
- März 2022 beginnt die erste Studie am Menschen, mit einer und mit mehreren Gaben bei 148 gesunden und übergewichtigen Teilnehmern [17].
- Februar 2024 startet die Studie der Phase 2 zur Dosisfindung über 48 Wochen an 46 amerikanischen Zentren [2].
- 2025 erscheint die vorklinische Beschreibung, und im August endet die Studie der Phase 2 [4], [2].
- November 2025 erscheinen die Ergebnisse der Phase 2 vorab im Netz bei der Zeitschrift Lancet, vor der gedruckten Ausgabe vom 6. Dezember [1].
- Dezember 2025 beginnt mit ENLIGHTEN-2 die erste Studie der Phase 3, bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes [26].
- Februar 2026 starten vier weitere Studien der Phase 3. Sie decken Fettleibigkeit ohne Diabetes, die obstruktive Schlafapnoe, Schmerzen bei Kniearthrose und eine Fettleibigkeit ab, die unter einer wöchentlichen Inkretin-Behandlung bestehen bleibt [27], [28], [29], [30].
- 2028 bis 2030 sollen die Studien der Phase 3 berichten [26], [27].
| Markt | Status | Seit oder Anmerkung |
|---|---|---|
| Vereinigte Staaten | Nicht zugelassen | Nur als Prüfpräparat |
| Europäische Union | Nicht zugelassen | Kein Bewertungsbericht |
| Deutschland | Nicht zugelassen | Folgt dem europäischen Weg |
| Vereinigtes Königreich | Nicht zugelassen | Ohne Verkehrsgenehmigung |
| Australien | Nicht registriert | Nicht gelistet |
| Kanada | Nicht zugelassen | Keine Produktnummer |
| Schweiz | Nicht zugelassen | Kein Eintrag gefunden |
Zwei Einträge beruhen auf maschinellen Abfragen, die zusammen mit einer Kontrollsubstanz in derselben Datenbank liefen: der amerikanische und der kanadische. Ein leeres Ergebnis bedeutet dort Abwesenheit und keine fehlgeschlagene Abfrage [12], [31].
Schwächer sind die Einträge zur Europäischen Union, zum Vereinigten Königreich, zu Australien und zur Schweiz. Diese Register zeigen ihre Ergebnisse entweder erst im Browser an oder waren nicht erreichbar, weshalb der dortige Status aus der weltweiten Gesamtlage abgeleitet ist [32], [33], [34], [35].
Japan und China stehen nicht in der Tabelle, gehören aber beide zum Programm. Eine Studie über 12 Wochen mit 128 japanischen Teilnehmern und eine Studie mit einer Einzelgabe an 30 chinesischen Teilnehmern sind abgeschlossen. Damit befindet sich der Stoff dort in Studien und nicht auf dem Markt [20].
Eine unabhängige Gegenprobe stützt das Bild. Die Chemiedatenbank ChEMBL verzeichnet weder eine erste Zulassung noch einen Einordnungscode, auch wenn ihr Eintrag zur Entwicklungsphase hinter dem Studienregister zurückbleibt [10].
Die Rechtslage im Überblick findet sich unter Sind Peptide legal und von der FDA zugelassene Peptide.
Anti-Doping
Eloralintide ist jederzeit verboten, im Wettkampf wie außerhalb. Auf der Verbotsliste 2026 wird der Name nicht genannt. Der Stoff fällt unter die Klasse S0, die jeden pharmakologischen Stoff erfasst, den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde für die therapeutische Anwendung am Menschen zugelassen hat [6].
Der Wortlaut nennt Substanzen in der vorklinischen oder klinischen Entwicklung ausdrücklich als Beispiel, weshalb die Einordnung hier keiner Auslegung bedarf. Alles, was unter S0 fällt, gilt als spezifische Substanz, was sich auf die Bemessung einer Sanktion auswirkt, nicht aber auf das Verbot selbst [6].
Die Klasse für Peptidhormone und Wachstumsfaktoren greift nicht: Sie führt keine Agonisten am Amylin- oder Calcitonin-Rezeptor auf. Ebenso wenig greift der Eintrag zu Insulinen und insulinähnlichen Stoffen, denn Amylin ist ein eigenes Hormon mit einem eigenen Rezeptorsystem [6].
Auch im Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz fehlt Eloralintide, denn dort steht überhaupt kein Amylin-Analogon. Das ist eine Lücke in einer abschließenden Liste und keine Erlaubnis, und das Arzneimittelrecht gilt ohnehin [36].
Ein eigenes Nachweisverfahren für Eloralintide wurde nie veröffentlicht. Den vollständigen Überblick gibt die Seite im Sport verbotene Peptide.
Vergleich mit verwandten Peptiden
| Stoff | Wie er wirkt | Stärkstes veröffentlichtes Gewichtsergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|
| Eloralintide | Bevorzugt den AMY1-Rezeptor gegenüber dem Calcitonin-Rezeptor | Minus 20 Prozent nach 48 Wochen, Phase 2, 263 Erwachsene | [1] |
| Cagrilintid | Aktiviert Amylin- und Calcitonin-Rezeptor ohne Vorliebe | Minus 6,0 bis minus 10,8 Prozent nach 26 Wochen, 706 Erwachsene | [37] |
| Semaglutid | GLP-1-Rezeptor; zugelassenes Arzneimittel | Minus 14,9 Prozent nach 68 Wochen, 1.961 Erwachsene | [38] |
| Tirzepatid | GIP- und GLP-1-Rezeptor; zugelassenes Arzneimittel | Minus 15,0 bis minus 20,9 Prozent nach 72 Wochen, 2.539 Erwachsene | [39] |
| Retatrutid | Drei Stoffwechselrezeptoren; Prüfpräparat | Minus 8,7 bis minus 24,2 Prozent nach 48 Wochen, 338 Erwachsene | [40] |
| Pramlintid | Das erste zugelassene Amylin-Analogon, kurz wirksam | Siehe eigene Seite | — |
Netzwerk-Metaanalyse von sechs randomisierten Studien mit 4.642 Erwachsenen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit und ohne Diabetes, über 12 bis 68 Wochen. Das sind indirekte Vergleiche und keine unmittelbaren Gegenüberstellungen; die Autoren nennen die Datenlage dünn und wenig gesichert. Quelle [18].
Die Zahlen dieser Tabelle lassen sich nicht unmittelbar miteinander vergleichen. Sie stammen aus getrennten Studien mit unterschiedlichen Teilnehmern, unterschiedlicher Dauer und unterschiedlichen statistischen Verfahren [41].
Cagrilintid ist der nächste Verwandte und zugleich der deutlichste Gegensatz. Beide sind lang wirkende Amylin-Kopien mit einer Fettkette und wurden in ihren Studien einmal pro Woche gespritzt. Cagrilintid stammt jedoch von einem anderen Unternehmen, nutzt eine echte Disulfidbrücke und aktiviert den Calcitonin-Rezeptor ebenso bereitwillig wie den Amylin-Rezeptor [4], [37].
Pramlintid zeigt, wie die Stoffgruppe vor der Fettsäurekette aussah. Es ist zugelassen, wirkt kurz, muss häufig gespritzt werden, und seine Wirkung auf das Gewicht fällt bescheiden aus [42].
Unter den Prüfpräparaten ist Eloralintide nur eines von vielen. Übersichtsarbeiten führen es neben Petrelintid, MET-233i, ABBV-295, AZD6234 und dem Mehrfachrezeptor-Molekül Amycretin auf [42], [15].
Verbreitete Irrtümer
- „Eloralintide ist im Grunde Cagrilintid." Nein. Die beiden stammen von verschiedenen Unternehmen, sind chemisch verschieden gebaut und unterscheiden sich vor allem im Rezeptorprofil: Cagrilintid trifft beide Rezeptoren, Eloralintide bevorzugt AMY1 um das 12-fache [4], [7].
- „Es ist bloß künstliches Amylin, also sanft." Nein. Natürliches Amylin hält Minuten und verklumpt zu Fasern. Diese Fassung tauscht Bausteine aus, verändert den schließenden Ring und trägt eine Fettkette, die sie eine Woche lang wirksam hält. Eine Spritze lässt sich nicht zurücknehmen [7], [9].
- „Phase 3 heißt, es ist fast zugelassen." Nein. Phase 3 heißt, dass die größten Studien laufen. In keinem geprüften Register ist ein Antrag sichtbar, und die Studien berichten zwischen 2028 und 2030 [5], [10].
- „Die 20 Prozent sind mit zugelassenen Arzneimitteln vergleichbar." Nein. Sie stammen aus einer Studie zur Dosisfindung über 48 Wochen an 263 Menschen, davon 78 Prozent Frauen, alle in den Vereinigten Staaten rekrutiert. Zugelassene Arzneimittel wurden über 68 bis 72 Wochen an Tausenden geprüft [1], [39].
- „Es ist schonend für den Magen." Die Zahlen aus 12 Wochen nennen 8 Prozent Übelkeit, die aus 48 Wochen bis zu 64 Prozent. Der zweite Satz deckt den längeren Zeitraum ab [3], [1].
- „Es steht nicht auf der Dopingliste, also ist es erlaubt." Nein. Die Klasse S0 erfasst jeden Stoff ohne Zulassung und nennt Entwicklungssubstanzen ausdrücklich. Die Beispiele auf der Liste sind nicht abschließend [6].
- „Es steht nicht im deutschen Anti-Doping-Anhang, also ist der Handel legal." Das sind zwei verschiedene Rechtsgebiete. Der Anhang führt den Stoff nicht auf, weshalb die Dopingstraftatbestände nicht greifen. Das Arzneimittelrecht verbietet es weiterhin, ein nicht zugelassenes Arzneimittel in den Verkehr zu bringen [36].
Häufige Fragen
Was ist Eloralintide?
Eine im Labor gebaute Kopie von Amylin, einem Hormon, das die Bauchspeicheldrüse zusammen mit Insulin ausschüttet. Amylin verlangsamt den Magen, dämpft das Hormon Glucagon und meldet dem Hirnstamm Sättigung. Natürliches Amylin hält nur Minuten; Eloralintide trägt eine Fettsäurekette, die sich im Blut an Albumin heftet und die Wirkung auf etwa eine Woche streckt. Entwickelt hat es Eli Lilly unter dem Code LY3841136.
Ist Eloralintide irgendwo zugelassen?
Nein. Abfragen der Register am 20. September 2026 ergaben keine Zulassung in den Vereinigten Staaten, in der Europäischen Union, in Deutschland, im Vereinigten Königreich, in Australien, in Kanada oder in der Schweiz. Auch Japan und China haben keine. Es ist ein Prüfpräparat in Phase 3. Es gibt keinen Markennamen, keine Packungsbeilage und keine zugelassene Darreichungsform.
Wie viel Gewicht verloren die Teilnehmer in der Eloralintide-Studie?
Die Studie lief 48 Wochen lang an 263 Erwachsenen ohne Typ-2-Diabetes. Über die vier festen Dosisstufen hinweg sank das Gewicht im Mittel um 9, 12, 18 und 20 Prozent. Die beiden Gruppen mit ansteigender Menge erreichten 20 und 16 Prozent, unter Placebo waren es minus 0,4 Prozent.
Welche Nebenwirkungen hat Eloralintide?
Übelkeit und Erschöpfung stehen im Vordergrund. In der Studie über 48 Wochen reichte die Übelkeit je nach Dosisgruppe von 11 bis 64 Prozent, unter Placebo waren es 14 Prozent. Erschöpfung reichte von 0 bis 46 Prozent gegenüber 12 Prozent. In der früheren Studie über 12 Wochen lag die Übelkeit bei 8 Prozent. In keiner der beiden Studien starb jemand.
Worin unterscheidet sich Eloralintide von Cagrilintid?
Beide sind lang wirkende Amylin-Kopien und wurden in ihren Studien einmal pro Woche gespritzt, doch sie treffen unterschiedliche Rezeptor-Mischungen. Cagrilintid aktiviert den Amylin- und den Calcitonin-Rezeptor ohne Vorliebe und heißt deshalb dualer Agonist. Eloralintide aktiviert den menschlichen AMY1-Rezeptor 12-fach stärker als den Calcitonin-Rezeptor. Auch chemisch unterscheiden sie sich, bis hin zum Ring, der das Molekül schließt.
Ist Eloralintide ein GLP-1-Mittel wie Semaglutid?
Nein. Den GLP-1-Rezeptor rührt es nicht an. Es wirkt am Amylin-Rezeptorsystem, das aus dem Calcitonin-Rezeptor und einem Hilfseiweiß zusammengesetzt ist, und es erreicht das Gehirn auf einem anderen Weg. Eine Übersichtsarbeit nennt einen Unterschied, den man kennen sollte: GLP-1-Mittel treiben den Puls nach oben, während die frühen Studien zu Eloralintide einen Abfall beschreiben.
Ist Eloralintide im Sport verboten?
Ja, und zwar jederzeit, im Wettkampf wie außerhalb. Auf der Verbotsliste 2026 wird der Name nicht genannt. Die Klasse S0 erfasst jeden pharmakologischen Stoff ohne aktuelle Zulassung durch eine staatliche Gesundheitsbehörde und nennt Substanzen in der klinischen Entwicklung ausdrücklich als Beispiel. Dass der Name im Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz fehlt, ändert daran nichts.
Wann könnte Eloralintide zugelassen werden?
Ein Datum lässt sich nicht nennen, und in keinem geprüften Register ist ein Antrag sichtbar. Die fünf Studien der Phase 3 haben geplante Abschlusstermine zwischen Februar 2028 und Juli 2030. Danach braucht eine Behörde Zeit für die Prüfung der Unterlagen. Wer für Eloralintide ein Zulassungsjahr nennt, rät.
Kann man Eloralintide legal bekommen?
Zur Anwendung am Menschen nirgends. Außerhalb einer genehmigten klinischen Studie gibt es keinen rechtmäßigen Weg, denn kein Markt hat den Stoff zugelassen. Material, das im Internet als Forschungspeptid gehandelt wird, ist kein Arzneimittel. Niemand hat Identität, Reinheit oder Gehalt geprüft, und keine Chargenfreigabe steht dahinter.
Quellen
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- ClinicalTrials.gov, NCT06230523, with posted results. Phase 2 dose-finding trial, 263 participants, completed 14 August 2025, 46 American centres. Primary outcome percent change from baseline in body weight at week 48, per arm: -0.4, -9.4, -12.4, -17.6, -20.1, -19.9, -16.5; in kilograms -0.2, -10.2, -13.3, -18.7, -21.3, -21.0, -18.0. Share with at least 5 per cent loss 31.21, 71.55, 87.12, 84.99, 92.72, 97.50, 90.80 per cent. Serious events 3/53, 3/28, 1/24, 1/28, 3/54, 2/24, 1/52; deaths 0 in all arms. https://clinicaltrials.gov/study/NCT06230523
- Bhattachar S, Tham LS, Tidemann-Miller B, Ibriga H, Qu H, Briere DA, Haupt A, Mather KJ, Pratt E (2026). Eloralintide, a selective, long-acting amylin receptor agonist for treatment of obesity: phase 1 proof of concept. Diabetes, Obesity and Metabolism 28(4):2651-2660. PMID 41559929. DOI 10.1111/dom.70439. The 12-week multiple-dose part of NCT05295940, 100 participants, three American centres. All authors are employees and shareholders of Eli Lilly.
- Briere DA, Qu H, Lansu K, He MM, Moyers JS, Coskun T, Long A, Allen D, O'Farrell L, Bowen B, Pratt E, Tidemann-Miller B, Tham LS, Ibriga H, Alsina-Fernandez J, Mather KJ, Haupt A, Bhattachar SN (2025). Eloralintide (LY3841136), a novel amylin receptor agonist for the treatment of obesity: from discovery to clinical proof of concept. Molecular Metabolism 102:102271. PMID 41109426. DOI 10.1016/j.molmet.2025.102271. Preclinical characterisation plus the single-dose part of the first-in-human study. All authors are employees and shareholders of Eli Lilly.
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- World Anti-Doping Agency. The 2026 Prohibited List, in force 1 January 2026. Class S0 Non-Approved Substances, read in full on 20 September 2026: "Any pharmacological substance which is not addressed by any of the subsequent sections of the List and with no current approval by any governmental regulatory health authority for human therapeutic use (e.g. drugs under pre-clinical or clinical development or discontinued, designer drugs, substances approved only for veterinary use) is prohibited at all times." (Jeder pharmakologische Stoff, der in keinem der folgenden Abschnitte der Liste erfasst ist und für den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde eine Zulassung zur therapeutischen Anwendung am Menschen erteilt hat — etwa Substanzen in der vorklinischen oder klinischen Entwicklung oder solche, deren Entwicklung eingestellt wurde, Designerdrogen und nur für die Tiermedizin zugelassene Stoffe —, ist jederzeit verboten.) A full-text search for "eloralintid", "amylin" and "calcitonin" returned nothing; sections S2 and S4.4 were read in full and contain no amylin analogues. https://www.wada-ama.org/en/prohibited-list
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- PubChem, compound CID 175663130, queried 20 September 2026 for formula, mass, InChIKey and synonyms. Title "Eloralintide"; synonyms Eloralintide, AT53786, 2883634-40-8. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/175663130
- FDA Global Substance Registration System, substance "Eloralintide", UNII 73G3354J8W, UUID 12c3f8b0-e128-4930-bc67-85de2a39756f, queried 20 September 2026. Records substance class protein, protein type peptide, the two subunits, the amino acid substitutions and the thioether ring closure, plus the codes LM-232, AMY-1176 and NCI Thesaurus C206906. Its own formula estimate, C153H234N41O52S2 at 3546.934 Da, is smaller than the figure in the other three registers and appears not to include the lipid side chain. https://gsrs.ncats.nih.gov/
- ChEMBL, molecule CHEMBL6068462, queried 20 September 2026: first approval null, classification codes empty, dosed ingredient false, black box warning 0. Its recorded maximum phase of 2.0 lags behind the trial registry, where five phase 3 trials were already running. https://www.ebi.ac.uk/chembl/api/data/molecule/CHEMBL6068462
- KEGG DRUG, entry D12886 "Eloralintide (USAN)", queried 20 September 2026. Formula C201H319N49O65S2, exact mass 4523.2604, molecular weight 4526.11, sequence XCNTATCATG XLAEFLVRSS NNFGPKLPPT EVGSNTY, type modified peptide, comment "amylin derivative", targets CALCR and CALCRL. https://rest.kegg.jp/get/dr:D12886
- openFDA, Drugs@FDA and label endpoints, queried 20 September 2026 for the generic name: both returned "No matches found". A control query for semaglutide in the same endpoint returned a record, so the blank result reflects absence and not a broken query. The enforcement endpoint likewise returned nothing. https://api.fda.gov/drug/drugsfda.json?search=openfda.generic_name:eloralintide
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- European Medicines Agency, medicines search, queried 20 September 2026: no medicine entry. The page renders its results in the browser, so neither a hit line nor a "no results" message could be read automatically; there is no JSON interface. The finding is negative evidence of moderate confidence. https://www.ema.europa.eu/en/medicines
- MHRA Products, United Kingdom, queried 20 September 2026: no product entry. The page returned only a loading message, so this is negative evidence of moderate confidence. https://products.mhra.gov.uk/
- Therapeutic Goods Administration, Australian Register of Therapeutic Goods. The site could not be reached from the working environment on 20 September 2026, so no control query was possible. The Australian entry rests on the worldwide absence of approval alone. https://www.tga.gov.au/resources/artg
- Swissmedic and swissmedicinfo, checked 20 September 2026: the list of authorised medicines returned an error page and the information portal needs JavaScript. The Swiss entry rests on indirect evidence. https://www.swissmedicinfo.ch/
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Die Angaben auf dieser Seite wurden am 20. September 2026 geprüft, und jedes Register hinter der Statustabelle wurde an diesem Tag abgefragt. Zwei Punkte können sich schnell ändern: Die ersten Ergebnisse der Phase 3 werden im Februar 2028 erwartet, und die Kombinationsstudien mit Tirzepatid sind weiterhin unveröffentlicht.
myPeptides Research & Editing. (2026). Eloralintide: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.0, 20. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/eloralintide
Wie die Seiten dieses Registers entstehen und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.
| Fassung | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.0 | 2026-09-20 | Erstveröffentlichung |
Zuletzt geprüft: 20. September 2026. Nächste Prüfung: bei einer Veröffentlichung von Ergebnissen aus der Phase 3 oder aus den Kombinationsstudien, bei einem Zulassungsantrag oder bei einer Änderung der Anti-Doping-Einstufung.
