NAD+: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit
Zusammenfassung
NAD+ ist kein Peptid, sondern ein Coenzym, das jede lebende Zelle selbst herstellt. Auf dieser Seite steht es, weil es als Spritze neben Peptiden verkauft wird. China ist das einzige Land, in dem sich eine Zulassung als Medikament fand, und zwar für eine Spritze zur unterstützenden Behandlung. Fast alle Daten vom Menschen betreffen die geschluckten Bausteine NR und NMN. Bei der einzigen gemessenen Infusion stieg NAD+ im Blut zwei Stunden lang nicht an.
Das Wichtigste in Kürze
- Es ist ein Dinukleotid und kein Peptid. Die Summenformel lautet C21H27N7O14P2, das Gewicht 663,43 g/mol, und nirgendwo darin steckt ein Eiweißbaustein oder eine Peptidbindung [1]. Hier steht der Stoff, weil ihn dieselben Läden als Spritze verkaufen wie Forschungspeptide.
- Eine Infusion hob den NAD+-Spiegel im Blut zunächst nicht an. Elf gesunde Männer nahmen teil, acht davon bekamen sechs Stunden lang eine Infusion, drei dienten als Vergleich. In den ersten zwei Stunden stiegen weder NAD+ noch seine Abbauprodukte im Blut an [2].
- Die belastbaren Daten betreffen einen anderen Stoff. Eine 2026 veröffentlichte Übersichtsarbeit durchsuchte die Jahre 2010 bis 2025 und fand 113 passende Studien, darunter 33 am Menschen. Fast alle prüften geschlucktes NR oder NMN, und keine davon war eine Studie mit einem gesundheitlichen Ergebnis als Ziel [3].
- Geschlucktes NR hebt den NAD+-Spiegel im Blut tatsächlich an. Im Gesamtblut stieg NAD+ bei drei ansteigenden Dosisstufen um 22, 51 und 142 Prozent. Der Anstieg zeigte sich binnen zwei Wochen und hielt über den Rest der achtwöchigen Studie an [4].
- Der Weg führt womöglich über den Darm. Bei 65 gesunden Erwachsenen, die 14 Tage lang NR, NMN oder Nicotinamid bekamen, machten Darmbakterien aus NR und NMN Nicotinsäure. In Blut, das außerhalb des Körpers getestet wurde, hob allein die Nicotinsäure den NAD+-Spiegel deutlich an [5].
- Die Infusion wurde schlecht vertragen. In der Aktenauswertung eines Anbieters verlangsamten alle sechs Personen, die NAD+ bekamen, ihren Tropf wegen Magen-Darm-Beschwerden, schnellerem Puls und Druck auf der Brust. Die Infusionen dauerten im Schnitt 97 Minuten gegenüber 37 Minuten bei NR [6].
- Spritzen unter die Haut oder in den Muskel sind am Menschen nicht untersucht. Keine veröffentlichte Studie am Menschen berichtet über Schmerzen, Brennen oder Blutspiegel nach einem dieser beiden Wege. Eine registrierte Studie, deren Hauptziel der Spritzenschmerz ist, hat keine Ergebnisse veröffentlicht [54].
- Nur in China zugelassen, und die Infusion ist im Sport eine verbotene Methode. China lässt eine NAD+-Spritze zur unterstützenden Behandlung zu [49], [53]. Zwei Suchen in der amerikanischen Zulassungsdatenbank ergaben keinen Treffer [7]. Die Dopingliste 2026 nennt den Stoff nicht, verbietet aber Infusionen über 100 Milliliter je 12 Stunden als Methode [8].
Was NAD+ ist
NAD+ steht für Nicotinamidadenindinukleotid. Es ist ein Coenzym, also ein kleines Helfermolekül, das Enzyme brauchen, um ihre Arbeit zu tun. Zwei Nukleotide sind über eine Brücke aus zwei Phosphatgruppen verbunden, das eine trägt Adenin, das andere Nicotinamid, und beide sitzen jeweils auf einem Ring des Zuckers Ribose [1].
Jede Zelle stellt den Stoff selbst her und verbraucht ihn auch selbst. Der Körper baut NAD+ auf drei Wegen auf: einer geht vom Eiweißbaustein Tryptophan aus, einer von der Nicotinsäure, und der dritte verwertet Nicotinamid wieder, eine Form von Vitamin B3 [9].
Erfunden hat dieses Molekül niemand. Beschrieben wurde es 1906 in einem Hefeextrakt unter dem Namen Cozymase, und seine alten Bezeichnungen stehen bis heute in den chemischen Datenbanken [1].
Eine einzelne Firma, die den Stoff entwickelt hätte, gibt es nicht. Er trägt einen internationalen Freinamen, nadide, den ihm das amerikanische, das internationale, das britische und das japanische Benennungssystem zugewiesen haben [1]. Ein solcher Name ist eine reine Benennungsregel und keine Zulassung, und das internationale Verzeichnis, das Arzneimitteln ihre Klassifikationscodes zuteilt, kennt den Stoff nicht [10].
Ein zugelassenes Medikament gibt es allerdings. In China wird NAD+ unter der Bezeichnung „Coenzyme I for Injection“ (注射用辅酶Ⅰ, Coenzym I zur Injektion) als gefriergetrocknetes Pulver zum Spritzen verkauft. Zugelassen ist es zur unterstützenden Behandlung bei zu wenigen weißen Blutkörperchen, bei koronarer Herzkrankheit und bei einer Entzündung des Herzmuskels [49], [50], [52], [53].
Steckbrief
| Feld | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Gebräuchlicher Name | NAD+, auch NAD oder beta-NAD; Freiname nadide | [1] |
| Stoffklasse | Coenzym, ein Dinukleotid. Kein Peptid, kein Hormon | [1] |
| Sequenz aus Eiweißbausteinen | Keine. Der Stoff enthält keine Eiweißbausteine | [1] |
| Summenformel und Masse | C21H27N7O14P2, 663,43 g/mol | [1] |
| Löslichkeit in Wasser und Fett | Sehr wasserliebend, praktisch nicht fettlöslich; XLogP -6 | [1] |
| Angriffspunkt | Kein Rezeptor. Es ist der gemeinsame Helfer und Rohstoff mehrerer Enzymfamilien | [9] |
| Verweildauer im Körper | Eine Halbwertszeit wurde nie gemessen; während einer sechsstündigen Infusion blieb NAD+ im Blut zwei Stunden lang unverändert und war zwei Stunden nach dem Ende noch erhöht | [2] |
| Status | Nur in China als Spritze zugelassen; die geschluckten Bausteine gelten als Lebensmittel | [53], [7], [11] |
| CAS-Nummer | 53-84-9 | [1] |
| PubChem CID | 5892 | [1] |
| UNII | 0U46U6E8UK | [1] |
| ATC-Code | Keiner | [10] |
Eine einzige Eigenschaft entscheidet den größten Teil des Streits über Spritzen und Infusionen. Das Molekül ist groß, trägt zwei negative Ladungen und ist ausgesprochen wasserliebend, weshalb es nicht von allein durch die Hülle einer Zelle schlüpft [1].

Wie es wirkt
NAD+ hat zwei Aufgaben zugleich, und beide gehören zur gesicherten Biochemie und nicht zu den Annahmen hinter einem Produkt. Es transportiert Elektronen zwischen den beiden Zuständen NAD+ und NADH hin und her, und zwar in jenen Reaktionen, die aus der Nahrung Energie gewinnen. Außerdem wird es von mehreren Enzymfamilien als Rohstoff verbraucht [9].
- Es wird verbraucht und nicht nur benutzt. Mehrere Enzymfamilien zerlegen NAD+ bei ihrer Arbeit. Dazu gehören die Sirtuine, die DNA-Reparaturenzyme mit dem Kürzel PARP, die Oberflächenenzyme CD38 und CD157 sowie das Nervenenzym SARM1 [9].
- Der Spiegel sinkt mit dem Alter, und was das bedeutet, ist offen. Übersichtsarbeiten beschreiben den Rückgang von NAD+ im Gewebe als möglichen Beitrag zu Alterskrankheiten. Sie schreiben ausdrücklich dazu, dass dies eine Annahme ist und keine beim Menschen bewiesene Ursache [9], [12].
- Ein höherer Spiegel könnte diese Enzyme aktiver machen. Das ist der Gedanke hinter jedem Produkt in diesem Feld. Ob daraus etwas wird, das eine Person auch merkt, haben die Studien am Menschen gerade nicht gezeigt [3].
- Die geschluckten Bausteine wirken womöglich über Darmbakterien. Eine 2026 veröffentlichte Studie fand, dass Darmbakterien aus NR und NMN Nicotinsäure machen. Diese Säure speist dann einen der drei Aufbauwege [5].
- Gespritztes NAD+ wird offenbar zuerst zerlegt. Bei der einzigen Infusionsmessung am Menschen passte das Muster der im Urin auftauchenden Stoffe dazu, dass zwei Enzyme das NAD+ außerhalb der Zellen spalten [2].
Nach dem heutigen Kenntnisstand gelangen die Bruchstücke in die Zelle und nicht das ganze Molekül. Genau hier unterscheidet sich NAD+ von einem Peptid-Medikament, das dafür gebaut ist, an einen Rezeptor anzudocken und ein Signal auszulösen.
Was die Studien zeigen
Die vorhandenen Daten zerfallen sauber in zwei Teile. Geschlucktes NR und NMN haben rund drei Dutzend kontrollierte Studien durchlaufen [3]. Hinter NAD+ in die Vene stehen eine Pilotmessung, eine Aktenauswertung, eine nicht begutachtete Firmenstudie und zwei kleine chinesische Studien zur Herzschwäche [2], [6], [51], [49], [50].
Blutspiegel und was eine Infusion tatsächlich bewirkt
Pilotstudie am Menschen Elf gesunde Männer im Alter von 30 bis 55 Jahren nahmen teil, acht in der behandelten Gruppe und drei in einer Kontrollgruppe. Diese acht bekamen NAD+ in Kochsalzlösung als langsamen Tropf über sechs Stunden, mit einer festen Geschwindigkeit, die die Forscher von Kliniken übernommen hatten.
Während der ersten zwei Stunden stieg weder NAD+ noch irgendein Abbauprodukt im Blut an. Die Autoren deuteten das als schnelle und vollständige Entfernung aus dem Blut bei dieser Infusionsgeschwindigkeit [2].
Danach änderte sich das Bild. Am Ende der sechs Stunden lag NAD+ im Blutplasma 398 Prozent über dem Ausgangswert (p < 0,0001), und zwei Stunden nach dem Ende des Tropfs war es noch immer erhöht. Im Urin stiegen Methylnicotinamid und NAD+ an, Nicotinamid dagegen nicht [2].
Die Infusionslösung selbst stammte aus einer Apotheke, die sie eigens anfertigte, und nicht von einem zugelassenen Hersteller [2].
Wie lange NAD+ im Körper bleibt
Eine Halbwertszeit von NAD+ als Infusion oder Spritze hat niemand gemessen, weder beim Menschen noch beim Tier. Der einzige Zeitverlauf vom Menschen ist die oben beschriebene sechsstündige Infusion. Die Blutentnahmen endeten dort zwei Stunden nach dem Tropf, als NAD+ noch erhöht war [2].
Bei gesunden Menschen kommt NAD+ außerhalb der Zellen normalerweise nur in winzigen Mengen vor, zwischen 0,1 und 0,5 Mikromol pro Liter. Mehrere Enzyme auf der Zelloberfläche, darunter CD38 und CD73, bauen es ab und bestimmen so, wie viel davon verfügbar ist [60].
Zellversuche zeigen, wie schnell das gehen kann. Waren menschliche Zellen vorhanden, blieben nach 12 Stunden weniger als 40 Prozent des zugegebenen NAD+ übrig, nach 48 Stunden ließ sich nichts mehr nachweisen. Ohne Zellen und ohne Serum wurden in 24 Stunden nur etwa 10 Prozent gespalten [61].
Dieselbe Arbeit zeigte, dass NAD+ außerhalb der Zelle erst in kleinere Stücke zerlegt werden muss, bevor die Zelle es nutzen kann. Das passt zu den Abbauprodukten, die in der Infusionsstudie am Menschen auftauchten [61], [2].
Daraus ergeben sich zwei praktische Folgerungen. Ein Bluttest einige Tage nach einer Infusion sagt wenig über die Infusion selbst aus. Und für die Behauptung, die Wirkung einer Spritze halte eine bestimmte Zahl von Tagen an, gibt es keine gemessene Grundlage.
Herzschwäche: die chinesischen Studien mit der Spritze
Randomisierte Studie In einer einzelnen chinesischen Klinik nahmen 180 Erwachsene mit Herzschwäche teil, deren Herzmuskel durch verengte Herzkranzgefäße geschädigt war. Sie bekamen sieben Tage lang zusätzlich zur Standardbehandlung entweder das zugelassene chinesische NAD+-Präparat oder eine Scheininfusion. Gemessen wurde vor allem, welchen Anteil seines Blutes das Herz mit jedem Schlag auswirft (Ejektionsfraktion). Nach einem Monat lag er bei 45,44 gegenüber 42,44 Prozent (p = 0,024) [49].
Schwere Herz- und Hirnereignisse traten in sechs Monaten bei 14,6 gegenüber 24,7 Prozent der Teilnehmer auf. Dieser Unterschied ist zu klein, um Zufall auszuschließen (p = 0,089). Der Hersteller stellte das Medikament und einen Teil der Finanzierung [49].
Randomisierte Studie Bei 60 älteren Menschen mit Herzschwäche verbesserten sieben Tage mit demselben Präparat zwei Herzwerte etwas stärker als ein Tropf mit Kochsalzlösung, doch der Unterschied war statistisch nicht bedeutsam. Auch diese Studie bezahlte der Hersteller teilweise, und registriert wurde sie erst nach ihrem Beginn [50].
Ein Firmenvergleich zweier Infusionen
Randomisierte Studie (Preprint) Eine Studie, die der Hersteller eines NR-Produkts bezahlt hat, verglich bei gesunden Erwachsenen ab 40 Jahren Infusionen mit NAD+, mit NR und mit Kochsalzlösung. Unabhängige Fachleute haben sie noch nicht begutachtet. Drei Stunden nach der Infusion lag NAD+ im Blut nach dem NR-Tropf höher als nach dem NAD+-Tropf (p < 0,01) [51].
Pharmakokinetische Studie am Menschen Eine Phase-I-Studie maß 2026, wie viel NAD+ im Blut und, mit einem Scanner, im Gehirn ankommt. Sechs gesunde Personen und sechs mit Parkinson-Krankheit nahmen täglich NR oder NMN. Im Blut war nach etwa zwei Wochen ein gleichbleibendes Niveau erreicht. Im Gehirn stieg NAD+ erst nach vier Wochen messbar an, und die Unterschiede zwischen den Personen waren groß [13].
Stoffwechsel: die Studien zu NR und NMN
Randomisierte Studie Bei übergewichtigen, sonst gesunden Erwachsenen stieg NAD+ im Gesamtblut auf den drei ansteigenden Dosisstufen um 22, 51 und 142 Prozent. Der Anstieg zeigte sich binnen zwei Wochen und hielt über die restlichen sechs der acht Wochen an. Das belegt, dass der Stoff sein biochemisches Ziel erreicht, und nicht, dass er der Gesundheit nützt [4].
Randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie an übergewichtigen Erwachsenen mit drei ansteigenden Dosisstufen über acht Wochen. Die Studie lief im Auftrag des Herstellers. Quelle [4].
Randomisierte Studie Bei 40 stark übergewichtigen Männern verbesserten zwölf Wochen NR weder das Ansprechen auf Insulin noch die Zuckerbildung, die Zuckeraufnahme oder die Zuckerverbrennung. Auch der Energieverbrauch in Ruhe, die Freisetzung von Fett, die Fettverbrennung und die Körperzusammensetzung blieben unverändert. Die Autoren schlossen daraus, dass die Dosis sicher war, den Zuckerstoffwechsel aber nicht verbesserte [14].
Randomisierte Studie Fünfundzwanzig Frauen nach den Wechseljahren mit einer Vorstufe von Diabetes nahmen zehn Wochen lang NMN, und die Zuckeraufnahme des Muskels unter Insulin stieg an. Der Befund ist umstritten.
Ein veröffentlichter Kommentar weist darauf hin, dass die 13 Frauen unter NMN mit 6,3 Prozent Leberfett starteten und die 12 unter Placebo mit 14,8 Prozent. Dass dieser Unterschied Zufall war, ist unwahrscheinlich (p = 0,003), die Gruppen waren zu Beginn also nicht vergleichbar [15], [16].
Randomisierte Studie Dreißig übergewichtige oder stark übergewichtige Erwachsene ab 45 Jahren nahmen 28 Tage lang eine kristalline Form von NMN. Das Körpergewicht sank um 1,9 kg stärker als unter Placebo (p = 0,008), der niedrigere der beiden Blutdruckwerte um 7,0 mmHg (p = 0,034), das Gesamtcholesterin um 26,9 mg/dl (p = 0,004) und das LDL-Cholesterin um 18,7 mg/dl (p = 0,007).
Muskelkraft, Ermüdbarkeit der Muskeln, Kraft beim Treppensteigen, Ausdauerleistung, Ansprechen auf Insulin, Leberfett und Bauchfett änderten sich nicht [17].
Randomisierte Studie Bei 13 übergewichtigen Personen hoben sechs Wochen NR die Marker der NAD+-Bildung im Muskel an, und die fettfreie Masse stieg leicht, von 61,32 auf 62,65 Prozent. Auf das Ansprechen auf Insulin, die Arbeit der Mitochondrien, das Leberfett, den Blutdruck und die Entzündungswerte wirkte sich das nicht aus [18].
Parkinson-Krankheit
Randomisierte Phase-I-Studie In der NADPARK-Studie nahmen 30 neu erkrankte und noch unbehandelte Patienten 30 Tage lang NR oder Placebo. NAD+ im Gehirn stieg an, allerdings ungleichmäßig. Nur bei denen, deren Hirnspiegel tatsächlich stieg, änderte sich auch der Zuckerstoffwechsel im Gehirn, begleitet von einer leichten Besserung der Beschwerden. Die Entzündungswerte in Blut und Nervenwasser sanken [19].
Randomisierte Sicherheitsstudie Die NR-SAFE-Studie gab 20 Patienten vier Wochen lang die höchste bisher am Menschen geprüfte Tagesmenge. Mittelschwere oder schwere Nebenwirkungen traten nicht auf, und NAD+ im Blut stieg auf bis zum Fünffachen. Das Homocystein im Serum stieg anfangs leicht an.
Die scheinbare Besserung der Beschwerdewerte fiel damit zusammen, dass der Abstand zur letzten Levodopa-Gabe kürzer war. Diesen Störfaktor benennen die Autoren selbst [20].
Muskeln, Gehen und Altern
Randomisierte Studie Bei gesunden älteren Männern hob tägliches NMN den NAD+-Spiegel im Blut deutlich an. Gehgeschwindigkeit und Griffkraft der linken Hand verbesserten sich, doch die Autoren beschreiben das Ergebnis als nur knapp bedeutsam und bestätigungsbedürftig. Die Körperzusammensetzung änderte sich nicht [21].
Randomisierte Studie Bei 90 Menschen mit schlechter Durchblutung der Beine veränderte ein halbes Jahr NR die Gehstrecke in sechs Minuten um +7,0 Meter, gegenüber -10,6 Metern unter Placebo. Der Unterschied betrug 17,6 Meter und 31,0 Meter bei denen, die mindestens 75 Prozent ihrer Kapseln nahmen. Mit zusätzlichem Resveratrol waren es in dieser Gruppe 26,9 Meter, ein Vorteil gegenüber NR allein entstand dadurch also nicht.
Das Hauptergebnis wurde mit einem einseitigen 90-Prozent-Konfidenzintervall berichtet, dessen untere Grenze bei 1,8 Metern lag, und die Autoren fordern eine größere Bestätigungsstudie [22].
Randomisierte Studie Bei 80 gesunden Erwachsenen mittleren Alters stieg NAD+ im Blut auf allen drei Dosisstufen sowohl gegenüber Placebo als auch gegenüber dem Ausgangswert an (durchgehend p kleiner oder gleich 0,001), am stärksten auf den beiden höheren Stufen. Die Gehstrecke in sechs Minuten verbesserte sich stärker als unter Placebo, während sich die Insulinresistenz nicht unterschied.
Das biologische Alter schätzten die Autoren mit einem frei zugänglichen Online-Rechner statt mit einem geprüften Messwert [23].
Verfehlte und negative Ergebnisse
Randomisierte Studie Bei 20 älteren Menschen mit leichten Gedächtnisproblemen hoben zehn Wochen NR den NAD+-Spiegel im Blut auf das 2,6-Fache und ließen den Testwert für die geistige Leistung unverändert. Die Durchblutung eines Hirnnetzwerks sank unter NR, ein Befund, der nach eigener Auskunft der Autoren die Korrektur für mehrfaches Testen nicht überstanden hätte. Die Gehgeschwindigkeit verbesserte sich in der Placebogruppe und nicht unter NR [24].
Randomisierte Studie Ein Hauptziel wurde erreicht. Bei 40 Menschen mit der Lungenkrankheit COPD lag das Entzündungssignal Interleukin-8 im Auswurf unter NR um 52,6 Prozent niedriger als unter Placebo, und der Abstand hielt noch zwölf Wochen nach dem Ende der Behandlung an. Das ist ein Entzündungswert und kein Befinden, das Patienten spüren [25].
Offene Studie Bei 30 Menschen mit Herzschwäche verdoppelte NR den NAD+-Spiegel im Gesamtblut ungefähr und erwies sich als sicher. Wie stark der Wert bei einer Person stieg, hing mit der Atmung ihrer Blutzellen und mit einer geringeren Aktivität eines Entzündungsschalters zusammen. Das sind Zusammenhänge im Mechanismus und keine klinischen Ergebnisse [26].
Randomisierte Studie Gesunde Erwachsene mittleren und höheren Alters nahmen NR in zwei Abschnitten von je sechs Wochen, wobei die Gruppen zwischendurch tauschten. Der Stoff wurde gut vertragen und regte den NAD+-Stoffwechsel messbar an.
Zu Blutdruck und Gefäßsteifigkeit behaupten die Autoren nichts. Sie schreiben lediglich, künftige Studien sollten prüfen, ob NR diese Werte senken könnte, und das ist eine Frage und kein Befund [27].
Systematische Übersichtsarbeit Das Gesamtbild aus 33 Studien am Menschen ist einheitlich. Geschlucktes NR und NMN erreichen ihr biochemisches Ziel zuverlässig und wurden über Wochen bis Monate im Allgemeinen gut vertragen. Die Wirkungen auf Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel, Blutgefäße und andere gesundheitlich bedeutsame Größen waren gemischt und fehlten oft ganz oder beschränkten sich auf einen einzigen Messwert [3].
Sicherheitsbefunde, die in die andere Richtung zeigen
Beobachtungsstudie Untersucht wurden eine erste Gruppe von 1.162 Menschen und zwei Bestätigungsgruppen mit 2.331 und 832 Menschen. Wer höhere Blutwerte von 2PY und 4PY hatte, den Endprodukten überschüssigen Niacins, erlitt innerhalb von drei Jahren häufiger ein schweres Herzereignis.
Für 4PY lag das bereinigte Risiko in den beiden Bestätigungsgruppen um 89 und 99 Prozent höher (Hazard Ratio 1,89 und 1,99) [28].
Jene Studie sah sich Herzpatienten und Niacin an, nicht NAD+-Produkte. Sie gehört trotzdem hierher, weil 2PY und 4PY auch die Endprodukte von NR und NMN sind [28].
Pharmakokinetische Studie am Menschen Bei 14 gesunden Männern erzeugte eine Dosis NMN unter der Zunge deutlich mehr von genau diesen Abbauprodukten als dieselbe Dosis zum Schlucken. Die Blutwerte von NMN, Nicotinamid und NAD+ unterschieden sich zwischen den beiden Wegen nicht [29].
Tierdaten In einem Mausmodell für dreifach negativen Brustkrebs erhöhte die Gabe von NR sowohl die Häufigkeit der Tumoren als auch ihre Streuung ins Gehirn deutlich. Die Autoren schließen daraus, dass der Einsatz solcher Nahrungsergänzungsmittel in bestimmten Patientengruppen abgewogen werden muss [30].
Vorklinische Übersichtsarbeit Die Krebsforschung geht in die entgegengesetzte Richtung. Tumorzellen setzen NAD+ schnell um und hängen an einem Enzym, das den Stoff zurückgewinnt. Blocker dieses Enzyms, die den NAD+-Spiegel senken, werden als Krebsmedikamente entwickelt [31].
Was weiterhin unbekannt ist
- Ob infundiertes NAD+ für die Zwecke, für die es verkauft wird, überhaupt etwas bewirkt. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie zu NAD+ in die Vene für das Wohlbefinden oder gegen das Altern gibt es nicht; die einzigen placebokontrollierten Studien sind zwei kleine chinesische Studien zur Herzschwäche [32], [33], [49], [50].
- Welche Menge angemessen wäre. Die in Kliniken verwendeten Mengen stammen aus keiner Studie zur Dosisfindung [2].
- Wie lange gespritztes NAD+ im Körper bleibt. Eine Halbwertszeit wurde für keinen Verabreichungsweg gemessen [2].
- Ob geschlucktes NAD+ unversehrt aufgenommen wird. Daten vom Menschen fehlen in beide Richtungen, und Größe, Ladung und Wasserliebe des Moleküls sprechen dagegen [1].
- Ob ein Blutwert etwas über das Gewebe aussagt. NAD+ im Gehirn stieg erst nach vier Wochen an, und die Unterschiede zwischen den Personen waren groß [13].
- Was nach mehr als einem Jahr geschieht. Die längste Behandlungsdauer in der Literatur beträgt 26 Wochen je Studienarm, und zwar bei einer seltenen Erbkrankheit [34].
- Nasensprays, Pflaster und Spritzen unter die Haut. Zu keinem davon sind Ergebnisse veröffentlicht, obwohl registrierte Studien existieren [3], [54].
Nebenwirkungen und Sicherheit
Ein Nebenwirkungsprofil für NAD+-Infusionen oder -Spritzen, wie es ein in Europa oder Amerika zugelassenes Medikament hat, gibt es nicht, denn die Studien, die es liefern würden, wurden nie durchgeführt. Vorhanden sind einige kleine Berichte zu Infusionen und gar nichts zu Spritzen unter die Haut.
Was über die Verträglichkeit bekannt ist
- Die Beschwerden am Tropf waren häufig genug, um ihn zu verlangsamen. In der Auswertung der eigenen Akten eines Anbieters berichteten alle sechs Personen, die NAD+ bekamen, während des Tropfs über mittelschwere bis schwere Bauchkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, steigenden Puls, Halsschmerzen, eine verstopfte Nase und Druck auf der Brust. All das hörte auf, sobald der Tropf endete. NR-Infusionen lösten bei fünf von acht Personen leichtes Kribbeln in Zunge, Kiefer und Arm sowie leichte Krämpfe aus [6].
- Dieser Bericht taugt in beide Richtungen wenig. Er war rückblickend, hatte keine Kontrollgruppe, keine Verblindung und keine Skala für die Beschwerden und wurde von Angestellten der Firma verfasst, die die Infusionen verkauft. Leberwerte, Nierenwerte, der Schilddrüsenwert TSH und der Entzündungswert hsCRP änderten sich nicht [6].
- Eine Firmenstudie fand dasselbe Muster. In einem Preprint, den der Hersteller eines NR-Produkts bezahlt hat, bewerteten die meisten Personen am NAD+-Tropf ihr Wohlbefinden als gering. Sie beschrieben Übelkeit, Kopfschmerzen, Angst, Stuhldrang, Engegefühl in der Brust und Hitzewallungen. Ihre weißen Blutkörperchen nahmen nach dem Tropf zu, was bei NR und Kochsalzlösung nicht geschah [51].
- Den Tropf verlangsamten die Behandelten selbst. In beiden Berichten konnten die Personen am NAD+-Tropf die Geschwindigkeit selbst einstellen. In der Aktenauswertung dauerten ihre Infusionen im Schnitt 97 Minuten gegenüber 37 bei NR, im Preprint 182,9 gegenüber 127,2 Minuten [6], [51]. Feste Geschwindigkeiten hat keine Studie verglichen. Die verbreitete Behauptung, ein schnellerer Tropf verursache mehr Beschwerden, beruht deshalb auf dieser Selbstregulierung und nicht auf einem Versuch.
- Die sechsstündige Infusionsstudie sah nichts. Bei acht gesunden Männern, die einen langsamen Tropf mit fester Geschwindigkeit bekamen, traten keine Nebenwirkungen auf. Eine Infusion bei acht Personen, ohne Nachbeobachtung über acht Stunden hinaus, ist kein Sicherheitsergebnis [2].
- Die chinesische Studie zur Herzschwäche berichtete fast nichts. Von 90 Patienten, die das zugelassene Präparat bekamen, klagte einer über leichten Schwindel, der nach etwa einer Stunde verging; in der Placebogruppe berichtete einer über Beschwerden in der Brust [49]. Die chinesische Packungsbeilage nennt gelegentlich Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel und Herzklopfen [50], [53].
- Die geschluckten Formen wurden gut vertragen. In 33 Studien am Menschen wurden NR und NMN über Wochen bis Monate im Allgemeinen gut vertragen, bei den geprüften Mengen und Zeiträumen [3].
- Hochdosiertes NR bewegte einen Blutwert. Bei der höchsten am Menschen geprüften Tagesmenge stieg das Homocystein im Serum anfangs leicht an. Der Abbau von Nicotinamid verbraucht Methylgruppen, weshalb eine dauerhaft hohe Zufuhr an diesem Vorrat zehrt [20].
- In der amerikanischen Nebenwirkungsdatenbank sammeln sich Meldungen. Unter der Produktbezeichnung NAD standen dort 44 Meldungen, 28 davon als schwerwiegend eingestuft. Zu Nicotinamidribosid waren es 36, davon 21 schwerwiegend. Sie häufen sich in den Jahren 2025 und 2026 [35].
Für sich genommen beweisen diese Meldungen nichts. Sie sind freiwillig, belegen keine Ursache und haben keine bekannte Bezugsgröße. In den meisten steht NAD+ nur als etwas, das die Person außerdem einnahm, und nicht als vermutete Ursache: Das gilt für 64 von 76 Meldungen unter den drei geprüften Namen. Umgekehrt gilt genauso: Zu Stoffen, die außerhalb des Arzneimittelsystems verkauft werden, gehen kaum je Meldungen ein [35].
Zwei weitere Bedenken stammen aus den Unterlagen der Behörden selbst. Die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde schrieb 2021, experimentelle Daten sprächen für mehrere Wege, auf denen Nicotinamid oder seine Bausteine unerwünschte Wirkungen haben könnten, sobald die Zufuhr deutlich über dem Bedarf des Körpers liegt [36].
In der Rattenstudie, auf der die NMN-Bewertung von 2026 beruht, zeigten sich Wirkungen auf die Fortpflanzungsorgane. Schwangere und stillende Frauen sind von beiden befürwortenden europäischen Bewertungen ausgenommen [37], [11].
Zuletzt bringt jeder Tropf Risiken mit sich, die mit seinem Inhalt nichts zu tun haben: eine Infektion an der Einstichstelle, eine Venenentzündung, eine Belastung durch die Flüssigkeitsmenge sowie Fehler beim Anmischen und beim Keimfreimachen der Lösung [33].
Schmerzen an der Einstichstelle, Brennen und Hitzewallungen
Viele fragen, warum eine NAD+-Spritze brennt oder sticht. Die ehrliche Antwort lautet, dass keine Studie dieser Frage nachgegangen ist. Keine veröffentlichte Studie am Menschen berichtet über Schmerzen, Brennen oder Stechen nach einer NAD+-Spritze unter die Haut oder in den Muskel [54].
Eine registrierte Studie soll genau das messen. Sie vergleicht NAD+, NR und reines bakteriostatisches Wasser, gespritzt unter die Haut, in den Muskel oder direkt in die Vene. Hauptmesswert ist ein standardisierter Schmerzfragebogen eine Minute nach der Spritze. Abgeschlossen sein sollte sie im Juni 2025, doch bis zum 9. Oktober 2026 waren keine Ergebnisse veröffentlicht [54].
In der amerikanischen Nebenwirkungsdatenbank finden sich drei Meldungen über Beschwerden an der Einstichstelle bei Personen, die NAD+ angegeben hatten. In allen dreien war ein anderes gespritztes Medikament als vermutete Ursache genannt und NAD+ nur als zusätzlich eingenommenes Mittel [35].
Direkte Befunde am Gewebe stammen nur aus Tierversuchen. In den Sicherheitsprüfungen für das chinesische Präparat schädigten wiederholte Spritzen in den Muskel bei Ratten die Einstichstelle und den benachbarten Ischiasnerv; die Schäden heilten nach dem Ende der Spritzen ab. Im selben Prüfprogramm erhöhten die höheren Einzeldosen bei Hunden den Puls und senkten den Blutdruck [55].
Hitzewallungen sind nur von Infusionen berichtet. Personen am NAD+-Tropf beschrieben sie im Preprint der Firma [51]. In der amerikanischen Datenbank gehören zu den häufigsten Reaktionen unter NAD auch Hautrötung (5 Meldungen) und Hitzewallungen (2 Meldungen), ohne dass eine Ursache belegt wäre [35]. Die Worte „burning“ (brennend) und „slightly painful“ (leicht schmerzhaft) stammen im Preprint von Personen am NR-Tropf, nicht am NAD+-Tropf [51].
Farbe der Lösung
Ein schwach gelber Schimmer in einer NAD+-Lösung gilt oft als Zeichen, dass sie verdorben ist. Eine veröffentlichte Studie, die eine gelbe Färbung von NAD+-Lösung mit Zerfall in Verbindung bringt, ließ sich jedoch nicht finden [56], [57], [59].
Ein Hersteller von NAD+ für das Labor gibt an, dass eine Lösung seines Produkts „colorless to faintly yellow“ (farblos bis schwach gelblich) sein darf; ein leichter Farbstich kann also innerhalb der Spezifikation liegen. Die reduzierte Form NADH ist ein anderer Stoff: Ihr Pulver ist weiß bis hellgelb, und sie nimmt Licht einer Wellenlänge auf, bei der NAD+ das nicht tut [58], [59]. Mehr zu dieser Frage steht auf der Seite über gelb gewordenes NAD+.
Lagerung nach dem Auflösen
Für NAD+, das zum Spritzen aufgelöst wurde, ob in sterilem oder in bakteriostatischem Wasser, fanden sich keine Daten zur Haltbarkeit, und keine Quelle schreibt vor, dass eine solche Durchstechflasche in den Kühlschrank gehört [57]. Was man weiß, stammt von NAD+ in Laborqualität und aus chemischen Fachartikeln.
- Säure und Lauge. Zwischen pH 2 und pH 7 zerfällt NAD+ langsam und gleichmäßig, in stark basischer Umgebung dagegen tausende Male schneller [56].
- Wärme und Puffer. Wärme beschleunigt den Zerfall, und zwar um etwa 11 Prozent je Grad in dem gemessenen Bereich von 60 bis 100 °C. Auch Phosphat beschleunigt ihn [56]. In einem 43-tägigen Versuch in leicht basischer Lösung bei 19 °C verlor NAD+ in Tris-Puffer etwa 4 Prozent, während es in HEPES-Puffer fast vollständig zerfiel [59].
- Kühle Lagerung von Laborlösungen. In verdünnter Säure zeigte NAD+ nach einer Woche bei 4 °C oder bei −85 °C keinen Verlust, bei −20 °C gingen dagegen etwa 15 Prozent verloren [56]. Ein Hersteller nennt für neutrale oder leicht saure Lösungen mindestens zwei Wochen bei 0 °C und für Einzelportionen zwischen pH 2 und 6 mindestens sechs Monate bei −70 °C [57].
- Licht und Feuchtigkeit. Derselbe Hersteller beschreibt Lösungen als lichtempfindlich und das Pulver als stark wasseranziehend [57].
Diese Angaben beschreiben Laborreagenzien in genau festgelegten Lösungen, die ihre Hersteller ausdrücklich nicht für Arzneimittel vorsehen. Wie lange eine zum Spritzen angesetzte Durchstechflasche keimfrei und unversehrt bleibt, lässt sich daraus nicht ablesen [57].
Warum diese Seite keine Dosierungen nennt
NAD+ ist in China ein zugelassenes verschreibungspflichtiges Arzneimittel zum Spritzen [49], [50], [53]. Wo ein Arzneimittel zugelassen ist, gehört die Dosierung in die amtliche Produktinformation und in die Hand der behandelnden Ärztin, des behandelnden Arztes oder der Apotheke, nicht auf eine Nachschlageseite.
Keine Studie hat eine Dosis von NAD+ für Spritze oder Infusion ermittelt, und die Menge bei der einzigen Messung einer Infusion am Menschen war von Kliniken übernommen [2]. Ein auf Belegen beruhendes Dosierschema für NAD+-Spritzen gibt es deshalb nicht. Die Mengen in den oben beschriebenen Studien wurden für genau diese Studien gewählt und lassen sich nicht auf gesunde Leserinnen und Leser übertragen. Diese Seite nennt keine Mengen, keine Konzentrationen, keine Zeitpläne und keine Anleitungen, in keine Richtung.
Unter die Haut, in den Muskel oder in die Vene: welche Wege die Studien nutzten
- In die Vene. Fast alle Daten vom Menschen zu NAD+ selbst stammen aus Infusionen: aus der sechsstündigen Pilotstudie, der Aktenauswertung, dem Preprint der Firma und den beiden chinesischen Studien zur Herzschwäche [2], [6], [51], [49], [50]. Auch mehrere chinesische Klinikstudien, die in den letzten Jahren registriert wurden, arbeiten mit Infusionen [54].
- In den Muskel. Das zugelassene chinesische Präparat ist laut Packungsbeilage für die Spritze in den Muskel bestimmt [53]. Eine registrierte chinesische Studie zum Hörsturz plante diesen Weg und hat keine Ergebnisse veröffentlicht [54]. Auch die Sicherheitsprüfungen desselben Präparats an Tieren nutzten ihn [55].
- Unter die Haut. Keine veröffentlichte Studie am Menschen hat NAD+ auf diesem Weg gegeben. Die einzige registrierte Studie ist die oben beschriebene Studie zum Spritzenschmerz, und auch sie hat nichts berichtet [54].
- Zum Schlucken. Der Weg über den Mund gehört fast ganz den Bausteinen NR und NMN, deren Studien weiter oben beschrieben sind. Ob geschlucktes NAD+ selbst unversehrt aufgenommen wird, dazu fehlen Daten vom Menschen [3], [1].
Keine Studie hat diese Wege anhand einer Wirkung verglichen, die ein Mensch bemerken würde. Der einzige direkte Vergleich zweier Infusionen fand nach dem NR-Tropf mehr NAD+ im Blut als nach dem NAD+-Tropf [51].
Entwicklungsstand und Zulassung
Von der Cozymase bis zur Übersichtsarbeit von 2026
- 1906Im Hefeextrakt als Cozymase beschriebenDie historischen Namen stehen bis heute in den chemischen Datenbanken, Quelle [1]
- 2010China genehmigt die Packungsbeilage einer NAD+-SpritzeZur unterstützenden Behandlung bei zu wenigen weißen Blutkörperchen und bei Herzkrankheiten, Quelle [53]
- 2016Erste Pharmakokinetik von geschlucktem NR am MenschenDrei ansteigende Einmalgaben, Quelle [38]
- 2018Zwölf Wochen NR verbessern bei 40 stark übergewichtigen Männern das Ansprechen auf Insulin nichtDas deutlichste negative Ergebnis des Feldes, Quelle [14]
- 2019Die einzige Messung einer NAD+-Infusion am Menschen erscheintKein Anstieg von NAD+ im Blut in den ersten zwei Stunden, Quelle [2]
- 2020Europa lässt NR-Chlorid als neuartiges Lebensmittel zuNur als Nahrungsergänzung, mit einer gesetzlich festgelegten Tageshöchstmenge, Quelle [11]
- 2021-2023Die NMN-Studien erscheinen, mit gemischten und umstrittenen ErgebnissenQuellen [15], [16], [21], [23], [17]
- 2026Eine systematische Übersichtsarbeit, eine befürwortende europäische Bewertung zu NMN, der Befund zu den Darmbakterien und eine chinesische Studie zur HerzschwächeQuellen [3], [37], [5], [49]
- 1906 — das Molekül wird im Hefeextrakt als Cozymase beschrieben [1].
- 2010 — die Packungsbeilage der chinesischen NAD+-Spritze wird am 8. Dezember 2010 genehmigt [53].
- 2016 bis 2020 — die ersten kontrollierten Studien zu geschlucktem NR erscheinen, darunter das negative Ergebnis zum Insulin [38], [14].
- 2019 — die einzige pharmakokinetische Studie zu einer NAD+-Infusion am Menschen erscheint [2].
- 2020 — die Europäische Union lässt NR-Chlorid als neuartiges Lebensmittel zu, ausschließlich für Nahrungsergänzungsmittel [11].
- 2021 bis 2023 — die NMN-Studien kommen, eine davon öffentlich bestritten mit dem Argument, ihre Gruppen seien nicht vergleichbar gewesen [15], [16].
- 2026 — vier Wegmarken: eine systematische Übersichtsarbeit über 113 Studien, eine befürwortende europäische Bewertung zu NMN, der Hinweis, dass die geschluckten Formen über Darmbakterien wirken, und eine placebokontrollierte chinesische Studie mit der zugelassenen Spritze bei Herzschwäche [3], [37], [5], [49].
| Markt | Geschlucktes NR und NMN | NAD+ als Spritze | Quelle |
|---|---|---|---|
| Vereinigte Staaten | Als Nahrungsergänzung im Handel | Nicht zugelassen | [7], [40] |
| Europäische Union | NR zugelassen, NMN bewertet | Nicht zugelassen | [11], [37] |
| Deutschland | Es gilt das Lebensmittelrecht | Arzneimittel ohne Zulassung | [11] |
| Vereinigtes Königreich | Im Handel | Nicht zugelassen | [7] |
| Australien | Nicht in die Giftliste eingestuft | Nicht in die Giftliste eingestuft | [41] |
| Kanada | Nicht geprüft | Nicht geprüft | [7] |
| Japan | Breit im Handel | Nicht geprüft | [39] |
| China | Nicht geprüft | Zugelassene verschreibungspflichtige Spritze | [49], [50], [52], [53] |
Die Tabelle wurde erstmals am 7. September 2026 überprüft. Wo darin nicht geprüft steht, wurde kein nationales Register durchsucht und keine Aussage getroffen. Am festesten steht der amerikanische Punkt: Zwei Suchen in der Zulassungsdatenbank ergaben keinen Treffer, und eine Wiederholung am 9. Oktober 2026 brachte dasselbe Ergebnis [7].
Die Zeile zu China kam am 9. Oktober 2026 hinzu. Das Präparat ist ein gefriergetrocknetes NAD+-Pulver zum Spritzen mit den Zulassungsnummern H41024721 und H41025094. Laut Packungsbeilage dient es zur unterstützenden Behandlung bei zu wenigen weißen Blutkörperchen, bei koronarer Herzkrankheit und bei einer Entzündung des Herzmuskels [52], [53].
Die Datenbank der chinesischen Arzneimittelbehörde ließ sich nicht automatisch abfragen. Der Eintrag stützt sich deshalb auf zwei veröffentlichte Studien, die die Zulassungsnummer nennen, auf das Produktverzeichnis des Herstellers und auf die Packungsbeilage, wie sie eine Arzneimitteldatenbank für Fachleute wiedergibt [49], [50], [52], [53].
Die 44 amerikanischen Beipackzettel, die nadide als Bestandteil führen, gehören zu homöopathischen Mitteln aus dem freien Verkauf. Jedes davon trägt den Hinweis, dass seine Aussagen nicht geprüft wurden [40].
Ein Punkt gehört noch hierher, weil er häufig verkehrt herum dargestellt wird. NAD+ steht nicht auf der amerikanischen Liste jener Ausgangsstoffe, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko bergen können. Es steht ebenso wenig auf der Liste der Stoffe, die Apotheken zu Rezepturen verarbeiten dürfen [42], [43].
Auf beiden Listen zu fehlen heißt, dass der Stoff nie bewertet wurde, und nicht, dass er bewertet und für unbedenklich befunden wurde.
Anti-Doping
Der Stoff wird auf der Verbotsliste 2026 nicht genannt. Eine Volltextsuche nach Nicotinamid, NAD, Ribosid, Mononukleotid, Niacin und Dinukleotid ergibt keinen Treffer [8].
Mit der Methode verhält es sich anders. Abschnitt M2.2 verbietet jederzeit „intravenous infusions and/or injections of more than a total of 100 mL per 12-hour period except for those legitimately received in the course of hospital treatments, surgical procedures or clinical diagnostic investigations“ (intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von insgesamt mehr als 100 ml je Zeitraum von 12 Stunden, ausgenommen solche, die berechtigterweise im Rahmen von Krankenhausbehandlungen, chirurgischen Eingriffen oder klinischer Diagnostik verabreicht werden) [8].
Übliche NAD+-Infusionen liegen weit darüber, und eine Wellness-Infusion fällt nicht unter diese Ausnahme.
Die Klasse S0, eine Auffangklausel, erfasst nur Stoffe, die derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde zur Behandlung von Menschen zugelassen hat. NAD+ wird auf der Liste nicht genannt, und mit der chinesischen Zulassung erfüllt es diese Bedingung nicht mehr [8], [53]. Für geschlucktes NR und NMN greift die Regel zur Methode nicht, denn eine Tablette ist keine Infusion [8]. Mehr dazu steht unter Im Sport verbotene Peptide.
Vergleich mit verwandten Peptiden
| Stoff | Was es ist | Angriffspunkt | Daten vom Menschen | Status |
|---|---|---|---|---|
| NAD+ | Coenzym aus zwei Nukleotiden, 663,43 g/mol [1] | Gemeinsamer Helfer und Rohstoff mehrerer Enzymfamilien [9] | Einige kleine Infusionsstudien, darunter zwei chinesische Studien zur Herzschwäche; der Rest betrifft NR und NMN [2], [49], [3] | Nur in China zugelassen, als Spritze [53] |
| Glutathion | Tripeptid aus drei Eiweißbausteinen, 307,33 g/mol [44] | Nicht vergleichbar; auf der eigenen Seite behandelt | Auf der eigenen Seite behandelt | Auf der eigenen Seite behandelt |
| 5-Amino-1MQ | Kleines künstliches Molekül, 159,21 g/mol [45] | Blockiert NNMT, das Enzym, das Nicotinamid methyliert [46] | Überhaupt keine; auf der eigenen Seite behandelt | Nirgendwo zugelassen; auf der eigenen Seite behandelt |
| MOTS-c | Peptid aus 16 Eiweißbausteinen, 2174,6 g/mol [47] | Nicht dasselbe Ziel | Auf der eigenen Seite behandelt | Steht auf der amerikanischen Risikoliste [43] |
Glutathion ist in der Praxis der nächste Nachbar. Es ist der andere körpereigene Stoff, der neben Forschungspeptiden als kosmetische oder als Wellness-Infusion verkauft wird, und wie NAD+ stellt der Körper es in jeder Zelle selbst her.
5-Amino-1MQ ist der interessante Gegenpol. Es sitzt auf demselben Weg des Vitamins B3, arbeitet aber vom anderen Ende her: Es blockiert das Enzym, das Nicotinamid methyliert, statt einen Baustein hinzuzufügen [46].
MOTS-c ist der Nachbar, neben den NAD+ am häufigsten gestellt wird, und die beiden haben wenig gemeinsam. Das eine ist eine Kette aus 16 Eiweißbausteinen, deren Bauplan in den Mitochondrien liegt [47]; das andere enthält überhaupt keine Eiweißbausteine [1].
Verbreitete Irrtümer
- „NAD+ ist ein Peptid.“ Es enthält keinen Eiweißbaustein und keine Peptidbindung. Es besteht aus zwei Nukleotiden, die eine Phosphatbrücke verbindet, und wiegt 663,43 g/mol. Die Verwechslung entsteht allein durch den Vertriebsweg: Der Stoff steht in denselben Katalogen wie Forschungspeptide, und die Bezeichnung wandert mit [1].
- „NAD+, NMN, NR und Niacin sind ungefähr dasselbe.“ Sie bilden eine Kette, unterscheiden sich aber in Größe, Weg und rechtlicher Einordnung, mit 663, 334, 255 und 122 g/mol. NADH, die reduzierte Form, ist ein fünfter Stoff. Fast alle Daten vom Menschen betreffen NR und NMN, weshalb eine Studie zu diesen beiden nichts über eine Infusion aussagt [48], [3].
- „Eine Infusion füllt die Zellen mit NAD+.“ Die eine Messung am Menschen sagt etwas anderes. Während der ersten zwei Stunden einer sechsstündigen Infusion stieg NAD+ im Blut überhaupt nicht an, und die im Urin auftauchenden Stoffe passten dazu, dass das Molekül zerlegt wurde [2].
- „Eine Infusion schlägt die Tablette, weil sie den Darm umgeht.“ Die Daten sprechen dagegen. Darmbakterien machen aus NR und NMN Nicotinsäure, und nur die Nicotinsäure hob den NAD+-Spiegel in außerhalb des Körpers getestetem Blut deutlich an. Wenn das zutrifft, umgeht man mit dem Darm auch den Wirkmechanismus [5].
- „Mehr NAD+ muss besser sein.“ Die Biologie sagt: nicht unbedingt. Tumorzellen hängen an dem Enzym, das NAD+ zurückgewinnt, und dessen Blocker werden als Krebsmedikamente entwickelt. In einem Mausmodell erhöhte NR die Häufigkeit von Tumoren und ihre Streuung ins Gehirn. Nichts davon beweist einen Schaden beim Menschen, aber es entzieht der Annahme den Boden [31], [30].
- „Es steht nicht auf der Dopingliste, also ist es im Sport in Ordnung.“ Der Stoff steht nicht darauf, die Methode schon. Infusionen über 100 Milliliter je 12 Stunden sind jederzeit verboten, außerhalb von Krankenhausbehandlung, Operation und ärztlicher Diagnostik, ganz gleich, was darin gelöst ist [8].
Häufige Fragen
Ist NAD+ ein Peptid?
Nein. NAD+ ist ein Dinukleotid, also ein Helfermolekül aus zwei Nukleotiden, die eine Phosphatbrücke verbindet, mit einem Gewicht von 663,43 g/mol. Es enthält keine Eiweißbausteine und keine Peptidbindung. Es taucht neben Peptiden auf, weil es über dieselben Kanäle als Spritze verkauft wird, und nicht, weil es zur selben Stoffklasse gehört.
Was passiert mit NAD+, wenn es in eine Vene infundiert wird?
Bei der einzigen Messung am Menschen bekamen acht gesunde Männer NAD+ als Tropf über sechs Stunden. In den ersten zwei Stunden stieg NAD+ im Blut überhaupt nicht an. Die Autoren deuten das so, dass der Körper das Molekül ebenso schnell beseitigte, wie es zufloss. Am Ende des Tropfs lag der Wert 398 Prozent über dem Ausgangswert und war zwei Stunden später noch immer erhöht. Die Stoffe im Urin passten dazu, dass Enzyme NAD+ zerlegen.
Gibt es eine Studie, die zeigt, dass NAD+-Infusionen wirken?
Nicht für die Zwecke, für die sie verkauft werden. Keine randomisierte, placebokontrollierte Studie hat NAD+-Infusionen für das Wohlbefinden oder gegen das Altern geprüft. Zwei kleine chinesische Studien gaben Menschen mit Herzschwäche zusätzlich zu ihrer üblichen Behandlung ein zugelassenes NAD+-Präparat zum Spritzen. Die eine berichtete nach einem Monat eine etwas bessere Pumpleistung des Herzens, die andere fand keinen statistisch bedeutsamen Unterschied. Eine Übersichtsarbeit von 2026 stuft Infusionen gegen das Altern als experimentell ein.
Sind NAD+, NMN und NR dasselbe?
Nein. Sie sind Glieder einer Kette, unterscheiden sich aber in Größe, Verabreichungsweg und rechtlicher Einordnung: NAD+ wiegt 663 g/mol, NMN 334 und NR 255. Nicotinamid, eine Form von Vitamin B3, ist mit 122 noch kleiner. Fast alle kontrollierten Daten vom Menschen betreffen NR und NMN zum Schlucken.
Heben die Vorstufen von NAD+ den NAD+-Spiegel im Körper an?
Ja, die geschluckten tun das. In einer achtwöchigen Studie stieg NAD+ im Gesamtblut bei drei ansteigenden NR-Dosisstufen um 22, 51 und 142 Prozent. Der Anstieg braucht Zeit: Im Blut ist nach etwa zwei Wochen ein gleichbleibendes Niveau erreicht, im Gehirn zeigte sich ein messbarer Anstieg erst nach vier Wochen, mit großen Unterschieden zwischen den Personen.
Haben die Studien zu den NAD+-Vorstufen etwas verbessert, das man merkt?
Selten und uneinheitlich. Eine Auswertung von 33 Studien am Menschen fand zuverlässige biochemische Effekte, aber gemischte Ergebnisse bei Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel und Blutgefäßen, häufig auch gar keinen Effekt. Zwölf Wochen NR verbesserten bei 40 stark übergewichtigen Männern nicht das Ansprechen auf Insulin, und zehn Wochen verbesserten bei 20 älteren Menschen nicht die geistige Leistung.
Welche Nebenwirkungen haben NAD+-Spritzen und -Infusionen?
Veröffentlichte Berichte gibt es nur zu Infusionen. In der Aktenauswertung eines Anbieters hatten alle sechs Personen, die NAD+ bekamen, mittelschwere bis schwere Magen-Darm-Beschwerden, einen schnelleren Puls und Druck auf der Brust, die mit dem Ende des Tropfs aufhörten. Sie verlangsamten ihre Infusionen auf im Schnitt 97 Minuten gegenüber 37 Minuten bei NR. Eine von einer Firma bezahlte, noch nicht begutachtete Studie (Preprint) beschreibt Übelkeit, Kopfschmerzen, Engegefühl in der Brust und Hitzewallungen. Zu Spritzen unter die Haut oder in den Muskel ist nichts veröffentlicht.
Warum brennt oder sticht eine NAD+-Spritze?
Gemessen hat das keine Studie. Zu Schmerzen, Brennen oder Stechen nach einer NAD+-Spritze unter die Haut oder in den Muskel gibt es keine veröffentlichten Daten vom Menschen. In der amerikanischen Nebenwirkungsdatenbank nennt keine Meldung zur Einstichstelle NAD+ als vermutete Ursache. Eine registrierte Studie, deren Hauptziel der Spritzenschmerz ist, hat keine Ergebnisse veröffentlicht. Bei Ratten verursachten Spritzen in den Muskel örtliche Gewebeschäden, die wieder abheilten.
Wie lange bleibt NAD+ nach einer Spritze oder Infusion im Körper?
Genau weiß das niemand, denn eine Halbwertszeit wurde weder nach einer Infusion noch nach einer Spritze gemessen. Während einer sechsstündigen Infusion blieb NAD+ im Blut zwei Stunden lang unverändert, stieg dann an und war zwei Stunden nach dem Ende des Tropfs noch erhöht, als die Blutentnahmen endeten. In Zellversuchen zerlegen Enzyme außerhalb der Zellen NAD+ in kleinere Stücke, bevor die Zellen es aufnehmen.
Wird NAD+ in Studien unter die Haut, in den Muskel oder in die Vene gegeben?
Fast alle Daten vom Menschen betreffen Infusionen in die Vene. Das zugelassene chinesische Präparat ist laut Packungsbeilage für die Spritze in den Muskel bestimmt, und eine registrierte chinesische Studie plante diesen Weg, hat aber nichts berichtet. Unter die Haut hat keine veröffentlichte Studie am Menschen NAD+ gegeben. Eine registrierte Studie vergleicht alle drei Wege beim Spritzenschmerz und hat ebenfalls noch nichts berichtet.
Muss NAD+ gekühlt werden?
Zu gebrauchsfertigen NAD+-Durchstechflaschen zum Spritzen fand sich keine Studie, eine geprüfte Haltbarkeit gibt es für sie also nicht. Für NAD+ in Laborqualität ist die Chemie bekannt: Es hält sich am besten in neutraler oder leicht saurer Lösung, zerfällt rasch bei Wärme und in basischer Lösung und ist lichtempfindlich. Ein Hersteller nennt mindestens zwei Wochen bei 0 °C und mindestens sechs Monate tiefgefroren bei −70 °C.
Warum ist meine NAD+-Lösung gelb geworden?
Keine veröffentlichte Studie bringt einen gelben Schimmer in einer NAD+-Lösung mit Zerfall in Verbindung. Die Spezifikation eines Herstellers für NAD+ in Laborqualität lässt eine farblose bis schwach gelbliche Lösung zu, ein leichter Farbstich allein sagt also wenig. Die reduzierte Form NADH ist ein anderer Stoff und selbst gelblich. Eine eigene Seite zu gelb gewordenem NAD+ geht ausführlicher darauf ein.
Ist NAD+ irgendwo als Medikament zugelassen?
Soweit sich feststellen ließ, nur in China. Dort ist eine NAD+-Spritze zur unterstützenden Behandlung bei zu wenigen weißen Blutkörperchen, bei koronarer Herzkrankheit und bei Herzmuskelentzündung zugelassen. Suchen in der amerikanischen Zulassungsdatenbank nach nadide und nach nicotinamide adenine dinucleotide ergaben am 9. Oktober 2026 keinen Treffer. Auch in Europa, im Vereinigten Königreich, in Kanada, Australien und der Schweiz fand sich keine Zulassung.
Kann man seinen NAD+-Spiegel messen lassen, um zu sehen, ob es wirkt?
Ein solcher Test misst NAD+ im Blut. Ob dieser Wert etwas über die Menge in Muskel, Gehirn oder Leber aussagt, ist ungeklärt. In einer Studie stieg der Wert im Gehirn erst nach vier Wochen, während er im Blut schon nach zwei Wochen gleichblieb, und in der Parkinson-Studie änderte sich der Hirnstoffwechsel nur bei denen, deren Hirnspiegel tatsächlich gestiegen war.
Ist NAD+ im Sport verboten?
Der Stoff selbst steht nicht namentlich auf der Verbotsliste 2026. Verboten ist die Methode: Infusionen und Injektionen von mehr als 100 Millilitern je 12 Stunden sind jederzeit untersagt, außer sie werden im Rahmen einer Krankenhausbehandlung, einer Operation oder einer ärztlichen Diagnostik gegeben. Übliche NAD+-Infusionen liegen über dieser Menge. Tabletten mit NR oder NMN sind davon nicht betroffen.
Quellen
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- Godic A, Townsend J (2026). Intravenous longevity therapy: a critical review of evidence, mechanisms, and clinical utility. Acta Dermatovenerologica Alpina, Pannonica et Adriatica 35(1):39-43. PMID 41915584. Concludes that intravenous longevity therapy should be regarded as experimental rather than evidence-based practice.
- Shoji M et al. (2025). Nicotinamide riboside supplementation benefits in patients with Werner syndrome: a double-blind randomized crossover placebo-controlled trial. Aging Cell 24(8):e70093. PMID 40459998. DOI 10.1111/acel.70093. Longest treatment period in the field: 26 weeks per arm.
- openFDA, adverse event endpoint (FAERS). Queried on 7 September 2026: 44 reports under the product name "NAD", 28 of them classed as serious; 30 under "Nadide"; 36 under "Nicotinamide Riboside", 21 of them serious; 5 each under "Nicotinamide Mononucleotide" and "Nicotinamide Adenine Dinucleotide". Most frequent reactions under "NAD", re-queried on 9 October 2026 with unchanged totals (44 reports, 28 serious): fatigue (8), headache (6), nausea (6), anxiety (5), erythema (5), insomnia (5); hot flush (2); the version of 7 September 2026 listed the erythema count as flushing. Across the 76 reports under "NAD", "Nadide" and "Nicotinamide Adenine Dinucleotide", NAD+ is coded as the suspect drug in 12; the three reports with injection-site terms name another injected medicine as suspect and NAD+ as concomitant. Reports concentrate in 2025 and 2026. https://api.fda.gov/drug/event.json
- EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2021). Safety of an extension of use of nicotinamide riboside chloride as a novel food. EFSA Journal 19(11):6843. PMID 34804232. States that experimental data suggest several routes by which nicotinamide or its precursors, at intakes well above physiological need, could have unwanted effects.
- EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2026). Safety of beta-nicotinamide mononucleotide as a novel food. EFSA Journal 24(5):e10007. PMID 42125559. Safe as a food supplement at the proposed intake for adults, excluding pregnant and breastfeeding women; the no-adverse-effect level comes from a 90-day rat study with effects on the reproductive organs, margin of safety 93.
- Trammell SA et al. (2016). Nicotinamide riboside is uniquely and orally bioavailable in mice and humans. Nature Communications 7:12948. PMID 27721479. DOI 10.1038/ncomms12948. Three authors hold shares in the company supplying and sponsoring the product.
- Fukamizu Y et al. (2022). Safety evaluation of beta-nicotinamide mononucleotide oral administration in healthy adult men and women. Scientific Reports 12(1):14442. PMID 36002548. DOI 10.1038/s41598-022-18272-y. Registered as UMIN000043084. Five authors are employees of the funding company.
- openFDA, drug label endpoint. Queried on 7 September 2026: 44 American labels list "nadide" as a substance. Sample check: all are homeopathic over-the-counter preparations in which nadidum appears as one of several ingredients in homeopathic dilution, carrying the notice that the claims have not been evaluated by the FDA. https://api.fda.gov/drug/label.json
- Therapeutic Goods (Poisons Standard), Australia, June 2026 edition. Full text searched on 7 September 2026 for "nicotinamid", "dinucleotide", "riboside" and "mononucleotide" with no entry found. The neighbouring entry regulates nicotinic acid by dose in Schedules 2 and 4 and expressly excludes nicotinamide.
- Electronic Code of Federal Regulations, 21 CFR 216.23, list of bulk drug substances that may be used in compounding under section 503A. Full text retrieved on 7 September 2026: six substances are listed, and nicotinamide adenine dinucleotide is not among them. https://www.ecfr.gov/current/title-21/part-216/section-216.23
- US Food and Drug Administration. Certain bulk drug substances for use in compounding that may present significant safety risks. Page content current as of 22 April 2026, full text retrieved on 7 September 2026 and searched for "nicotinamid", "dinucleotide", "ribosid" and "mononucleotide" with no match; MOTS-c is recorded on the page. https://www.fda.gov/drugs/human-drug-compounding/certain-bulk-drug-substances-use-compounding-may-present-significant-safety-risks
- PubChem. Compound CID 124886, glutathione. Formula C10H17N3O6S, 307.33 g/mol, CAS 70-18-8, UNII GAN16C9B8O. Retrieved 7 September 2026. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/124886
- PubChem. Compound CID 950107, 5-amino-1-methylquinolin-1-ium. Formula C10H11N2+, 159.21 g/mol, CAS 685079-15-6. Retrieved 7 September 2026. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/950107
- Neelakantan H, Wang HY, Vance V, Hommel JD et al. (2017). Structure-activity relationship for small molecule inhibitors of nicotinamide N-methyltransferase. Journal of Medicinal Chemistry 60(12):5015-5028. PMID 28548833. DOI 10.1021/acs.jmedchem.7b00389
- PubChem. Compound CID 146675088, MOTS-c. Sequence MRWQEMGYIFYPRKLR, 16 amino acids, C101H152N28O22S2, 2174.6 g/mol, CAS 1627580-64-6. Retrieved 7 September 2026. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/146675088
- PubChem. Comparison compounds, all retrieved 7 September 2026: CID 439153 (NADH, C21H29N7O14P2, 665.4 g/mol), CID 14180 (nicotinamide mononucleotide, 334.22 g/mol), CID 439924 (nicotinamide riboside cation, 255.25 g/mol), CID 936 (nicotinamide, 122.12 g/mol), CID 938 (nicotinic acid). https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/
- Yu X, Xu J, Cao J, Xu Q, Chen H, Yu D, Yao X, Chen K, Ma L (2026). Effect of nicotinamide adenine dinucleotide on heart failure caused by ischemic cardiomyopathy: a randomized, placebo-controlled trial. American Journal of Cardiovascular Drugs 26(1):97-106. PMID 40954388. PMC12779688. DOI 10.1007/s40256-025-00764-7. Registered as ChiCTR2200059169. Single centre, 180 adults, seven days; primary endpoint LVEF at one month 45.44 ± 8.55 % against 42.44 ± 9.09 % (p = 0.024); six-month MACCE 14.6 % against 24.7 % (p = 0.089). Product quoted as "SFDA Approved No. H41024721"; study drug and grant supplied by the manufacturer. Full text checked on 9 October 2026.
- Pei Z, Dong M, Meng X, Yao W, Guo Y, Wang F (2024). Effects of nicotinamide adenine dinucleotide on older patients with heart failure. Reviews in Cardiovascular Medicine 25(8):297. PMID 39228487. PMC11366984. DOI 10.31083/j.rcm2508297. Registered retrospectively as ChiCTR2300074326. 60 patients, seven days, NT-proBNP and LVEF changes not statistically significant; product quoted with "national drug approval number: H41024721"; cites the product instructions for occasional dry mouth, nausea, dizziness and palpitations; partly funded by the manufacturer. Full text checked on 9 October 2026.
- Hawkins J, Idoine R, Kwon J, Shao A, Dunne E, Hawkins E, Dawson K, Nkrumah-Elie Y (2024). Randomized, placebo-controlled, pilot clinical study evaluating acute Niagen+ IV and NAD+ IV in healthy adults. medRxiv preprint, not peer-reviewed. DOI 10.1101/2024.06.06.24308565. Registered as NCT06382688. Mean NAD+ infusion time 182.9 ± 55.93 min against 127.2 ± 40.82 min for NR (study 1) and 98.88 ± 46.70 min against 24.75 ± 8.33 min (study 2); white cell and neutrophil rise after NAD+ only. Four authors are employees of ChromaDex, which funded the study and sells the NR product. Full text checked on 9 October 2026.
- Kaifeng Knature Pharmaceutical Co., Ltd. Product index, "Coenzyme I for Injection" (注射用辅酶Ⅰ), freeze-dried powder for injection, approval numbers 国药准字H41025094 and 国药准字H41024721. http://www.kfkn.com.cn/cn/list/info_37.aspx?itemid=125. Retrieved through a search index on 9 October 2026; the National Medical Products Administration database could not be queried automatically (HTTP 412).
- DXY drug database. Label of Coenzyme I for Injection (注射用辅酶I), Kaifeng Knature Pharmaceutical. Label approved 8 December 2010, revised 9 July 2021; indications: supportive treatment of leukopenia, coronary heart disease and myocarditis; intramuscular use; adverse reactions "偶有口干、恶心、头晕、心悸等反应" (occasional dry mouth, nausea, dizziness, palpitations); "请仔细阅读说明书并在医生的指导下使用" (to be used under a doctor's direction). https://drugs.dxy.cn/drug/C0e3Iui9RyaWHKhCVVQQCw== Retrieved through a search index on 9 October 2026.
- ClinicalTrials.gov, API v2, queried 9 October 2026 for "nicotinamide adenine dinucleotide", "NAD+", "nadide" and "coenzyme I"; no Hudson Biotech record among the hits. NCT06919328 (Nutraceuticals Research Institute, collaborator ChromaDex): NAD+, NR or bacteriostatic water given subcutaneously, intramuscularly or as an intravenous push; primary outcomes McGill Pain Questionnaire and subjective discomfort one minute after injection; 70 planned; status recruiting, estimated completion 30 June 2025, no results posted. NCT05849519 (Sun Yat-Sen Memorial Hospital): Coenzyme I for Injection given intramuscularly in sudden hearing loss; status unknown, no results. NCT07839130, NCT07328100, NCT06776510, NCT06558253 and NCT06590844: Chinese hospital trials with intravenous Coenzyme I for Injection, none with results. NCT04604704: NAD+ by skin patch (iontophoresis), completed, no results posted. NCT07475546: NAD+ nasal spray within a combination, active, no results. https://clinicaltrials.gov/
- Gu J, Xu J, Yang S, Qiu Y, Yin L, Xu N (2026). Non-clinical safety evaluation of coenzyme I (NAD+): a GLP-compliant systematic study. Biomedicine and Pharmacotherapy 204:119934. PMID 42748828. DOI 10.1016/j.biopha.2026.119934. Abstract checked on 9 October 2026 (full text not accessible): intramuscular dosing in rats, rabbits and beagle dogs; "local injection-site and sciatic-nerve lesions were reversible"; in dogs the higher single doses "caused increased heart rate, shortened PR and QT intervals, and decreased blood pressure".
- Lowry OH, Passonneau JV, Rock MK (1961). The stability of pyridine nucleotides. Journal of Biological Chemistry 236(10):2756-2759. PMID 14466980. DOI 10.1016/S0021-9258(19)61730-8. Full text checked on 9 October 2026: DPN+ (NAD+) has "a low constant rate of destruction from pH 2 to 7" and becomes several thousand times more susceptible after losing one proton; temperature coefficient 11 % per degree between 60 and 100 °C; phosphate accelerates destruction; 0.5 mM in 0.02 N HCl showed no loss after a week at 4 °C or −85 °C and about 15 % loss at −20 °C.
- Sigma-Aldrich (Merck KGaA). Product information, β-nicotinamide adenine dinucleotide sodium salt, N0632, revision 09/22. Checked on 9 October 2026: "very hygroscopic", stored desiccated at −20 °C; aqueous solutions between pH 2 and 6 stored as single-use aliquots at −70 °C "are stable for at least 6 months"; "Neutral or slightly acidic solutions are stable at 0 °C for at least 2 weeks"; very labile in alkaline solution, especially with phosphate, maleate or carbonate; "Solutions are also sensitive to light"; for research use only, not for drug use. https://www.sigmaaldrich.com/deepweb/assets/sigmaaldrich/product/documents/310/970/n0632pis-ms.pdf
- Sigma-Aldrich (Merck KGaA). Product specifications, checked on 9 October 2026: N0632 (β-NAD sodium salt), aqueous solution "clear, colorless to faintly yellow"; N8285 (β-NAD), "clear, colorless solution"; N8129 (β-NADH), colour "white to light yellow". https://www.sigmaaldrich.com/US/en/product/sigma/n0632
- Wolfe KD, Alahuhta M, Himmel ME, Bomble YJ, Jennings GK, Cliffel DE (2024). Long-term stability of nicotinamide cofactors in common aqueous buffers: implications for cell-free biocatalysis. Molecules 29(22):5453. PMID 39598842. PMC11597533. DOI 10.3390/molecules29225453. 2 mM NAD+ at pH 8.5 and 19 °C over 43 days: in Tris the 260 nm peak fell by 4 %; in HEPES the solution "degraded nearly entirely"; NAD+ does not absorb at 340 nm, unlike NADH. Full text checked on 9 October 2026.
- Gasparrini M, Sorci L, Raffaelli N (2021). Enzymology of extracellular NAD metabolism. Cellular and Molecular Life Sciences 78(7):3317-3331. PMID 33755743. PMC8038981. DOI 10.1007/s00018-020-03742-1. Serum NAD "in the low micromolar range, between 0.1 and 0.5 µM"; degraded outside cells by CD38, CD157, CD73, NPP1 and ecto-ADP-ribosyltransferases.
- Kulikova V, Shabalin K, Nerinovski K et al. (2019). Degradation of extracellular NAD+ intermediates in cultures of human HEK293 cells. Metabolites 9(12):293. PMID 31795381. PMC6950141. DOI 10.3390/metabo9120293. With cells, less than 40 % of added NAD+ remained after 12 h and none was detectable after 48 h; in serum-free medium about 10 % was hydrolysed in 24 h; extracellular cleavage is "a prerequisite" for cells to use NAD+.
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Jede Angabe auf dieser Seite wurde am 7. September 2026 überprüft, und jede Registersuche hinter der Statustabelle stammt von diesem Tag. Bei einem Stoff, der außerhalb des Arzneimittelsystems verkauft wird, zählt das Datum der Prüfung ebenso viel wie der Text selbst. Version 1.1 vom 9. Oktober 2026 hat die chinesische Zulassung, die Befunde zur Einstichstelle, den Zeitverlauf im Körper, die Verabreichungswege sowie Farbe und Lagerung der Lösung ergänzt; dafür wurde die amerikanische Zulassungssuche wiederholt, die übrigen Registersuchen nicht.
myPeptides Research & Editing. (2026). NAD+: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.1, 9. Oktober 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/nad
Wie die Seiten dieses Registers zusammengestellt und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.
| Version | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1.0 | 7. September 2026 | Erstveröffentlichung |
| 1.1 | 9. Oktober 2026 | Chinesische Zulassung ergänzt, die Seite nennt keine Dosierungen mehr; Schmerzen an der Einstichstelle, Verweildauer im Körper, Verabreichungswege, Farbe und Lagerung der Lösung, fünf neue Fragen; Lesart der Infusionsstudie von 2019 korrigiert |
