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Teriparatid: Was die Studien zeigen, Zulassungsstatus und Sicherheit

Status auf einen Blick

MarktStatusDatum
Vereinigte StaatenZugelassen, verschreibungspflichtig2002-11-26
Europäische UnionZugelassen, verschreibungspflichtig2003-06-10
DeutschlandZugelassen, verschreibungspflichtig2003-06-10
Vereinigtes KönigreichZugelassen, verschreibungspflichtig2003-06-10
AustralienZugelassen, verschreibungspflichtig—
KanadaZugelassen, verschreibungspflichtig—
SchweizZugelassen, verschreibungspflichtig2003-08-08
Entwicklungsstufe
Zugelassen
Stärkste Evidenz
Randomisierte Phase-3-Studie
WADA-Status
Nicht gelistet
Zuletzt geprüft
2026-09-20
Version
1.0

Diese Seite nennt keine Dosierungen.

Teriparatid: Was die Studien zeigen, Zulassungsstatus und Sicherheit

Zusammenfassung

Teriparatid ist der wirksame vordere Abschnitt des menschlichen Nebenschilddrüsenhormons. Gentechnisch veränderte Bakterien stellen es her, gespritzt wird es unter die Haut. Weil es den Körper nur in kurzen Schüben erreicht, regt es die knochenaufbauenden Zellen an: In der Zulassungsstudie erlitten 5,0 Prozent der behandelten Frauen einen neuen Wirbelbruch, unter dem Scheinmedikament 14,3 Prozent. Für Hüftbrüche wurde ein Rückgang nie gezeigt. In jedem geprüften Land ist der Stoff verschreibungspflichtig, und seine Produktinformation warnt vor Knochenkrebs — eine Warnung, die mit Rattenversuchen begann.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Zulassungsstudie traten rund zwei Drittel weniger neue Wirbelbrüche auf. Einen neuen Wirbelbruch erlitten 14,3 Prozent der Frauen unter dem Scheinmedikament und 5,0 Prozent unter Teriparatid. Das entspricht einem relativen Risiko von 0,35; der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0,22 und 0,55 [1], [2].
  • Beim Hüftbruch fehlt dieser Beleg. Die europäische Produktinformation schreibt es unverblümt: Eine bedeutsame Senkung der Häufigkeit von Hüftbrüchen ist nicht nachgewiesen. Wirbelbrüche und die übrigen Brüche als Gruppe gingen zurück, die Hüfte für sich genommen nicht [2].
  • Ein direkter Vergleich mit einem etablierten Bisphosphonat liegt vor. In der Studie VERO mit 1.360 Frauen mit schwerer Osteoporose erlitten in 24 Monaten 5,4 Prozent unter Teriparatid und 12,0 Prozent unter Risedronat einen neuen Wirbelbruch, ein relatives Risiko von 0,44 (zwischen 0,29 und 0,68). Bei den Brüchen außerhalb der Wirbelsäule war der Unterschied statistisch nicht belastbar [3].
  • Die hervorgehobene amerikanische Warnung vor Knochenkrebs fiel 2020 weg. Der Text zum Osteosarkom steht dort heute als gewöhnliche Warnung. Europa behielt die Lebensgrenze von 24 Monaten und nennt die Rattendaten als Grund [2], [4], [5].
  • In zwei Jahrzehnten Beobachtung tauchte beim Menschen kein Hinweis auf Knochenkrebs auf. Ein Register mit 75.247 Menschen und 361.763 Personenjahren verzeichnete keinen einzigen Fall, also ein standardisiertes Verhältnis von 0 (der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0 und 3,0) [6].
  • Überall, wo es verkauft wird, gibt es den Stoff nur gegen Rezept. Das deutsche Recht nennt Teriparatid unmittelbar in der Anlage der verschreibungspflichtigen Stoffe, ganz gleich, um welches Präparat es geht [7].
  • Ein Dopingmittel ist es nicht. Die Verbotsliste für 2026 liefert weder zu Teriparatid noch zum Nebenschilddrüsenhormon noch zu PTH einen Treffer, während eine Kontrollsuche in derselben Datei Ergebnisse bringt [8].

Was Teriparatid ist

Teriparatid ist ein Bruchstück eines Hormons, das die Nebenschilddrüsen selbst herstellen. Das natürliche Nebenschilddrüsenhormon besteht aus 84 Aminosäuren und steuert den Kalzium- und Phosphathaushalt in Knochen und Niere. Teriparatid besteht aus dessen ersten 34 Aminosäuren, also aus dem Abschnitt, von dem die Wirkung ausgeht [4], [2].

Der größte Teil der Präparate wird von einem veränderten Stamm des Darmbakteriums Escherichia coli hergestellt. Einige werden chemisch aufgebaut und als Acetatsalz zubereitet [4]. Entwickelt hat es der Konzern Eli Lilly unter dem Code LY333334; verkauft wird es in den USA als Forteo und in Europa als Forsteo [9], [10], [11].

Die Patente sind längst abgelaufen, und was an ihre Stelle trat, unterscheidet sich von Kontinent zu Kontinent. In den USA und in Kanada gibt es gewöhnliche Nachahmerpräparate, in Europa und der Schweiz Biosimilars. Der Grund dafür ist eine rechtliche Begriffsbestimmung und kein chemischer Unterschied [9], [10].

Kurzprofil

FeldWertQuelle
NameTeriparatid (internationaler Freiname)[11]
Weitere BezeichnungenrhPTH(1-34), PTH(1-34), hPTH(1-34), LY333334[11], [12]
WirkstoffgruppeAnalogon des Nebenschilddrüsenhormons; knochenaufbauendes Mittel gegen Osteoporose[4], [13]
AufbauDas Bruchstück 1-34 des menschlichen Nebenschilddrüsenhormons, 34 Aminosäuren[4], [11]
SequenzSVSEIQLMHNLGKHLNSMERVEWLRKKLQDVHNF[11]
Summenformel und MasseC181H291N55O51S2; 4.117,8 Dalton laut amerikanischer Produktinformation, 4.118 in PubChem, 4.117,72 in KEGG[4], [12], [14]
HalbwertszeitEtwa 1 Stunde nach der Spritze unter die Haut; darin steckt vor allem die Zeit, die der Körper zur Aufnahme braucht[4]
AnwendungswegSpritze unter die Haut[4]
StatusIn allen sieben geprüften Ländern zugelassen und verschreibungspflichtig[9], [10]
EntwicklerEli Lilly and Company[11]
Erste ZulassungUSA, 26. November 2002[9]
CAS-Nummer52232-67-4[12]
PubChem CID16133850[12]
UNII10T9CSU89I[12]
ATC-CodeH05AA02[13]
Warum es in den USA Nachahmerpräparate gibtDas amerikanische Recht versteht unter einem Eiweiß eine Kette von mehr als 40 Aminosäuren; mit 34 gilt der Stoff dort nicht als biologisches Arzneimittel[15]

Teriparatid: Was die Studien zeigen, Zulassungsstatus und Sicherheit

Wie es wirkt

Das ganze Arzneimittel beruht auf einer einzigen Beobachtung: Das Nebenschilddrüsenhormon baut Knochen auf, wenn es in kurzen Schüben eintrifft, und löst Knochen auf, wenn es dauerhaft hoch bleibt. Teriparatid wurde so entworfen, dass es den Schub liefert [4], [2].

  • Es dockt an dieselbe Stelle an wie das natürliche Hormon. Teriparatid bindet an PTH1R, die Andockstelle auf knochenaufbauenden Zellen und auf Nierenzellen, und zwar ebenso fest wie das vollständige Hormon [4].
  • Über die Richtung entscheidet der zeitliche Verlauf. Eine Spritze erzeugt eine kurze Spitze, danach fällt der Wert wieder in Richtung Ausgangslage. Dieses schubweise Muster begünstigt die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) gegenüber den knochenabbauenden (Osteoklasten), sodass an den schwammartigen Innenflächen und an der festen Außenschicht des Knochens neue Substanz entsteht [4], [2].
  • Eine dauerhafte Belastung bewirkt das Gegenteil. Wo das Nebenschilddrüsenhormon ständig erhöht ist, etwa bei einer überaktiven Drüse, geht Knochen verloren [4].
  • Nach jeder Gabe steigt das Kalzium im Blut kurz an. Der Höchstwert liegt 4 bis 6 Stunden später und im Median etwa 0,4 mg/dl über dem Ausgangswert; nach 16 bis 24 Stunden ist er wieder erreicht. Erhöhte Kalziumwerte im Urin traten nicht häufiger auf als unter dem Scheinmedikament [4], [2].
  • Der Stoff verschwindet rasch. Rund 95 Prozent gelangen ins Blut, der Höchstwert wird etwa 30 Minuten nach der Spritze erreicht, und die Halbwertszeit beträgt ungefähr eine Stunde [4].
  • Bei einer Zahl widersprechen sich die beiden Produktinformationen. Die amerikanische gibt ein Verteilungsvolumen von etwa 0,12 l/kg an, die europäische von etwa 1,7 l/kg. Zurückgenommen wurde keine der beiden Angaben [4], [2].

Damit wirkt der Stoff genau umgekehrt wie die Mittel, mit denen er verglichen wird. Bisphosphonate und Denosumab bremsen den Abbau von altem Knochen; Teriparatid setzt neuen Knochen hinzu [13], [3].

Was die Studien zeigen

Für ein Peptid ist die Datenlage ungewöhnlich belastbar, denn dieser Stoff hat ein vollständiges Zulassungsprogramm durchlaufen. Dazu gehören auch die Stellen, an denen die Studien ihr Ziel verfehlten.

Wirbelbrüche

Phase-3-RCT In die Zulassungsstudie wurden 1.637 Frauen nach den Wechseljahren aufgenommen, die bereits Wirbelbrüche hatten. Sie waren im Schnitt 69,5 Jahre alt, die Knochendichte an der Wirbelsäule lag im Mittel bei 0,82 g/cm2 [1], [16]. Die Brüche ließen sich bei 448 Frauen unter dem Scheinmedikament und 444 unter Teriparatid auswerten, weil von ihnen sowohl eine Röntgenaufnahme zu Beginn als auch eine am Ende vorlag [2].

Mindestens einen neuen Wirbelbruch erlitten 14,3 Prozent unter dem Scheinmedikament und 5,0 Prozent unter Teriparatid. Das entspricht einem relativen Risiko von 0,35; der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0,22 und 0,55 (p nicht über 0,001). Zwei oder mehr Brüche traten bei 4,9 gegenüber 1,1 Prozent auf, ein relatives Risiko von 0,23 (zwischen 0,09 und 0,60) [2]. Geprüft wurden zwei Mengen, und die Fachzeitschrift nennt deren relative Risiken getrennt, nämlich 0,35 und 0,31 (zwischen 0,22 und 0,55 sowie zwischen 0,19 und 0,50) [1].

Die Knochendichte bewegte sich in dieselbe Richtung wie die Brüche. Nach denselben im Median 19 Monaten lag sie an der unteren Wirbelsäule um 9 Prozent und an der gesamten Hüfte um 4 Prozent höher als unter dem Scheinmedikament (p unter 0,001). Am Schaft des Unterarms dagegen lag sie unter der höheren der beiden Mengen um 2 Prozentpunkte niedriger [1], [2].

Neue Wirbelbrüche in der Zulassungsstudie zu Teriparatid
Scheinmedikament, mindestens einer
14.3 Prozent der Frauen
Teriparatid, mindestens einer
5 Prozent der Frauen
Scheinmedikament, zwei oder mehr
4.9 Prozent der Frauen
Teriparatid, zwei oder mehr
1.1 Prozent der Frauen

Randomisierte, doppelt verblindete Studie gegen Scheinmedikament mit 1.637 Frauen nach den Wechseljahren, die bereits Wirbelbrüche hatten; die Bruchauswertung umfasst 448 Frauen unter dem Scheinmedikament und 444 unter Teriparatid mit beiden Röntgenaufnahmen. In im Median 19 Monaten mussten elf Frauen behandelt werden, um einen neuen Wirbelbruch zu verhindern. Quellen [1], [2].

Die Dauer wird auf zwei Weisen angegeben, und beide stimmen. Die europäische Produktinformation nennt für die Bruchauswertung eine Behandlungsdauer von im Median 19 Monaten, die Fachzeitschrift eine Beobachtungsdauer von im Median 21 Monaten. Weil die Studie vorzeitig abgebrochen wurde, erreichte keine der beiden Angaben die geplanten drei Jahre [1], [2].

Brüche außerhalb der Wirbelsäule und die Hüfte

Phase-3-RCT In derselben Studie erlitten 5,5 Prozent unter dem Scheinmedikament und 2,6 Prozent unter Teriparatid einen Bruch außerhalb der Wirbelsäule, ein relatives Risiko von 0,47 (zwischen 0,25 und 0,87; p nicht über 0,025). Schwerwiegende Brüche an Hüfte, Handgelenk, Oberarm, Rippen oder Becken betrafen 3,9 gegenüber 1,5 Prozent, ein relatives Risiko von 0,38 (zwischen 0,17 und 0,86) [2].

Die Hüfte allein ist die Ausnahme, und die europäische Produktinformation wiederholt das zweimal. Sowohl im Anwendungsgebiet als auch in der Fußnote zur Bruchtabelle steht, dass eine bedeutsame Senkung der Häufigkeit von Hüftbrüchen nicht nachgewiesen ist [2].

Im Vergleich mit anderen Osteoporosemitteln

Phase-4-RCT Die Studie VERO stellte Teriparatid und Risedronat unmittelbar nebeneinander, bei 1.360 Frauen nach den Wechseljahren mit schwerer Osteoporose. Sie waren im Schnitt 72,1 Jahre alt, hatten im Median zwei Wirbelbrüche hinter sich, und 57,9 Prozent von ihnen hatten bereits ein Bisphosphonat erhalten. Die 24 Monate schlossen 1.013 Frauen ab, also 74,5 Prozent [3].

Einen neuen Wirbelbruch erlitten 28 Frauen unter Teriparatid, das sind 5,4 Prozent der 516, deren Röntgenaufnahmen sich vergleichen ließen, gegenüber 64 unter Risedronat, also 12,0 Prozent von 533. Das ergibt ein relatives Risiko von 0,44 (zwischen 0,29 und 0,68; p unter 0,0001). Brüche mit Beschwerden betrafen 30 Frauen gegenüber 61, also 4,8 gegenüber 9,8 Prozent der jeweils 680 zugeteilten Frauen, eine Hazard Ratio von 0,48 (zwischen 0,32 und 0,74; p = 0,0009) [3].

Teriparatid gegen Risedronat über 24 Monate, Studie VERO
Neue Wirbelbrüche, Risedronat
12 Prozent der Frauen
Neue Wirbelbrüche, Teriparatid
5.4 Prozent der Frauen
Außerhalb der Wirbelsäule, Risedronat
6.1 Prozent der Frauen
Außerhalb der Wirbelsäule, Teriparatid
4 Prozent der Frauen

Doppelt verblindete Studie mit Doppel-Scheinmedikament an 1.360 Frauen nach den Wechseljahren mit schwerer Osteoporose; 1.013 schlossen sie ab. An der Wirbelsäule war der Unterschied statistisch belastbar, außerhalb davon nicht: Hazard Ratio 0,66; der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0,39 und 1,10; p = 0,10. Quelle [3].

Phase-3-RCT Bei 428 Erwachsenen im Alter von 22 bis 89 Jahren, die dauerhaft Kortisonpräparate (Glukokortikoide) einnahmen, stieg die Knochendichte an der Wirbelsäule in 18 Monaten um 7,2 ± 0,7 Prozent. Unter Alendronat stieg sie um 3,4 ± 0,7 Prozent (p unter 0,001).

Neue Wirbelbrüche traten bei 0,6 gegenüber 6,1 Prozent auf (p = 0,004). Bei den Brüchen außerhalb der Wirbelsäule zeigte sich kein Unterschied, nämlich 5,6 gegenüber 3,7 Prozent (p = 0,36) [17].

Phase-3-RCT Ein früherer Vergleich über 14 Monate an 146 Frauen ergab an der Wirbelsäule einen Zuwachs der Knochendichte von 12,2 Prozent gegenüber 5,6 Prozent unter Alendronat (p unter 0,001). Am äußeren Drittel des Unterarms nahm die Dichte ab. Brüche außerhalb der Wirbelsäule waren seltener, allerdings in sehr kleinen Zahlen (p unter 0,05) [18].

Männer

Phase-3-RCT Bei 437 Männern mit niedrigem Testosteron oder ungeklärter Osteoporose, im Schnitt 58,7 Jahre alt, stieg die Knochendichte an der Wirbelsäule um 5,9 Prozent unter der niedrigeren und um 9,0 Prozent unter der höheren der beiden geprüften Mengen (p jeweils unter 0,001 gegenüber dem Scheinmedikament). Am Oberschenkelhals nahm sie um 1,5 und 2,9 Prozent zu, am Unterarm änderte sie sich nicht [19].

Eine Wirkung auf Brüche wurde bei Männern nie gezeigt, und die europäische Produktinformation sagt das auch so [2], [19].

Beobachtende Nachuntersuchung Eine Nachuntersuchung über 42 Monate an 355 dieser Männer fand neue Wirbelbrüche bei 11,7 Prozent der früheren Scheinmedikament-Gruppe gegenüber 5,4 und 6,0 Prozent. Zusammengefasst ergibt das einen Rückgang um 51 Prozent, der knapp nicht statistisch bedeutsam war (p = 0,07); für mittelschwere und schwere Brüche waren es 83 Prozent (p = 0,01) [20].

Kombination und Reihenfolge

Randomisiert, akademisch Die Studie DATA gab 94 Frauen nach den Wechseljahren zwölf Monate lang Teriparatid, Denosumab oder beides. An der Wirbelsäule stieg die Knochendichte unter der Kombination um 9,1 Prozent (Standardabweichung 3,9) gegenüber 6,2 Prozent (p = 0,0139) und 5,5 Prozent (p = 0,0005). Am Oberschenkelhals waren es 4,2 gegenüber 0,8 und 2,1 Prozent. Brüche wurden nicht erfasst [21].

Randomisierte Verlängerung DATA-Switch begleitete 77 dieser Frauen zwei weitere Jahre und tauschte dabei die Behandlungen. Nach 48 Monaten lag die Knochendichte an der Wirbelsäule um 18,3 Prozent (zwischen 14,9 und 21,8), 14,0 Prozent (zwischen 10,9 und 17,2) und 16,0 Prozent (zwischen 14,0 und 18,0) höher. Kein Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam (p zwischen 0,13 und 0,41) [22].

Auf die Reihenfolge kam es trotzdem an. Wer von Denosumab zu Teriparatid wechselte, verlor an mehreren Messstellen Knochendichte oder büßte sie vorübergehend ein; umgekehrt geschah das nicht [22].

Verfehlte Studienziele

Phase-2-RCT An 102 Frauen nach den Wechseljahren im Alter von 45 bis 85 Jahren, die einen ohne Operation behandelten Handgelenksbruch hatten und auf drei Gruppen zu je 34 verteilt wurden, lag die geschätzte Zeit bis zur sichtbaren Heilung an drei von vier Knochenwänden im Median bei 9,1 Wochen unter dem Scheinmedikament sowie 7,4 und 8,8 Wochen unter der niedrigeren und der höheren der beiden geprüften Mengen (p insgesamt 0,015). Die Studie war darauf angelegt zu zeigen, dass die höhere Menge die Heilung verkürzt, und das gelang nicht: Gegenüber dem Scheinmedikament ergab dieser Vergleich p = 0,523. Die kürzere Zeit unter der niedrigeren Menge stammt aus einem späteren, nicht geplanten Vergleich (p = 0,006) und lässt für sich genommen keinen Schluss zu [23].

Phase-3-RCT Zwei gleich angelegte Studien an Menschen mit einem operativ versorgten Oberschenkelhalsbruch fanden nach 12 Monaten keinen Unterschied im Anteil derer, die keine weitere Operation brauchten: 88 Prozent unter dem Scheinmedikament (der wahre Wert liegt mit 90-prozentiger Sicherheit zwischen 0,79 und 0,93) gegenüber 84 Prozent unter Teriparatid (zwischen 0,75 und 0,90; p = 0,743).

Auch bei den Heilungszeichen und den Schmerzen halten die Autoren keinen Vorteil fest: Eine Heilung im Röntgenbild zeigten 75 gegenüber 73 Prozent (p = 0,692). Beide Studien wurden vorzeitig beendet, weil zu wenige Teilnehmer zusammenkamen. Zusammen wurden 159 Menschen zugeteilt, 81 zum Scheinmedikament und 78 zu Teriparatid, gegenüber den ursprünglich geplanten 1.220 je Studie [24].

Wo es unter den Alternativen steht

Netzwerk-Metaanalyse Eine Auswertung aus dem Jahr 2026, die 23 randomisierte Studien mit 80 bis 7.808 Frauen nach einem bayesschen Verfahren zusammenführte, setzte Abaloparatid beim Zuwachs der Knochendichte an Wirbelsäule und Oberschenkelhals an die erste Stelle und Teriparatid an die zweite. Das insgesamt niedrigste Risiko für Nebenwirkungen hatten Teriparatid und die Bisphosphonate zum Einnehmen [25].

Netzwerk-Metaanalyse Für die durch Kortisonpräparate ausgelöste Osteoporose führte eine Auswertung von 31 Studien mit 5.260 Teilnehmern Teriparatid bei der Knochendichte an der Wirbelsäule an. Die Effektstärken betrugen 3,8 gegenüber Alendronat (der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 2,9 und 4,6) und 4,0 gegenüber Risedronat (zwischen 2,9 und 5,1). Gegenüber Zoledronat waren es 2,4 (zwischen 1,1 und 3,6), gegenüber Denosumab 1,5 (zwischen 0,1 und 2,9) [26].

Was weiterhin unbekannt ist

  • Hüftbrüche. Keine Studie hat einen Rückgang gezeigt, und der europäische Text sagt das unumwunden [2].
  • Brüche bei Männern. Belegt ist allein eine Wirkung auf die Knochendichte; für Brüche waren die Studien an Männern zu klein [2], [19].
  • Lebererkrankungen. Zur Anwendung bei eingeschränkter Leberfunktion wurden keine Daten erhoben [4].
  • Die Zeit jenseits von zwei Jahren. Dass die USA ihre Zweijahresgrenze gelockert haben, stützt sich auf die Krebsüberwachung und nicht auf randomisierte Belege dafür, dass eine längere Behandlung weiter wirkt [5].
  • Die Heilung von Knochenbrüchen. Die randomisierten Heilungsstudien sind negativ oder zu klein, um die Frage zu beantworten [23], [24].
  • Jüngere Erwachsene. Die Erfahrung bei jungen Erwachsenen, Frauen vor den Wechseljahren eingeschlossen, wird als begrenzt beschrieben [2].

Nebenwirkungen und Sicherheit

Das meiste, was Behandelte bemerken, ist mild und geht vorüber. Der ernste Teil beider Produktinformationen betrifft Knochentumoren, das Kalzium und die Niere, und die beiden Behörden lesen dieselben Belege unterschiedlich.

  • Schmerzen in Arm oder Bein treten sehr häufig auf, also bei mindestens einem von zehn Behandelten [2].
  • Übelkeit, Gelenkschmerzen, Schwindel und Kopfschmerzen sind häufig. Die amerikanische Produktinformation nennt Übelkeit bei 8,5 Prozent gegenüber 6,7 Prozent unter dem Scheinmedikament, Gelenkschmerzen bei 10,1 gegenüber 8,4 Prozent und Schwindel bei 8,0 gegenüber 5,4 Prozent [4], [2].
  • Nach jeder Spritze steigt das Kalzium kurz an. Erhöhte Kalziumwerte 4 bis 6 Stunden später fanden sich bei 11 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer, unter dem Scheinmedikament bei 2 und 0 Prozent [4].
  • Reaktionen an der Einstichstelle sind häufig und mild: Schmerz, Schwellung, Rötung, ein blauer Fleck, Juckreiz, eine leichte Blutung [2].
  • Seltener: ein Kalziumwert im Blut über 2,76 mmol/l, erhöhte Harnsäure, schneller Herzschlag, Muskelschmerzen, Nierensteine, Gewichtszunahme, erhöhte alkalische Phosphatase [2].
  • Selten: eine schwere allergische Sofortreaktion, ein Kalziumwert über 3,25 mmol/l, Nierenversagen oder eine eingeschränkte Nierenfunktion sowie allergische Reaktionen kurz nach der Spritze mit Luftnot, Schwellungen im Gesicht oder Quaddeln [2].
  • Der Blutdruck kann beim Aufstehen abfallen. Solche kurzen Episoden traten meist innerhalb von 4 Stunden nach einer Spritze und meist zu Beginn auf; die amerikanische Produktinformation nennt 5 Prozent bei gesunden Freiwilligen [4].
  • Die Harnsäure steigt ohne Folgen. Werte über der oberen Normgrenze fanden sich bei 2,8 gegenüber 0,7 Prozent unter dem Scheinmedikament, ohne dass Gicht, Gelenkschmerzen oder Steine zunahmen [2].
  • Manche bilden Antikörper. Sie traten bei 2,8 Prozent der behandelten Frauen auf, wurden erstmals nach etwa 12 Monaten nachgewiesen und verschwanden nach dem Absetzen wieder, ohne Kalzium oder Knochendichte zu beeinflussen [2].

Gegenanzeigen im europäischen Text bilden die längere Liste: Überempfindlichkeit, Schwangerschaft und Stillzeit, ein erhöhter Kalziumwert im Blut, eine schwere Nierenschwäche, andere Stoffwechselerkrankungen des Knochens, eine ungeklärt erhöhte alkalische Phosphatase, eine frühere Strahlenbehandlung des Skeletts sowie Knochenkrebs oder Tochtergeschwülste im Knochen. Die amerikanische Produktinformation behandelt das meiste davon als Warnung [2], [4].

Die Frage nach dem Knochenkrebs

Tierdaten Bei weiblichen Ratten, die den Stoff nahezu lebenslang bekamen, nahmen Knochentumoren mit der Menge und mit der Dauer zu. Unter der höheren der beiden gegebenen Mengen stiegen über 20 bis 24 Monate Osteom, Osteoblastom und Osteosarkom bedeutsam an. Unter der niedrigeren Menge, begonnen im Alter von sechs Monaten, traten über 6 oder 20 Monate keine Tumoren auf, obwohl die Knochenmasse dennoch zunahm [27].

Die amerikanische Produktinformation beziffert die Häufigkeit des Osteosarkoms in den höchsten Gruppen mit 40 bis 50 Prozent und hält fest, dass bei unbehandelten Tieren keines auftrat [4]. Affen, denen die Eierstöcke entfernt worden waren, wurden 18 Monate lang behandelt und anschließend drei Jahre beobachtet; Knochentumoren traten dabei nicht auf [28].

Beobachtungsdaten Eine Überwachungsstudie über fünfzehn Jahre befragte 1.173 Erwachsene mit einem Osteosarkom, die zwischen 2003 und 2016 über amerikanische Krebsregister erfasst worden waren; das entsprach 24 Prozent aller dort Diagnostizierten. Drei von ihnen gaben eine frühere Behandlung an. Bei einer Hintergrundrate von rund 2,5 Fällen je Million Erwachsene und Jahr wären 4,17 zu erwarten gewesen, woraus sich ein standardisiertes Verhältnis von 0,72 ergibt (der wahre Wert liegt mit 90-prozentiger Sicherheit zwischen 0,20 und 1,86) [29].

Beobachtungsdaten In das Forteo-Register wurden zwischen 2009 und 2019 insgesamt 75.247 Erwachsene mit 361.763 Personenjahren aufgenommen und mit 42 staatlichen Krebsregistern abgeglichen, die 93 Prozent der amerikanischen Bevölkerung abdecken. Es fand keinen einzigen Fall, also eine Häufigkeit von 0 je Million Personenjahre (der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0 und 10,2) [6].

Auf dieser Grundlage wurde die amerikanische Produktinformation 2020 geändert: Die Beobachtungsdaten kamen hinzu, die hervorgehobene Warnung fiel weg, und die Lebensgrenze von zwei Jahren wurde überarbeitet [5]. Die Warnung selbst blieb und nennt, wer den Stoff meiden soll: Menschen mit offenen Wachstumsfugen, mit einer Stoffwechselerkrankung des Knochens einschließlich des Morbus Paget, mit Tochtergeschwülsten im Knochen, mit früherem Knochenkrebs oder früherer Strahlenbehandlung des Skeletts sowie mit einem erblich erhöhten Osteosarkom-Risiko [4].

Europa folgte dem nicht. Dort steht weiterhin, dass die höchste Gesamtdauer 24 Monate beträgt und die Behandlung im Leben nicht wiederholt werden soll. Abschnitt 4.4 nennt die Rattenbefunde als Grund [2].

Warum hier keine Dosierungen stehen

Diese Seite nennt für Teriparatid keine Mengen in irgendeiner Einheit, keine Zeitpläne und keine Spritzanleitungen. Der Stoff ist in jedem geprüften Land verschreibungspflichtig; wie viel und wie oft, ergibt sich deshalb aus der amtlichen Produktinformation und aus der ärztlichen Entscheidung, nicht aus einer Nachschlageseite [4], [2].

Der Sicherheitsteil erklärt, warum das hier besonders schwer wiegt. Nach jeder Gabe steigt das Kalzium, eine schwere Nierenschwäche ist in Europa eine Gegenanzeige, und die Gesamtdauer im Leben ist dort begrenzt. Wo Studien zwei Mengen verglichen haben, spricht diese Seite von der niedrigeren und der höheren geprüften Menge [2], [1].

Entwicklungsstand und Zulassung

Teriparatid ist seit über zwei Jahrzehnten auf dem Markt und in jedem Land zugelassen, das dieses Register prüft. Alle folgenden Abfragen erfolgten am 20. September 2026 [9], [10].

Von einer abgebrochenen Studie bis zum Wettbewerb der Nachahmer

  1. 1996-1999Die Zulassungsstudie läuft1.637 Frauen werden zugeteilt; das Programm wird vorzeitig beendet, als Ratten Knochentumoren entwickeln, Quellen [1], [5]
  2. 2001Das Bruchergebnis erscheintNeue Wirbelbrüche gehen von 14,3 auf 5,0 Prozent zurück, Quelle [1]
  3. 2002Amerikanische ZulassungErteilt am 26. November unter dem Antrag NDA 021318, Quelle [9]
  4. 2003Europäische ZulassungZentral erteilt am 10. Juni, gültig in der gesamten Union, Quelle [10]
  5. 2004Die Rattendaten erscheinen vollständigKnochentumoren hängen von der gegebenen Menge und von der Dauer ab, Quelle [27]
  6. 2017Die ersten BiosimilarsZwei Kopien werden im Januar in Europa zugelassen, Quelle [30]
  7. 2018Direkter Vergleich mit einem BisphosphonatVERO meldet 5,4 gegenüber 12,0 Prozent neuen Wirbelbrüchen, Quelle [3]
  8. 2020Die hervorgehobene Warnung fällt wegDie amerikanische Produktinformation streicht sie und überarbeitet die Zweijahresgrenze, Quelle [5]
  9. 2023Die ersten amerikanischen NachahmerpräparateZwei verkürzte Anträge werden am 16. November zugelassen, Quelle [9]
  10. 2026Das Original verlässt KanadaForteo gilt ab dem 24. Februar als vom Markt genommen, Quelle [31]
  • 1996 bis 1999 läuft die Zulassungsstudie und wird nach den Rattenbefunden vorzeitig beendet [1], [5].
  • 2001 erscheint das Bruchergebnis [1].
  • 26. November 2002 erteilt die amerikanische Behörde die Zulassung; die Produktinformation wurde seither überarbeitet, zuletzt am 3. August 2026 [9].
  • 10. Juni 2003 erteilt die Europäische Kommission die zentrale Zulassung; die Schweiz folgt am 8. August [10], [32].
  • 2004 und 2008 erscheinen die Krebsstudie an Ratten und die beruhigende Studie an Affen [27], [28].
  • 2017 bis 2022 werden in Europa vier Biosimilars zugelassen; ein fünftes wird im November 2020 zurückgezogen, ohne je verkauft worden zu sein [30].
  • Oktober 2019 wird ein zweiter amerikanischer Antrag zugelassen, ein Nachfolgepräparat und kein Nachahmerpräparat [9].
  • 2020 fällt die hervorgehobene Warnung weg, und die Lebensgrenze wird überarbeitet [5].
  • 2023 und 2025 werden drei amerikanische Nachahmerpräparate zugelassen [9].
LandStatusSeit oder Anmerkung
USAZugelassen2002
Europäische UnionZugelassen2003
DeutschlandZugelassenVerschreibungspflichtig
GroßbritannienZugelassenVerschreibungspflichtig
AustralienZugelassenVerschreibungspflichtig
KanadaZugelassenErstmals 2004 im Handel
SchweizZugelassen2003

Zwei dieser Einträge stützen sich auf die zweitbeste Quelle. Das britische Arzneimittelregister lieferte keine Ergebnisse, weshalb der Status aus der anerkannten Sammlung der Fachinformationen stammt, die Zulassungsnummer und Verschreibungspflicht ausweist [33], [34]. Das australische Register war den ganzen Tag über nicht erreichbar, weshalb der Status auf dem Archiv der Fachinformationen der Behörde selbst beruht, das drei Einträge zu Teriparatid enthält [35], [36].

Deutschland ist ein Sonderfall. Teriparatid steht unmittelbar in Anlage 1 der deutschen Verschreibungsverordnung, zwischen Teriflunomid und Terizidon, sodass die Verschreibungspflicht am Stoff selbst hängt [7].

Den größeren rechtlichen Rahmen beschreiben die Seiten Sind Peptide legal und Von der FDA zugelassene Peptide.

Anti-Doping

Teriparatid ist im Sport nicht verboten. Eine Volltextsuche in der Verbotsliste für 2026 liefert weder zu Teriparatid noch zum Nebenschilddrüsenhormon noch zu PTH einen Treffer, während eine Kontrollsuche nach Tesamorelin in derselben Datei zwei ergibt [8].

Die Klasse der Peptidhormone, S2, erfasst durchaus andere Stoffe mit ähnlichem chemischem Aufbau oder ähnlicher biologischer Wirkung. Aufgeführt sind dort Mittel zur Anregung der roten Blutkörperchen, Peptide zur Testosteronfreisetzung, Kortikotropine, Wachstumshormon samt seinen Analoga und Freisetzungsfaktoren sowie Wachstumsfaktoren. Auf ein Bruchstück des Nebenschilddrüsenhormons passt keine dieser Gruppen, wobei allein die Agentur über ihre eigenen Auffangklauseln entscheiden kann [8].

Auch die Anlage zum deutschen Anti-Doping-Gesetz nennt den Stoff nicht, während Kontrollbegriffe im selben Text, darunter Somatropin und Ipamorelin, vorhanden sind [37]. An der Verschreibungspflicht ändert all das nichts. Das vollständige Bild steht unter Im Sport verbotene Peptide.

Vergleich mit verwandten Peptiden

WirkstoffWie er wirktStatusStärkstes Ergebnis in der eigenen StudieQuelle
TeriparatidBruchstück 1-34 des Nebenschilddrüsenhormons, an PTH1RZugelassen seit 2002Neue Wirbelbrüche 5,0 gegenüber 14,3 Prozent[1]
ParathormonDas vollständige Hormon aus 84 AminosäurenEigene ZulassungsgeschichteSiehe die eigene Seite—
AbaloparatidAnalogon eines verwandten Hormons, ebenfalls an PTH1RZugelassen, im deutschen Recht gesondert aufgeführtIn einer Auswertung von 2026 bei der Knochendichte an erster Stelle[25]
PalopegteriparatidTeriparatid mit einem chemischen Anhang, langsam freigesetztFür eine andere Krankheit zugelassenBehandelt die unteraktive Nebenschilddrüse, nicht die Osteoporose[32]

Diese vier haben die Andockstelle gemeinsam, sonst wenig. Teriparatid und Abaloparatid sind Osteoporosemittel, die über kurze Schübe wirken; Palopegteriparatid tut das Gegenteil und hält einen gleichbleibenden Spiegel, um ein fehlendes Hormon zu ersetzen [32].

Für die Behandlung zählt vor allem der Vergleich mit den Mitteln, die den Knochenabbau bremsen. In der Studie VERO traten neue Wirbelbrüche über 24 Monate unter Teriparatid weniger als halb so häufig auf wie unter Risedronat [3]. In der Studie zu den Kortisonpräparaten stieg die Knochendichte an der Wirbelsäule unter Teriparatid ungefähr doppelt so stark wie unter Alendronat [17].

Auch die Reihenfolge ist nicht beliebig: Wer von Denosumab zu Teriparatid wechselte, verlor an mehreren Stellen Knochendichte, umgekehrt geschah das nicht [22].

Verbreitete Irrtümer

  • „Teriparatid senkt das Risiko für Hüftbrüche." Das ist nicht belegt. Sowohl das europäische Anwendungsgebiet als auch die Fußnote zur Bruchtabelle halten fest, dass eine bedeutsame Senkung der Hüftbrüche nicht gezeigt wurde. Für Wirbelbrüche und für die übrigen Brüche als Gruppe gilt das sehr wohl [2].
  • „Ohne hervorgehobene Warnung ist das Krebsrisiko widerlegt." Es bedeutet nur, dass sich in Beobachtungsdaten kein Hinweis fand. Die Rattenbefunde bestehen fort, die Warnung bleibt, und Europa begrenzt die Behandlung im Leben weiterhin auf 24 Monate [4], [5], [2].
  • „Die amerikanischen Nachahmerpräparate sind Biosimilars." Es sind gewöhnliche Nachahmerpräparate, weil ein Molekül aus 34 Aminosäuren unter der Grenze von 40 Bausteinen liegt, ab der das amerikanische Recht von einem Eiweiß spricht. In Europa und der Schweiz sind die Kopien Biosimilars [15], [9], [30].
  • „Teriparatid und das Nebenschilddrüsenhormon sind dasselbe." Teriparatid ist das Bruchstück 1-34 eines Hormons aus 84 Aminosäuren. Die gemeinsame Einordnungsgruppe, Nebenschilddrüsenhormone und Analoga, lädt zur Verwechslung ein [2], [13].
  • „Es beschleunigt die Heilung von Knochenbrüchen." Die randomisierten Studien sagen das Gegenteil. Die Studie am Handgelenk verfehlte ihre Hauptannahme, und die Studien am Oberschenkelhals fanden 88 gegenüber 84 Prozent ohne weitere Operation (p = 0,743) [23], [24].
  • „Als Laborchemikalie gekauftes PTH (1-34) ist rechtlich etwas anderes." Es ist dasselbe Molekül mit derselben Registriernummer. Die deutsche Verschreibungspflicht knüpft an den Stoff an, und ein Hinweis auf Forschungszwecke ändert weder daran noch an der Zulassungspflicht etwas [7], [12], [38].
  • „Die wöchentliche Zubereitung ist der weltweite Standard." Eine wöchentliche Zubereitung ist eine eigene japanische Entwicklungslinie und wurde dort aufgrund einer Studie an 578 Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren zugelassen, in der neue Wirbelbrüche bei 3,1 gegenüber 14,5 Prozent unter dem Scheinmedikament auftraten, ein relatives Risiko von 0,20 (zwischen 0,09 und 0,45). Sie ist nicht dasselbe Präparat wie die in den USA, Europa, der Schweiz und Großbritannien zugelassenen, deren Produktinformationen sie nicht abdecken [39], [4], [2].

Häufige Fragen

Was ist Teriparatid?

Es sind die ersten 34 Aminosäuren des menschlichen Nebenschilddrüsenhormons, also der Abschnitt, von dem die biologische Wirkung ausgeht. Das natürliche Hormon hat 84. Die meisten Präparate stammen aus gentechnisch veränderten Escherichia-coli-Bakterien, einige werden chemisch hergestellt. Der Stoff baut Knochen auf, statt den Knochenabbau zu bremsen.

Ist Teriparatid ein zugelassenes Arzneimittel, und wo?

Ja, und das seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die amerikanische Behörde ließ es im November 2002 zu, die Europäische Kommission im Juni 2003. Abfragen am 20. September 2026 bestätigten die Zulassung außerdem in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Kanada und Australien, überall nur gegen Rezept; für Großbritannien und Australien war das amtliche Register nicht abfragbar, sodass der Status dort auf anderen amtlichen Unterlagen beruht.

Was hat die Zulassungsstudie zu Teriparatid tatsächlich gezeigt?

Unter 1.637 Frauen nach den Wechseljahren, die bereits Wirbelbrüche hatten, trat mindestens ein neuer Wirbelbruch bei 14,3 Prozent unter dem Scheinmedikament auf und bei 5,0 Prozent unter Teriparatid. Das entspricht einem relativen Risiko von 0,35; der wahre Wert liegt mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 0,22 und 0,55. In im Median 19 Monaten mussten elf Frauen behandelt werden, um einen solchen Bruch zu verhindern.

Verhindert Teriparatid Hüftbrüche?

Das wurde nie gezeigt. Die europäische Produktinformation sagt es zweimal, im Anwendungsgebiet und in einer Fußnote: Eine bedeutsame Senkung der Häufigkeit von Hüftbrüchen ist nicht nachgewiesen. Gezeigt wurde ein Rückgang der Wirbelbrüche und der übrigen Brüche außerhalb der Hüfte als Gruppe.

Löst Teriparatid Knochenkrebs aus?

Bei Ratten, die den Stoff nahezu lebenslang bekamen, tat er das, und zwar abhängig von der Menge und von der Dauer. Beim Menschen zeigte sich kein solches Signal: Eine Überwachungsstudie über fünfzehn Jahre fand drei Fälle mit vorheriger Behandlung gegenüber 4,17 erwarteten, ein Register mit 75.247 Menschen fand keinen einzigen. Die Warnung bleibt, weil der Befund bei Ratten nicht verschwunden ist.

Warum begrenzt Europa Teriparatid auf 24 Monate im Leben?

Die europäische Produktinformation nennt eine höchste Gesamtdauer von 24 Monaten und stellt fest, dass die Behandlung nicht wiederholt werden soll. Abschnitt 4.4 nennt den Grund unmittelbar: die Knochentumoren bei Ratten. Die amerikanische Produktinformation strich 2020 ihre hervorgehobene Warnung und überarbeitete die Zweijahresgrenze; die europäische folgte dem nicht.

Ist Teriparatid dasselbe wie das Nebenschilddrüsenhormon?

Nein, es ist ein Bruchstück davon. Teriparatid ist der Abschnitt 1-34 des menschlichen Hormons, das aus 84 Aminosäuren besteht. Das vollständige gentechnisch hergestellte Nebenschilddrüsenhormon ist ein eigenes Arzneimittel mit eigener Zulassungsgeschichte. Der gemeinsame Einordnungscode H05AA, Nebenschilddrüsenhormone und Analoga, macht die Verwechslung leicht.

Sind die amerikanischen Nachahmerpräparate von Teriparatid Biosimilars?

Nein, es sind echte Nachahmerpräparate, und der Grund ist eine Begriffsbestimmung. Das amerikanische Recht versteht unter einem Eiweiß jede Aminosäurekette von mehr als 40 Bausteinen. Mit 34 liegt Teriparatid darunter, deshalb sind verkürzte Anträge für Nachahmerpräparate möglich. In Europa und der Schweiz gilt derselbe Stoff als biologisches Arzneimittel, und seine Kopien sind Biosimilars.

Ist Teriparatid im Sport verboten?

Nein. Im vollständigen Text der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur für 2026 findet sich kein Eintrag zu Teriparatid, zum Nebenschilddrüsenhormon oder zu PTH, und die Klasse der Peptidhormone erfasst den Stoff nicht. Auch die Anlage zum deutschen Anti-Doping-Gesetz nennt ihn nicht. An der Verschreibungspflicht ändert das nichts.

Ist das für Laborzwecke verkaufte PTH (1-34) derselbe Stoff wie Teriparatid?

Chemisch ja. PTH (1-34), hPTH(1-34) und Teriparatid bezeichnen ein und dasselbe Molekül mit der Registriernummer 52232-67-4. Die deutsche Verschreibungspflicht knüpft an den Stoff an und nicht an die Beschriftung des Vials, und Teriparatid ist dort namentlich aufgeführt. Ein Hinweis auf Forschungszwecke hebt weder die Verschreibungspflicht noch die Zulassungspflicht auf.

Quellen

  1. Neer RM, Arnaud CD, Zanchetta JR, Prince R, Gaich GA, Reginster JY, et al. (2001). Effect of parathyroid hormone (1-34) on fractures and bone mineral density in postmenopausal women with osteoporosis. New England Journal of Medicine 344(19):1434-1441. PMID 11346808. DOI 10.1056/NEJM200105103441904. The pivotal trial; the abstract reports a median observation of 21 months.
  2. European Medicines Agency. Forsteo, summary of product characteristics (Annex I of the product information), revision 25, 28 January 2026. Sections 4.1 to 4.9, 5.1 with table 1, 5.2, 5.3 and 6.1 to 6.5. The fracture analysis is described over a median of 19 months. https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/forsteo-epar-product-information_en.pdf
  3. Kendler DL, Marin F, Zerbini CAF, et al. (2018). Effects of teriparatide and risedronate on new fractures in post-menopausal women with severe osteoporosis (VERO): a multicentre, double-blind, double-dummy, randomised controlled trial. Lancet 391(10117):230-240. PMID 29129436. DOI 10.1016/S0140-6736(17)32137-2. A correction was published in the same volume (Lancet 391(10117):204, PMID 29198559); the abstract quotes the randomised group size of 680 where the fracture percentages refer to the smaller set of women whose X-rays could be compared.
  4. Forteo (teriparatide injection), United States prescribing information, Eli Lilly and Company, label revision 3 August 2026. DailyMed set id aae667c5-381f-4f92-93df-2ed6158d07b0. Sections 1, 4, 5.1 to 5.6, 6.1, 8, 11, 12.1 to 12.3, 13.1, 14 and 16. No boxed warning is present. https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=aae667c5-381f-4f92-93df-2ed6158d07b0
  5. Krege JH, Gilsenan AW, Komacko JL, Kellier-Steele N (2022). Teriparatide and osteosarcoma risk: history, science, elimination of boxed warning, and other label updates. JBMR Plus 6(9):e10665. PMID 36111201. Records the early stop of the phase 3 programme and the 2020 label change.
  6. Gilsenan A, Harris D, Reynolds M, et al. (2021). Long-term cancer surveillance: results from the Forteo Patient Registry Surveillance Study. Osteoporosis International 32(4):645-651. PMID 33151378.
  7. Germany, Arzneimittelverschreibungsverordnung, annex 1, full text checked 20 September 2026: "Teriparatid" is listed by name, between teriflunomide and terizidone. Parathyroid hormone and abaloparatide appear separately. https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
  8. World Anti-Doping Agency. International Standard Prohibited List 2026, in force 1 January 2026. Full text searched 20 September 2026: no match for teriparatide, parathyroid or PTH; a control search for tesamorelin returns two matches in section S2.2.4. https://www.wada-ama.org/en/prohibited-list
  9. openFDA, Drugs@FDA, queried 20 September 2026 for the generic name teriparatide: NDA 021318 (Lilly) approved 26 November 2002 with supplements to 3 August 2026; NDA 211939 approved 4 October 2019; abbreviated applications 208569 and 211097 approved 16 November 2023 and 213641 approved 12 December 2025. All carry prescription marketing status. https://api.fda.gov/drug/drugsfda.json
  10. European Medicines Agency, European public assessment report for Forsteo. Marketing authorisation EU/1/03/247/001-002 granted 10 June 2003, last renewed 13 February 2013; classification code H05AA02; status authorised for use in the European Union. https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/forsteo
  11. ChEMBL, molecule CHEMBL525610, queried 20 September 2026. Molecule type protein, maximum phase 4, synonyms human parathyroid hormone 1-34 and LY 333334. Source of the amino-acid sequence through its HELM notation.
  12. PubChem, compound CID 16133850, queried 20 September 2026 for formula, mass, InChIKey and synonyms: C181H291N55O51S2, molecular weight 4118, InChIKey OGBMKVWORPGQRR-UMXFMPSGSA-N, CAS 52232-67-4, UNII 10T9CSU89I.
  13. WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology, ATC index, code H05AA02: H05 calcium homeostasis, H05A parathyroid hormones and analogues. https://atcddd.fhi.no/atc_ddd_index/?code=H05AA02
  14. KEGG DRUG, entry D06078, queried 20 September 2026: formula C181H291N55O51S2, molecular weight 4117.72, exact mass 4115.1309, target PTH1R, Japanese therapeutic category 2439.
  15. United States Code of Federal Regulations, 21 CFR 600.3, retrieved from the electronic register on 20 September 2026: "A protein is any alpha amino acid polymer with a specific, defined sequence that is greater than 40 amino acids in size."
  16. ClinicalTrials.gov, NCT00670501, "Effects of LY333334 in the Treatment of Postmenopausal Women With Osteoporosis". Sponsor Eli Lilly, phase 3, completed, 1,637 participants, August 1996 to April 1999, no results posted. Queried through API v2 on 20 September 2026.
  17. Saag KG, Shane E, Boonen S, Marin F, Donley DW, Taylor KA, et al. (2007). Teriparatide or alendronate in glucocorticoid-induced osteoporosis. New England Journal of Medicine 357(20):2028-2039. PMID 18003959. DOI 10.1056/NEJMoa071408.
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  22. Leder BZ, Tsai JN, Uihlein AV, et al. (2015). Denosumab and teriparatide transitions in postmenopausal osteoporosis (the DATA-Switch study): extension of a randomised controlled trial. Lancet 386(9999):1147-1155. PMID 26144908. DOI 10.1016/S0140-6736(15)61120-5.
  23. Aspenberg P, Genant HK, Johansson T, et al. (2010). Teriparatide for acceleration of fracture repair in humans: a prospective, randomized, double-blind study of 102 postmenopausal women with distal radial fractures. Journal of Bone and Mineral Research 25(2):404-414. PMID 19594305. DOI 10.1359/jbmr.090731. Three groups of 34; the primary hypothesis was explicitly not confirmed (p = 0.523 against placebo).
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  31. Health Canada Drug Product Database, queried through its interface on 20 September 2026: four teriparatide products, all prescription. The original, first marketed 15 July 2004, is recorded as cancelled post market from 24 February 2026; three others remain marketed, from 2020, 2020 and 2024.
  32. Swissmedic, extended list of authorised human medicines, status 31 August 2026, downloaded and searched 20 September 2026: six teriparatide authorisations, all dispensing category B, the earliest dated 8 August 2003. The same list holds palopegteriparatide under a separate code, H05AA05, authorised 9 December 2025.
  33. electronic Medicines Compendium, Forsteo summary of product characteristics, United Kingdom, text revised 27 January 2026: licence number PLGB 14895/0243, legal status prescription only medicine. Used because the regulator's own index could not be queried. https://www.medicines.org.uk/emc/product/2215/smpc
  34. Products index of the British medicines regulator, https://products.mhra.gov.uk/search/?search=teriparatide — not usable. The page loads its results only through scripts, and neither the fetching service nor a direct request returned a result list on 20 September 2026.
  35. Therapeutic Goods Administration, product information repository, queried 20 September 2026 for teriparatide: three entries with this active ingredient. A control query for the original brand name returned nothing. The documents themselves sit behind a licence confirmation and were not read.
  36. Australian Register of Therapeutic Goods — not reachable. The host did not answer on 20 September 2026. The current Poisons Standard, instrument F2026L00633, was confirmed in force through the legislation register interface, but its schedule text could not be extracted, so no statement about scheduling is made here.
  37. Germany, annex to the anti-doping act, version published in the federal gazette 2023 I no. 67, full text checked 20 September 2026: no entry for teriparatide, parathyroid hormone or parathyroid. Control matches in the same text include somatropin, tesamorelin, sermorelin and ipamorelin.
  38. Listings for PTH (1-34) by laboratory-chemical and peptide traders, observed through a web search on 20 September 2026. They carry research-use wording throughout. Cited only as evidence of how the substance is traded, never as a source of fact.
  39. Nakamura T, Sugimoto T, Nakano T, et al. (2012). Randomized Teriparatide Once-Weekly Efficacy Research (TOWER) trial. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 97(9):3097-3106. PMID 22723322. DOI 10.1210/jc.2011-3479. Japanese registration trial of a weekly formulation, 578 participants over 72 weeks.

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Die Angaben auf dieser Seite wurden am 20. September 2026 geprüft, und jedes Register hinter der Statustabelle wurde an diesem Tag abgefragt. Zwei Einträge stützen sich auf die zweitbeste Quelle, wie der Abschnitt zum Zulassungsstatus erläutert. Wie die zugelassenen Präparate zu lagern sind, steht auf ihren eigenen Produktinformationen; der allgemeine Umgang mit Peptiden ist unter Peptid-Lagerung beschrieben.

myPeptides Research & Editing. (2026). Teriparatid: Was die Studien zeigen, Zulassungsstatus und Sicherheit. Version 1.0, 20. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/teriparatide

Wie die Seiten dieses Registers entstehen und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.

VersionDatumÄnderung
1.02026-09-20Erstveröffentlichung

Zuletzt geprüft: 20. September 2026. Nächste Prüfung: bei jeder Änderung der europäischen Begrenzung der Gesamtdauer, bei jeder neuen Zulassung oder Marktrücknahme in den sieben Ländern oder bei jeder Änderung der Anti-Doping-Einstufung.

Identifikatoren

IdentifikatorWert
CAS-Nummer52232-67-4
PubChem CID16133850
UNII10T9CSU89I
InChIKeyOGBMKVWORPGQRR-UMXFMPSGSA-N
DrugBankDB06285
ChEMBLCHEMBL525610
WikidataQ411781
SummenformelC181H291N55O51S2
Molekülmasse4117.8
SequenzSVSEIQLMHNLGKHLNSMERVEWLRKKLQDVHNF

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myPeptides Research & Editing (2026). Teriparatid: Was die Studien zeigen, Zulassungsstatus und Sicherheit (Version 1.0). myPeptides. https://mypep.app/de/peptides/teriparatide

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Zuletzt geprüft: September 2026

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