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5-Amino-1MQ: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Status auf einen Blick

MarktStatusDatum
Vereinigte StaatenNicht zugelassen
Europäische UnionNicht zugelassen
DeutschlandNicht zugelassen
Vereinigtes KönigreichNicht zugelassen
AustralienNicht zugelassen
KanadaNicht zugelassen
SchweizNicht zugelassen
Entwicklungsstufe
Präklinisch
Stärkste Evidenz
Tierstudie
WADA-Status
Verboten (S0, 2026)
Zuletzt geprüft
2026-09-06
Version
1.0

5-Amino-1MQ: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Zusammenfassung

5-Amino-1MQ ist kein Peptid. Es ist ein kleines künstliches Molekül ohne einen einzigen Eiweißbaustein, und es blockiert ein Enzym namens NNMT, das ein Abbauprodukt von Vitamin B3 weiterverarbeitet. In diesem Peptid-Register steht es, weil es als Peptid vermarktet und neben Peptiden verkauft wird. Studien am Menschen gibt es nicht, keine einzige. Die Tierversuche stammen fast vollständig aus einer Forschungsgruppe und der Firma, die daraus entstanden ist, und ein Sicherheitsprogramm hat der Stoff nie durchlaufen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist kein Peptid, und das nicht knapp. Das Molekül besteht aus zwei verwachsenen Ringen, wiegt 159,21 g/mol und enthält keinen einzigen Eiweißbaustein [1]. Entworfen wurde es 2017 am Labortisch von Chemikern, nachgebaut ist es keinem körpereigenen Stoff [2].
  • Keine einzige Studie am Menschen. Eine Suche im Studienregister ClinicalTrials.gov am 6. September 2026 lief über neun Suchbegriffe. Sie fand weder eine angemeldete Studie zu 5-Amino-1MQ noch eine zu irgendeinem anderen NNMT-Blocker [3].
  • Ein Suchtest fand ein zweites Ziel im Körper. Bei einer Konzentration von 10 µmol/l hemmte der Stoff das Enzym Monoaminoxidase A zu 67,4 Prozent. Die Firma, die ihn entwickelt, bezeichnet das selbst als ein Problem, das noch zu lösen sei [4].
  • In menschlichen Gefäßzellen war dieselbe Blockade schädlich. Unter chemischem Stress überlebten weniger Zellen der Gefäßinnenwand, wenn NNMT blockiert war, und das zeigte sich mit drei verschiedenen Methoden [5].
  • Beim Schlucken geht womöglich fast alles verloren. Mäuse nahmen 3,5 Prozent einer geschluckten Dosis auf [4], Ratten 38,4 Prozent [6]. Fast jede Studie mit einem Effekt hat den Stoff stattdessen unter die Haut gespritzt.
  • Zur Giftigkeit liegt überhaupt nichts vor. Zu diesem Molekül ist keine Untersuchung veröffentlicht, weder zu wiederholter Gabe noch zu Erbgutschäden, zur Fruchtbarkeit, zur Entwicklung von Nachkommen oder zum Krebsrisiko [4], [7].
  • Im Sport rund um die Uhr verboten. Die Kategorie S0 der Verbotsliste 2026 erfasst den Stoff über ihren Wortlaut, ohne ihn zu nennen [8].

Was 5-Amino-1MQ ist

5-Amino-1MQ ist ein kleines künstliches Molekül, das ein Enzym blockiert. Dieses Enzym heißt Nicotinamid-N-Methyltransferase und wird meist zu NNMT abgekürzt. Chemisch handelt es sich um ein Chinolinium-Salz, also um zwei verwachsene Ringe, die dauerhaft eine positive Ladung tragen. Ein natürliches Vorbild hat der Stoff nicht, denn nichts dergleichen kommt im Körper vor [1], [2].

Beschrieben wurde er zuerst 2017 von einer Hochschulgruppe am University of Texas Medical Branch, und zwar in einer Suchstudie nach neuen Wirkstoffen unter dem Namen "compound 1k" [2]. Aus dieser Gruppe ging später die Firma Ridgeline Therapeutics hervor, und seither trägt praktisch jede Tierstudie zu dem Stoff Autoren, die bei dieser Firma angestellt sind oder sie gegründet haben [4], [9].

Die Arbeiten schreiben das selbst dazu. In der Muskelstudie von 2024 erklärt der leitende Autor, dass er Ridgeline Therapeutics gegründet hat und dass zwei Mitautoren dort angestellt sind [9]. Die Stoffwechselstudie von 2024 führt die Firma bei vier ihrer fünf Autoren als Arbeitgeber auf [4]. Die Studie von 2018 erschien, bevor es die Firma gab, und gab keine Interessenkonflikte an [13].

Der Name, unter dem der Stoff verkauft wird, ist eine Laborabkürzung. Ein zugelassener Arzneimittelname ist er nicht, und in der Fachliteratur kursieren mindestens fünf Schreibweisen, darunter 5A1MQ, 5-AMQ und 5MQ [1], [2].

Steckbrief

FeldWertQuelle
Gebräuchlicher Name5-Amino-1MQ, auch 5A1MQ oder 5-AMQ[1]
StoffklasseKleines künstliches Molekül, ein Chinolinium-Salz; ein Enzymblocker[1], [2]
Sequenz aus EiweißbausteinenKeine. Es ist kein Peptid[1]
Summenformel und MasseC10H11N2+, 159,21 g/mol als Kation[1]
Gehandelte SalzformIodid, C10H11IN2, 286,11 g/mol; auf das Iodid entfallen rund 44 Prozent dieses Gewichts[10]
AngriffspunktDas Enzym NNMT (EC 2.1.1.1)[2]
Verweildauer im KörperAm Menschen nie gemessen; 6,3 bis 13,3 Stunden bei Mäusen, 3,8 bis 6,9 Stunden bei Ratten[4], [6]
StatusForschungschemikalie, nirgendwo zugelassen[11]
EntwicklerHochschulgruppe am University of Texas Medical Branch, danach Ridgeline Therapeutics[2], [9]
CAS-Nummer685079-15-6 (Kation), 42464-96-0 (Iodid)[1], [10]
PubChem CID950107 (Kation), 66522933 (Iodid)[1], [10]
UNIIPMX593N4N3 (Kation), K9G33W2TTZ (Iodid)[1], [10]
ChEMBLCHEMBL4116828; keine klinische Phase, kein Zulassungsdatum[11]

Dass es sich nicht um ein Peptid handelt, ist keine Spitzfindigkeit. Ein kleines Molekül wird von Enzymen der Leber abgebaut und nicht von jenen Enzymen, die Peptide zerschneiden. Es kann grundsätzlich die Darmwand durchdringen, und es entgeht den Laborverfahren, die in einer Sportlerprobe nach verbotenen Peptiden suchen [1].

5-Amino-1MQ: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Wie es wirkt

Der vermutete Wirkweg beginnt bei einem einzigen Enzym. NNMT nimmt eine kleine chemische Gruppe, eine Methylgruppe, von einem Trägermolekül namens SAM und hängt sie an Nicotinamid, eine Form von Vitamin B3. Dabei entsteht 1-Methylnicotinamid. Genau diesen Schritt zu blockieren, ist die ganze Idee [2], [12].

  • Es setzt sich dorthin, wo sonst das Vitamin sitzt. Berechnungen und Messungen am Enzym legen den Stoff in jene Tasche, in der normalerweise das Nicotinamid andockt, und nicht an die Stelle des Trägermoleküls. Dieses Bild stammt aus dem Rechner, nicht aus einer aufgeklärten Struktur des Moleküls am Enzym [2].
  • Zwei Vorräte verschieben sich gleichzeitig. Wenn der Anhänge-Schritt stockt, wird weniger SAM verbraucht und weniger Nicotinamid abgezogen. Deshalb können sowohl der Vorrat an Methylgruppen als auch der Vorrat des Energieträgers NAD+ steigen. In Fettzellen senkte der Stoff 1-Methylnicotinamid und hob beides an [13].
  • Energieumsatz statt Appetit. Die Ursprungsidee kam aus einer Arbeit von 2014, in der Mäuse gegen die Fettleibigkeit durch fettreiches Futter geschützt waren, nachdem man das Gen für NNMT stillgelegt hatte. Dort kamen Moleküle zum Gen-Stilllegen zum Einsatz, nicht dieser Stoff, den es damals noch gar nicht gab [12].
  • Muskelstammzellen könnten aufwachen. Für die Befunde am alternden Muskel schlagen die Autoren vor, dass ein wiederhergestelltes Gleichgewicht des NAD+ jene Muskelstammzellen wieder aktiviert, die in eine Ruhephase gefallen waren. Die Belege dafür stammen aus Mäusen und aus einer Muskelzelllinie [14].
  • Die Richtung ist nicht in jedem Gewebe dieselbe. In menschlichen Zellen der Gefäßinnenwand senkte die Blockade desselben Enzyms das Überleben unter Stress. Gezeigt wurde das mit diesem Stoff, mit einem zweiten Blocker und mit dem Stilllegen des Gens, es hängt also an der Enzymblockade und nicht an diesem einen Molekül [5].

Am Menschen ist von alldem nichts gemessen. Ebenso wenig ist geklärt, wie viel von einem Ergebnis überhaupt auf die Enzymblockade zurückgeht, nachdem der Suchtest ein zweites Ziel im Körper gefunden hat [4].

Was die Studien zeigen

Jedes Ergebnis in diesem Abschnitt stammt aus einem Nagetier oder aus Zellen in der Laborschale. Eine Studie an Menschen hat zu diesem Stoff nie jemand durchgeführt, in keiner Größe und zu keinem Zweck [3].

Körpergewicht und Fett bei übergewichtigen Mäusen

Tierdaten In der zentralen Wirksamkeitsstudie erhielten übergewichtige Mäuse unter fettreichem Futter elf Tage lang Spritzen unter die Haut. Gegenüber Tieren, die nur Kochsalzlösung bekamen, nahmen sie fortlaufend ab, hatten weniger Fettgewebe, kleinere Fettzellen und niedrigere Cholesterinwerte insgesamt. Die Futtermenge blieb gleich, weshalb die Autoren den Effekt dem Energieumsatz zuschreiben und nicht dem Appetit [13].

Tierdaten Eine spätere Studie kombinierte den Stoff mit einer Umstellung auf kalorienreduziertes Futter. Der Gewichtsverlust summierte sich auf 6,3 Gramm gegenüber 4,3 Gramm bei der Futterumstellung allein, bei Gruppen von 6 bis 8 Mäusen. Die Zunahme, die in der Gruppe mit reiner Futterumstellung nach rund dreieinhalb Wochen wieder einsetzte, blieb aus [15].

Dieser Vergleich ist der wichtige. Die Kontrolltiere nahmen schon durch die Futterumstellung allein ab, und der Stoff kam obendrauf.

Blutzucker und Leber

Tierdaten Übergewichtige Mäuse bekamen 28 Tage lang täglich eine Spritze, in zwei verschiedenen Dosisstufen und mit 8 Tieren je Gruppe. Gewicht und Fett nahmen weniger stark zu, Blutzucker und Insulinwirkung verbesserten sich, und die Leber zeigte weniger Fett und weniger Entzündungszellen, während sich die Leberwerte normalisierten. Dass der Stoff sein Ziel im Körper tatsächlich erreicht hatte, ließ sich nur in der Gruppe mit der höheren Dosis belegen [4].

Muskeln bei alten Mäusen

Tierdaten Bei 24 Monate alten Mäusen mit einer Verletzung am Beinmuskel teilten sich unter der Behandlung 60 bis 75 Prozent mehr Muskelstammzellen. Die Zahl der wiederhergestellten Muskelfasern stieg je nach Dosis um 40 bis 48 Prozent, bei 10 bis 13 Tieren je Gruppe. In der höheren Dosis war der durchschnittliche Faserquerschnitt etwa 1,8-mal so groß, und die maximale Muskelkraft lag rund 70 Prozent höher [14].

Tierdaten In einer zweiten Studie wurden 35 alte weibliche Mäuse über zwei Monate in vier Gruppen aufgeteilt: ohne alles, nur behandelt, nur Bewegung am Laufrad sowie Bewegung zusammen mit der Behandlung. Gegenüber den unbewegten Kontrolltieren lag die Greifkraft mit dem Stoff allein rund 40 Prozent höher, mit Bewegung allein 20 Prozent und in der Kombination etwa 60 Prozent [9].

Greifkraft im Vergleich zu unbewegten Kontrolltieren, alte Mäuse
Nur Bewegung (Maus)
20Prozent über der unbewegten Kontrollgruppe
Nur Wirkstoff (Maus)
40Prozent über der unbewegten Kontrollgruppe
Wirkstoff plus Bewegung (Maus)
60Prozent über der unbewegten Kontrollgruppe

35 weibliche Mäuse im Alter von 22 bis 24 Monaten, vier Gruppen mit je 7 bis 10 Tieren, zwei Monate Behandlung. Das sind Ergebnisse aus Mäusen, und sie lassen sich nicht auf den Menschen übertragen. Quelle [9].

Zellen in der Laborschale

In vitro In einem üblichen Prüfprogramm wirkte das Molekül sauber. Es blockierte keines von drei verwandten Enzymen, die ebenfalls Methylgruppen übertragen, und auch keines der beiden Enzyme, die NAD+ wieder aufbauen, selbst in hohen Konzentrationen [13]. Eine unabhängige türkische Gruppe fand, dass es die Teilung von Gebärmutterhals-Krebszellen in der Laborschale bremst, mit Anzeichen für den programmierten Zelltod [16].

Unerwünschte und gegenläufige Befunde

In vitro Ein Suchtest über wichtige Andockstellen, Enzyme und Transporter im Körper ergab einen einzigen Treffer: eine Hemmung der Monoaminoxidase A um 67,4 Prozent bei 10 µmol/l. Beim Menschen hängt die Blockade dieses Enzyms mit Blutdruckkrisen nach dem Verzehr von gereiftem Käse oder Rotwein zusammen sowie mit gefährlichen Wechselwirkungen zu mehreren gängigen Medikamenten [4].

In vitro In drei Zelllinien aus menschlichen Blutgefäßen sank unter chemischem Stress das Überleben deutlich, wenn NNMT blockiert war. Die Autoren schließen daraus, dass dieses Enzym die Gefäßinnenwand schützt [5]. Ein gespritzter Stoff erreicht die Gefäßinnenwand ebenso zuverlässig wie das Fettgewebe.

Tierdaten Der einzige unabhängige Tierversuch mit dem Molekül stammt aus der Krebsforschung. Dort bremste es in Mäusen das Wachstum von Blasentumoren und verstärkte die Wirkung eines Antikörpers aus der Immuntherapie [17]. Das ist ein Befund aus der Krebsmedizin und hat mit dem, wofür der Stoff beworben wird, nichts zu tun.

Was weiterhin offen ist

  • Ob irgendetwas von dem, was Mäuse zeigten, beim Menschen ebenso geschieht. Zu diesem Stoff gibt es keine Studie am Menschen, auf keinem Weg der Verabreichung [3].
  • Welche Menge unbedenklich wäre. Ein Prüfprogramm zur Giftigkeit existiert nicht, deshalb gibt es keine Dosis, für die sich Sicherheit begründen ließe [7].
  • Wie viel von einer geschluckten Dosis beim Menschen ins Blut gelangt. Die beiden Messungen an Tieren unterscheiden sich um mehr als das Zehnfache [4], [6].
  • Ob das zweite Ziel aus dem Suchtest in erreichbaren Mengen eine Rolle spielt. Blutspiegel beim Menschen hat niemand gemessen [4].
  • Ob im Handel drin ist, was draufsteht. Es gibt keinen Arzneibuch-Maßstab für Identität oder Reinheit und keine veröffentlichte Untersuchung von Marktproben [7].

Nebenwirkungen und Sicherheit

Ein Bild der Nebenwirkungen von 5-Amino-1MQ gibt es nicht, weil keine dokumentierte Anwendung am Menschen vorliegt, aus der sich eines zeichnen ließe. Dass die Datenbanken schweigen, ist kein Freibrief.

  • Nirgends eine Meldung über Schäden. Die Nebenwirkungs-Datenbank der US-Arzneimittelbehörde lieferte am 6. September 2026 zu jedem Suchbegriff die Antwort "No matches found", also keine Treffer [18]. Stoffe, die außerhalb des regulierten Arzneimittelsystems gehandelt werden, erzeugen ohnehin kaum Meldungen, und wer etwas bemerkt, könnte es diesem Stoff kaum zuordnen.
  • Ein zweites Ziel im Körper, von den Entwicklern selbst benannt. Die Hemmung der Monoaminoxidase A um 67,4 Prozent bei 10 µmol/l ist das einzige greifbare Sicherheitssignal in der Literatur. Die Arbeit, die es berichtet, führt die Beseitigung dieser Eigenschaft als laufende Arbeit auf [4].
  • Die Enzymblockade hilft nicht überall. Zellen der Gefäßinnenwand überstanden Stress schlechter, wenn NNMT blockiert war, gezeigt mit drei getrennten Methoden [5].
  • Auf Giftigkeit ist nichts geprüft. Keine Studie zu wiederholter Gabe, kein Test auf Erbgutschäden, keine Untersuchung zu Fruchtbarkeit oder Entwicklung, keine zum Krebsrisiko. Die längste Behandlungsdauer in der gesamten Literatur beträgt zwei Monate, bei Mäusen [7], [9].
  • Wechselwirkungen sind ungeprüft und gut vorstellbar. Die Hemmung der Monoaminoxidase A deutet auf Wechselwirkungen mit Antidepressiva, Migränemitteln, einigen Schmerzmitteln und mit Lebensmitteln hin, die viel Tyramin enthalten. Untersucht wurde davon nichts [4].
  • Die gehandelte Form bringt Iodid mit. Das im Handel verkaufte Salz besteht dem Gewicht nach zu rund 44 Prozent aus Iodid, und was diese Zufuhr für die Schilddrüse bedeuten würde, hat niemand bewertet [10].

Ein Punkt verlangt besondere Sorgfalt. 5-Amino-1MQ steht nicht auf jenen Listen der US-Arzneimittelbehörde, die Ausgangsstoffe mit erheblichen Sicherheitsrisiken bei der Anfertigung in Apotheken führen [19]. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Auf diese Listen kommen nur Stoffe, die jemand dafür vorgeschlagen hat und die die Behörde daraufhin bewerten musste. Diesen hat nie jemand vorgeschlagen, also hat ihn auch nie jemand bewertet.

Die Chemie liefert ebenfalls eher eine weitere offene Frage als eine Antwort. Chinolin und mehrere verwandte Stoffe gelten als erbgutschädigend und leberschädigend, und Australien führt Chinolin und seine Salze in einer eigenen Gefahrenkategorie. Ob das auch für diese Variante mit angehängter Methyl- und Aminogruppe gilt, hat nie jemand geprüft [7], [20].

Dosierungen in den Studien

Diese Dosierungen stammen aus den zitierten Studien und werden nur zur wissenschaftlichen Referenz aufgeführt. Sie sind keine Empfehlung und lassen sich nicht auf die Anwendung beim Menschen übertragen.

Jede Zeile stammt aus einer Maus, einer Ratte oder aus Zellen in der Laborschale. Der Weg in den Körper zählt hier mehr als bei den meisten anderen Einträgen dieses Registers, denn fast alles, was einen Effekt zeigte, wurde unter die Haut gespritzt.

StudieModellDosisVerabreichungDauerQuelle
Neelakantan 2018, Fettleibigkeit durch FutterMaus, 17 Wochen alt, fettreiches Futter20 mg/kg bei jeder von drei Spritzen täglich, also rund 34 mg/kg pro TagUnter die Haut11 Tage[13]
Neelakantan 2019, MuskelheilungMaus, 24 Monate alt5 mg/kg und 10 mg/kg, zweimal täglichUnter die Haut1 Woche, in einem zweiten Durchgang 3 Wochen[14]
Sampson 2021, mit kalorienreduziertem FutterMaus32 mg/kg Wirkstoff pro TagUnter die HautBis zum Ende der Studie[15]
Dimet-Wiley 2022, DarmbakterienMaus32 mg/kg Wirkstoff pro TagUnter die HautWährend der gesamten Futterumstellung[21]
Dimet-Wiley 2024, Muskeln im AlterMaus, 22 bis 24 Monate alt, weiblich10 mg/kgUnter die Haut2 Monate[9]
Babula 2024, WirksamkeitMaus, Fettleibigkeit durch Futter10 mg/kg und 32 mg/kg pro Tag, 8 Tiere je GruppeUnter die Haut28 Tage[4]
Babula 2024, Aufnahme und AbbauMaus5 mg/kg in die Vene und 30 mg/kg über das Maul, je 3 Tiere; 25 mg/kg unter die Haut, 6 Tiere einmalig und 12 wiederholtVene, Maul, unter die HautEinmalige Gaben, dazu 5 Tage wiederholt[4]
Awosemo 2021, Aufnahme und AbbauRatteEinmalige Gaben in die Vene und über das Maul, Mengen in der Kurzfassung nicht genanntVene und MaulEinmalig[6]
Neelakantan 2018, Prüfung auf SelektivitätEnzyme in der LaborschaleKonzentrationsreihe bis 600 µmol/lLaborversuchEinmalige Zugabe[13]
Babula 2024, SuchtestAndockstellen und Enzyme in der Laborschale10 µmol/lLaborversuchEinmalige Zugabe[4]
Akar 2021, KrebszellenHeLa- und HEK-293-Zellen0,1 bis 500 µmol/lZellen in der LaborschaleMessung über die Zeit[16]

Drei Gründe machen es unmöglich, diese Zahlen auf den Menschen zu übertragen. Fast jedes Ergebnis kam durch eine Spritze unter die Haut zustande, während das Produkt als Kapsel zum Schlucken verkauft wird.

Wie viel von einer geschluckten Dosis aufgenommen wird, unterscheidet sich zudem zwischen den beiden gemessenen Tierarten um mehr als das Zehnfache. Und zu keiner dieser Mengen gibt es eine Sicherheitsstudie [4], [6], [7].

Wie viel einer geschluckten Dosis ins Blut gelangte
Maus
3.5Prozent der geschluckten Dosis
Ratte
38.4Prozent der geschluckten Dosis

Zwei Messungen an zwei Tierarten, erhoben von verschiedenen Gruppen. Eine Messung am Menschen gibt es nicht. Quellen [4], [6].

Entwicklungsstand und Zulassung

Von der Ursprungsarbeit bis zur Registersuche 2026

  1. 2014Eine Arbeit in Nature legt bei Mäusen das Gen für NNMT stillMit Molekülen zum Gen-Stilllegen, nicht mit diesem Stoff, Quelle [12]
  2. 2017Erste Beschreibung des Moleküls als compound 1kSuchstudie am Labortisch von Chemikern, Quelle [2]
  3. 2018Übergewichtige Mäuse nehmen unter Spritzen unter die Haut ab11 Tage, fettreiches Futter beibehalten, Quelle [13]
  4. 2021Die Muskelforschung geht weiter, in Gefäßzellen zeigt sich ein GegenbefundQuellen [14], [5]
  5. 2024Die bislang umfassendste Studie berichtet ein zweites Ziel und eine schlechte Aufnahme über den MundMonoaminoxidase A zu 67,4 Prozent gehemmt, Quelle [4]
  6. 2026Die Registersuche findet keine Studie am Menschen, weder zu diesem noch zu einem anderen NNMT-BlockerNeun Suchbegriffe am 6. September 2026, Quellen [3], [22]
  • 2014 — eine Arbeit in Nature berichtet, dass Mäuse vor Fettleibigkeit durch fettreiches Futter geschützt sind, wenn man das Gen für NNMT stilllegt. Damit beginnt das Forschungsfeld [12].
  • 2017 — das Molekül wird zum ersten Mal beschrieben, in einer Suchstudie über verwandte chemische Grundgerüste [2].
  • 2018 — die erste Wirksamkeitsstudie an übergewichtigen Mäusen erscheint [13].
  • 2019 bis 2024 — die Arbeiten zum Muskel werden veröffentlicht, dazu Studien zu den Darmbakterien und zum Blutzucker [9], [14], [21].
  • 2021 — eine unabhängige Gruppe berichtet, dass die Blockade des Enzyms menschlichen Gefäßzellen unter Stress schadet [5].
  • 2024 — die bislang umfassendste Studie berichtet sowohl die Effekte als auch das zweite Ziel im Körper [4].
  • 2026 — eine Übersichtsarbeit über die ganze Stoffklasse beschreibt den Schritt in die Klinik als noch bevorstehend und nennt die unbekannten Sicherheitsprofile als bremsenden Faktor [22].
MarktStatusAnmerkungQuelle
Vereinigte StaatenNicht zugelassenNie zur Bewertung für Apothekenanfertigungen vorgeschlagen, deshalb nie bewertet[11], [19]
Europäische UnionNicht zugelassenKein Eintrag im Arzneibuch; als Lebensmittelzutat nicht erlaubt[11]
DeutschlandNicht zugelassenIn keiner stoffbezogenen Regelung genannt[11]
Vereinigtes KönigreichNicht zugelassenNicht gesondert geprüft[11]
AustralienNicht eingestuftIm Giftstoff-Verzeichnis nicht genannt[20]
KanadaNicht zugelassenNicht gesondert geprüft[11]
SchweizNicht zugelassenNicht gesondert geprüft[11]
JapanNicht zugelassenNicht gesondert geprüft[11]

All das wurde am 6. September 2026 überprüft. Wo in der Tabelle „nicht gesondert geprüft“ steht, stützt sich der Eintrag darauf, dass es weltweit keine Zulassung gibt, und nicht auf eine Suche im jeweiligen nationalen Register [11]. Das Forschungsfeld selbst ist inzwischen weitergezogen, denn die jüngsten viel beachteten Arbeiten verwenden neu entworfene Blocker statt dieses Moleküls [23].

Anti-Doping

5-Amino-1MQ ist im Sport jederzeit verboten, im Wettkampf wie außerhalb. Namentlich steht es auf der Verbotsliste 2026 nicht. Es fällt unter die Kategorie S0. Diese Kategorie erfasst "any pharmacological substance which is not addressed by any of the subsequent sections of the List and with no current approval by any governmental regulatory health authority for human therapeutic use" (jeden arzneilich wirksamen Stoff, der in keinem der folgenden Abschnitte der Liste behandelt wird und den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde für die Anwendung am Menschen zugelassen hat), und sie nennt Wirkstoffe in der vorklinischen Entwicklung als Beispiel [8].

Eine Folge davon sollte man deutlich aussprechen. Weil es kein Peptid ist, suchen die Laborverfahren, die auf verbotene Peptide angesetzt sind, gar nicht danach [1]. Auch die Liste des US-amerikanischen Hochschulsportverbands nennt es nicht und weist zugleich darauf hin, dass sie weder vollständig noch abschließend ist [24]. Mehr dazu steht unter im Sport verbotene Peptide.

Vergleich mit verwandten Peptiden

SubstanzWas es istAngriffspunktStudien am MenschenStatus
5-Amino-1MQKleines künstliches Molekül, 159,21 g/mol [1]Blockiert das Enzym NNMT [2]Überhaupt keine [3]Nirgendwo zugelassen; von Kategorie S0 erfasst [8], [11]
MOTS-cPeptid aus 16 Eiweißbausteinen, in den Mitochondrien angelegtAnderer Angriffspunkt; NNMT sitzt in der Zellflüssigkeit, nicht in den Mitochondrien [2]Auf dieser Seite nicht bewertetSteht auf der FDA-Liste der Stoffe mit möglichen erheblichen Sicherheitsrisiken [19]
SemaglutidPeptid-Arzneimittel, zugelassen und verschreibungspflichtig [25]GLP-1-Rezeptor [25]Große Zulassungsstudien vorhanden [25]In den Vereinigten Staaten seit Dezember 2017 zugelassen [25]
Nicotinamid und 1-MNAEine Form von Vitamin B3 und das, was NNMT daraus macht [12]Ausgangsstoff und Produkt des Enzyms, keine Blocker davon [4]Als Messgröße bei 314 Menschen untersucht [26]Gehört einer ganz anderen Stoffklasse an

Semaglutid ist der aufschlussreiche Gegenpol, weil es zeigt, wie eine fertige Datenlage aussieht: ein zugelassenes Arzneimittel, hinter dem Studien mit Zehntausenden Menschen stehen [25]. 5-Amino-1MQ steht am anderen Ende, mit Nagetierdaten aus einer einzigen Gruppe.

MOTS-c ist der Nachbar, neben den es am häufigsten einsortiert wird, und beide haben außer dem Warenkorb kaum etwas gemeinsam. Das eine ist ein Peptid, dessen Bauplan der Körper selbst trägt, das andere eine Chemikalie vom Labortisch. Auch rechtlich stehen sie verschieden da: MOTS-c ist auf der FDA-Liste der Stoffe mit möglichen erheblichen Sicherheitsrisiken bei Apothekenanfertigungen aufgeführt, 5-Amino-1MQ auf gar keiner Liste [19].

Der Vergleich mit dem Vitamin bringt die meisten Menschen durcheinander. Nicotinamid ist der Ausgangsstoff des Enzyms und 1-MNA sein Produkt, ein Blocker drückt also in die entgegengesetzte Richtung von beiden [4], [12].

Verbreitete Irrtümer

  • „5-Amino-1MQ ist ein Peptid.“ Es hat keine Eiweißbausteine und keine Sequenz. Es ist ein Molekül aus zwei Ringen mit 159,21 g/mol, das in den Peptid-Katalogen gelandet ist, weil es über dieselben Kanäle verkauft wird [1].
  • „Das ist im Grunde 1-MNA oder ein Vitamin-B3-Produkt.“ Das Gegenteil trifft zu. NNMT macht aus Nicotinamid das 1-MNA, und dieser Stoff blockiert genau diesen Schritt und senkt dadurch das 1-MNA. In den Tierstudien diente dieser Abfall als Beleg dafür, dass der Stoff sein Ziel erreicht hatte [4], [13].
  • „Es ist ein Fettverbrenner.“ Das ist eine Behauptung und kein Befund. Gefunden wurde, dass übergewichtige Mäuse unter Spritzen weniger Fett ansetzten oder abnahmen, ohne weniger zu fressen. In der Kombinationsstudie nahm die Vergleichsgruppe schon durch die Futterumstellung allein ab [13], [15].
  • „Eine Kapsel bewirkt dasselbe wie in den Studien.“ Fast jede Studie spritzte den Stoff unter die Haut. Die beiden vorhandenen Messungen zum Schlucken widersprechen sich um mehr als das Zehnfache, und keine davon stammt vom Menschen [4], [6], [13].
  • „Die Nature-Arbeit von 2014 beweist die Wirkung.“ Diese Arbeit legte ein Gen mit einer ganz anderen Art von Molekülen stumm, drei Jahre bevor dieser Stoff überhaupt beschrieben wurde. Sie stützt die Idee des Angriffspunkts, nicht die Wirkung dieses Moleküls [2], [12].
  • „NNMT-Blocker werden klinisch geprüft.“ Keiner. Neun Registersuchen am 6. September 2026 ergaben keine Studie zu irgendeinem NNMT-Blocker, und eine Übersichtsarbeit von 2026 nennt den Schritt in die Klinik eine offene Aufgabe [3], [22].
  • „Es steht auf keiner FDA-Risikoliste, also ist es sicherer als BPC-157 oder KPV.“ Auf diese Listen kommen nur Stoffe, die jemand zur Bewertung vorgeschlagen hat. Diesen hat niemand vorgeschlagen, der Status lautet also „nie untersucht“ und nicht „untersucht und für unbedenklich befunden“ [19].

Häufige Fragen

Ist 5-Amino-1MQ ein Peptid?

Nein. Ein Peptid ist eine Kette aus Eiweißbausteinen, und 5-Amino-1MQ enthält davon keinen einzigen. Es ist ein kleines künstliches Molekül aus zwei verwachsenen Ringen mit einem Gewicht von 159,21 g/mol, und es wird neben Peptiden verkauft, weil es über dieselben Läden und Kataloge läuft. Der Unterschied ist wichtig, denn ein kleines Molekül wird von Enzymen der Leber abgebaut und nicht von jenen Enzymen, die Peptide zerschneiden.

Wurde 5-Amino-1MQ jemals am Menschen getestet?

Nein. Eine Suche im Studienregister ClinicalTrials.gov am 6. September 2026 mit neun verschiedenen Suchbegriffen fand keine angemeldete Studie, weder zu 5-Amino-1MQ noch zu irgendeinem anderen NNMT-Blocker. Es gibt auch keine veröffentlichten Einzelfallberichte und keine Messung, was der Stoff im menschlichen Körper anstellt.

Was macht 5-Amino-1MQ im Körper?

In Mäusen und in Zellen blockiert es ein Enzym namens NNMT. Dieses Enzym hängt normalerweise eine kleine chemische Gruppe an Nicotinamid, eine Form von Vitamin B3, und macht daraus 1-Methylnicotinamid. Wird dieser Schritt blockiert, verschieben sich gleich zwei Vorräte der Zelle: der Energieträger NAD+ und der Vorrat an ebendiesen chemischen Gruppen. Beim Menschen wurde davon nichts gemessen.

Was haben die Tierstudien zu 5-Amino-1MQ ergeben?

Bei übergewichtigen Mäusen bremsten Spritzen unter die Haut die Gewichts- und Fettzunahme oder kehrten sie um, und der Blutzucker wurde besser verarbeitet. Bei alten Mäusen stieg die Greifkraft, und verletzte Muskeln heilten besser. Alle diese Ergebnisse stammen aus Nagetieren, und die meisten aus einer einzigen Forschungsgruppe.

Ist 5-Amino-1MQ sicher?

Das weiß niemand, denn die Untersuchungen, die diese Frage beantworten würden, hat nie jemand gemacht. Es gibt keine Studie zur Giftigkeit bei wiederholter Gabe, zu Erbgutschäden, zur Fruchtbarkeit oder zum Krebsrisiko. Ein Suchtest ergab immerhin, dass der Stoff das Enzym Monoaminoxidase A zu 67,4 Prozent hemmt, und diese Eigenschaft ist beim Menschen mit Wechselwirkungen zu Lebensmitteln und Medikamenten verbunden.

Warum wird 5-Amino-1MQ als Kapsel verkauft, wenn die Studien es gespritzt haben?

Diese Lücke ist das größte Problem des Produkts. Fast jede Studie, die einen Effekt berichtete, spritzte den Stoff unter die Haut einer Maus. Die einzigen zwei Messungen dazu, wie viel das Schlucken überlebt, widersprechen sich massiv: 3,5 Prozent bei Mäusen, 38,4 Prozent bei Ratten. Am Menschen wurde keine von beiden erhoben.

Ist 5-Amino-1MQ dasselbe wie 1-MNA oder Nicotinamid?

Nein, und es wirkt in die entgegengesetzte Richtung. Nicotinamid ist eine Form von Vitamin B3, und 1-Methylnicotinamid ist das, was das Enzym NNMT daraus macht. 5-Amino-1MQ blockiert genau diese Umwandlung und senkt damit 1-Methylnicotinamid. Wer beides zugleich nimmt, arbeitet gegen sich selbst.

Ist 5-Amino-1MQ irgendwo zugelassen?

Nein. Stand 6. September 2026 hat es keine Arzneimittelbehörde der Welt zugelassen, und in der Datenbank ChEMBL sind weder eine erreichte klinische Phase noch ein Datum einer ersten Zulassung eingetragen. Gehandelt wird es als Laborchemikalie unter Katalognummern, also über den Weg des Forschungsbedarfs und nicht über den der Medizin.

Ist 5-Amino-1MQ im Sport verboten?

Ja, und zwar jederzeit. Die Kategorie S0 der Verbotsliste 2026 erfasst jeden arzneilichen Stoff, den derzeit keine Gesundheitsbehörde für den Menschen zugelassen hat, und nennt Substanzen in der vorklinischen Entwicklung als Beispiel. 5-Amino-1MQ fällt über diesen Wortlaut darunter und steht nicht namentlich auf der Liste.

Werden NNMT-Blocker wie 5-Amino-1MQ klinisch geprüft?

Nein. Stand September 2026 hat kein einziger NNMT-Blocker irgendeiner Art eine angemeldete Studie am Menschen. Eine Übersichtsarbeit von 2026 beschreibt den Schritt in die Klinik als eine Aufgabe, die dem Feld noch bevorsteht, und nennt die unbekannten Sicherheitsprofile als einen der Gründe dafür.

Quellen

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myPeptides Research & Editing. (2026). 5-Amino-1MQ: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.0, 6. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/5-amino-1mq

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VersionDatumAnmerkung
1.06. September 2026Erstveröffentlichung

Identifikatoren

IdentifikatorWert
CAS-Nummer685079-15-6
PubChem CID950107
UNIIPMX593N4N3
InChIKeyZMJBCEIHNOWCMC-UHFFFAOYSA-O
ChEMBLCHEMBL4116828
SummenformelC10H11N2+
Molekülmasse159.21

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Zuletzt geprüft: September 2026

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