Prostamax: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit
Zusammenfassung
Prostamax ist eine künstlich hergestellte Kette aus vier Aminosäuren aus einem Institut in Sankt Petersburg. Sechs Veröffentlichungen erwähnen den Stoff, und in keiner davon nimmt ihn ein Mensch ein. Die Zuordnung zur Prostata geht auf ein Patent der Erfinder zurück und nicht auf eine Studie. Im Juni 2026 nannte die amerikanische Arzneimittelbehörde ihn in einem Warnschreiben ein nicht zugelassenes neues Arzneimittel.
Das Wichtigste in Kürze
- Sechs Veröffentlichungen insgesamt, und keine einzige am Menschen. PubMed und Europe PMC liefern je sechs Einträge, vier davon aus einer einzigen Arbeitsgruppe in Tiflis [1]. Das Studienregister liefert überhaupt nichts [2].
- Die amerikanische Behörde hat den Namen genannt. Am 17. Juni 2026 schrieb die FDA, „Prostamax“ und „Gonadorelin“ seien nicht zugelassene neue Arzneimittel nach Abschnitt 505(a) des amerikanischen Arzneimittelgesetzes [3]. Kein anderes Peptid dieser Reihe wurde je auf diese Weise genannt.
- Die Zuordnung zur Prostata stützt sich auf das Patent der Erfinder. In Tabelle 2 ihrer Übersichtsarbeit von 2022 lautet die Zeile „Prostomax (KEDP) −13.58 Regulation of prostatic functions“ [4]. Ihre Quelle, die Nummer 177, ist das eigene europäische Patent der Gruppe [5].
- In derselben Tabelle scheitert das Peptid am Maßstab der Autoren selbst. Ein Wert unter −15 gilt ihnen als Zeichen für einen wahrscheinlichen Transport. Mit −13,58 verfehlt das Peptid diese Marke, und in ihrer eigenen Diskussion steht das unmissverständlich [4].
- Zwei Berechnungen, 9,21 Einheiten auseinander. Derselbe Träger ergab 2022 den Wert −13,58 und 2023 den Wert −22,79 [4], [6]. In der neueren Arbeit steht das Peptid an einem zweiten Träger auf dem letzten von 26 Plätzen, während der Text derselben Arbeit es zu den besten zählt [6].
- In der ganzen Reihe gibt es kein Produkt für die Prostata. Der Katalog des Instituts führt sieben Kapselprodukte auf, und keines davon betrifft dieses Organ; diesen Platz nimmt Libidon ein, ein Extrakt [7].
- Vials enthalten 20 mg. In den Wirksamkeitsversuchen des Patents erhielt ein Tier 0,1 µg am Tag [8], [5]. Selbst der Giftigkeitstest mit einer einzigen Gabe blieb bei einer Maus unter 0,11 mg. Dieser Abstand ist ausdrücklich ein Größenordnungsvergleich und ausdrücklich keine Umrechnung; er zeigt allein, wie weit die Handelsware von allem entfernt liegt, was je geprüft wurde.
Was Prostamax ist
Prostamax ist ein im Labor hergestelltes Peptid aus vier Aminosäuren: Lysin, Glutaminsäure, Asparaginsäure und Prolin, geschrieben Lys-Glu-Asp-Pro oder KEDP [9]. Es stammt aus dem Institut für Bioregulation und Gerontologie in Sankt Petersburg, also aus der Arbeitsgruppe um Vladimir Khavinson [5].
Aus einem Gewebe gewonnen wurde es nicht. Das Patent beschreibt eine gewöhnliche Synthese in Lösung, eine Reinigung über Chromatographie und ein weißes, amorphes Pulver ohne Kristallstruktur mit einer Reinheit von 98,36 Prozent [5]. Der Titel dieses Patents beansprucht ein Tetrapeptid, das Funktionen der Prostata reguliert, und von dort stammt letztlich der Organname auf jeder Handelsseite.
Durch diese Literatur ziehen sich die Wörter Bioregulator, Cytogen und ultrakurzes Peptid. Es sind hauseigene Bezeichnungen desselben Instituts; in keinem Arzneibuch und bei keiner Behörde kommen sie vor [4], [7].
Kurzprofil
| Feld | Angabe | Quelle |
|---|---|---|
| Kette | Lys-Glu-Asp-Pro, vier Aminosäuren | [9], [5] |
| Summenformel und Masse | C20H33N5O9, 487,5 g/mol | [9] |
| Strukturschlüssel | InChIKey WUCUNGRTSFLCLI-XUXIUFHCSA-N | [9] |
| Code in der Literatur | KEDP; in der eigenen Tabelle der Gruppe auch Prostomax geschrieben | [4] |
| Chemieeintrag | PubChem CID 9848296, nur unter dem Handelsnamen auffindbar | [9] |
| Medizinisches Schlagwort | Ergänzender Begriff UID 67500342, den Oligopeptiden zugeordnet | [10] |
| Registriernummer | CAS 473578-47-1, nur aus einer einzigen Quelle | [9] |
| Code bei der amerikanischen Behörde | Keiner | [11] |
| Geprüfte Chemiedatenbanken | Kein Eintrag bei ChEMBL, DrugBank oder Wikidata | [11] |
| Verhalten in Wasser | Berechneter XLogP-Wert −9, polare Oberfläche 242 Ų | [9] |
| Verweildauer im Körper | Kein veröffentlichter Wert, für keinen Verabreichungsweg und keine Tierart | [4] |
| Registrierte Studien am Menschen | Keine | [2] |
| Zulassungsstatus | Nirgends zugelassen, für nichts | [3], [11] |
| Verkauft als | Vials mit gefriergetrocknetem Pulver, nur zu Forschungszwecken | [8] |
| Herkunftsgruppe | Institut für Bioregulation und Gerontologie in Sankt Petersburg | [5] |

Wie es wirkt
Niemand weiß es. Ein Zielmolekül wurde nie gefunden, ein Aufnahmeversuch nie veröffentlicht, und eine Messung an einem lebenden Menschen gibt es nicht [4].
Die Arbeitsgruppe selbst stellt sich den Ablauf folgendermaßen vor. Wie gut jeder einzelne Schritt belegt ist, muss man dabei getrennt beurteilen.
- Wirkung auf ein bestimmtes Gewebe. In Gewebekulturen aus Ratten habe jedes Peptid der Reihe das Wachstum in jenem Gewebe angeregt, auf das sein Name zeigt [12]. Das Patent ergänzt einen Versuch mit Hühnerembryonen, der weiter unten beschrieben wird [5].
- Wirkung auf das Chromatin. Das Peptid solle in den Zellkern gelangen und dort dicht gepackte DNA auflockern [13], [14], [15], [16]. Alle diese Arbeiten wurden mit gespendeten Zellen in der Laborschale durchgeführt.
- Direkter Kontakt zur DNA. Im Reagenzglas verändern kurze Peptide, die sowohl saure als auch basische Aminosäuren enthalten, die Schmelztemperatur nackter DNA. KEDP ist eines der drei dort genannten [17].
- Transport über Trägereiweiße. Das beruht allein auf Berechnungen, und die beiden Durchläufe widersprechen einander, wie weiter unten dargestellt [4], [6].
- Ein Sequenzmuster in langlebigen Tieren. Muster dieser Peptidfamilie wurden in Eiweißen des Nacktmulls gefunden [18]. Das ist eine Statistik über Aminosäurefolgen und keine Messung in einem Körper.
Zwei Befunde passen schlecht zu dieser Darstellung. Mit einem berechneten XLogP-Wert von −9 ist das Molekül außerordentlich wasserliebend, was dagegen spricht, dass es ohne Hilfe durch eine Zellmembran kommt [9]. Und die russischen Präparate, die für dasselbe Organ angeboten werden, sind Extrakte aus tierischem Gewebe und keine künstlichen Peptide; das Patent wurde ausdrücklich geschrieben, um eines davon zu ersetzen [5].
Was die Studien zeigen
Gewebestücke in der Laborschale, gespendete menschliche Zellen, ein Rattenmodell, ein Reagenzglas und ein Computer: Mehr gibt die Datenlage nicht her, und in keinem dieser Versuche nimmt ein Mensch den Stoff ein [1], [2].
Prostatagewebe in der Laborschale
Tierdaten Das ist die einzige begutachtete Arbeit, die das Peptid überhaupt mit Prostatagewebe verbindet. Gewebestücke aus Herz, Lunge, Prostata und Bauchspeicheldrüse wurden mit dem Peptid in einer Konzentration von 0,05 ng/ml kultiviert. Die Ratten waren drei Wochen oder 18 Monate alt. Berichtet wird ein angeregtes Wachstum gegenüber unbehandelten Gewebestücken in jeder Altersgruppe [12].
Die Kurzfassung der Arbeit nennt weder eine Effektgröße noch ein Maß für die Streuung noch einen p-Wert. Sie gibt außerdem für vier verschiedene Peptide in vier verschiedenen Geweben dieselbe Arbeitskonzentration an, und das wäre ein merkwürdiges Messergebnis.
Blasengewebe aus Hühnerembryonen
Tierdaten Das Patent beschreibt 45 Blasenstücke aus Hühnerembryonen im Alter von 10 bis 11 Tagen. Sie wurden in sieben Konzentrationen von 2 bis 400 ng/ml kultiviert. Bei 20 ng/ml stieg der Flächenindex am dritten Tag um 23 Prozent gegenüber der Kontrolle, und nach sieben Tagen ebenso [5].
Für die übrigen sechs Konzentrationen wird kein Wert genannt, auch nicht für die höheren. Gemessen wurde an der Blase und nicht an der Prostata, und veröffentlicht wurde der Versuch außerhalb des Patents nie.
Das eine Tiermodell
Tierdaten Das vierte Beispiel des Patents beschreibt 41 männliche Ratten mit einem durchschnittlichen Gewicht von 230 g. 45 Tage zuvor war bei ihnen durch Einbringen von E.-coli-Bakterien eine Entzündung der Prostata ausgelöst worden. Die behandelten Tiere erhielten zehn Tage lang täglich 0,1 µg unter die Haut [5].
Die Anmelder halten fest, bei 7 von 11 Tieren habe sich auf einer von ihnen selbst festgelegten fünfstufigen Skala etwas verändert, der Mittelwert habe 1,81 ± 0,09 betragen und der Zinkgehalt im Gewebe sei gesunken. Es gibt keinen p-Wert, keine Verblindung, keine Angabe zur unbehandelten Gruppe und keine veröffentlichte Fassung dieser Arbeit, weshalb sich nichts davon überprüfen lässt.
Oxidationsmarker, gemessen im falschen Organ
Tierdaten Das fünfte Beispiel des Patents beschreibt 18 männliche Ratten im Alter von 24 Monaten. Sie erhielten zehn Tage lang täglich 0,1 µg unter die Haut. Berichtet werden weniger frühe und späte Abbauprodukte der Fettoxidation und eine höhere Aktivität zweier schützender Enzyme [5].
Gemessen wurde das in Leber, Gehirn und Blutserum. In der Prostata wurde nichts gemessen, und das passt schlecht zu der Behauptung, das Peptid wirke gezielt auf ein bestimmtes Gewebe.
Menschliche Zellen in der Laborschale
Zelldaten Die einzige Arbeit mit genauen Zahlen zu diesem Stoff zählte Austausche zwischen Schwesterchromatiden in weißen Blutkörperchen von Spendern im Alter von 75 bis 86 Jahren. Unter dem Peptid waren es 12,0 ± 0,28 je Zelle gegenüber 5,9 ± 0,2 in unbehandelten Zellen, und die mit Silber angefärbten Bereiche, an denen die Zelle ihre Eiweißfabriken anlegt, kamen auf 2,5 je Zelle gegenüber 0,95 [13].
Diese Verdopplung ist die heikelste Zahl dieser Seite. Mehr Austausche zwischen Schwesterchromatiden gelten sonst als Zeichen für Stress am Erbgut; die Autoren lesen dasselbe Ergebnis als aufgelockertes Chromatin und schließen daraus auf eine schützende Wirkung. Beide Lesarten passen zu den Daten, und geprüft wurde keine von beiden.
Zelldaten Eine Arbeit von 2004 behandelte weiße Blutkörperchen von Spendern im Alter von 75 bis 88 Jahren mit fünf verschiedenen Peptiden. Alle fünf schalteten die Gene für die Eiweißfabriken der Zelle an. Dieses Peptid lockerte den dicht gepackten Bereich von Chromosom 1 auf, den von Chromosom 9 dagegen nicht, was Epithalon und Livagen gelang [14]. Dass sich fünf Peptide fast gleich verhalten, spricht schlecht für eine gezielte Wirkung auf ein bestimmtes Gewebe.
Zelldaten Eine Arbeit mit Wärmemessung berichtet, dass das Peptid zwei Schmelzpunkte des Chromatins zu niedrigeren Temperaturen verschob, und zwar um 2,9 und 1,0 °C [15]. Das ist eine Beobachtung zur Struktur und keine Aussage über eine Funktion.
Die Arbeit, die nichts beiträgt
Zelldaten Eine vierte Arbeit aus Tiflis trägt den Namen im Titel und untersucht das Peptid neben Kupfer- und Cadmium-Ionen. Ihre Kurzfassung berichtet allein Ergebnisse zu den beiden Metallen [16].
In diesen niedrigen Konzentrationen beeinflussten die Metalle die Wärmestabilität von Eiweißen der Zellmembran, des Zellkerns und des Zellplasmas nicht. Ein eigenes Ergebnis zum Peptid taucht nicht auf, weshalb die Arbeit zwar die Gesamtzahl erhöht, sonst aber nichts beiträgt.
Berechnungen, die einander widersprechen
Passungswerte für KEDP an vier Transporterstrukturen in der Arbeit der Herkunftsgruppe von 2023. Je negativer der Wert, desto besser die berechnete Passung. In jener Tabelle steht PEPT1 auf Platz 2 von 26 und LAT2 auf Platz 26 von 26, während der Text derselben Arbeit das Peptid zu den besten LAT2-Liganden zählt. Die Zahlen zu PEPT2 nennen die Autoren selbst vorläufig. Quelle [6].
Computermodell 2022 ließ die Gruppe das Peptid gegen einen einzigen Träger andocken, LAT1, und erhielt −13,58 und damit Platz 21 von 27 [4]. In derselben Arbeit setzten sie sich eine eigene Schwelle: Ein Wert unter −15 spreche für einen wahrscheinlichen Transport. Das Peptid verfehlt sie, und in ihrer Diskussion steht, dass es keine hohe Bindungsfähigkeit an LAT1 zeigt.
Computermodell 2023 ließ dieselbe Gruppe denselben Liganden gegen dieselbe Trägerfamilie laufen und erhielt für LAT1 den Wert −22,79 und damit Platz 22 von 26 [6]. Ein Unterschied von 9,21 Einheiten innerhalb eines Jahres trägt das Peptid über die Marke von −15 hinaus, die dieselben Autoren gesetzt hatten, und trotzdem steht es in der neuen Tabelle weiterhin auf Platz 22 von 26.
Noch schärfer ist der Widerspruch innerhalb dieser Arbeit. In der Tabelle von 2023 steht das Peptid an LAT2 mit −11,68 auf dem letzten von 26 Plätzen. Im Fließtext derselben Arbeit steht es dagegen unter den wirksamsten LAT2-Liganden [6]. Ein Passungswert ist das Ergebnis einer Bewertungsfunktion, weder eine gemessene Bindungsstärke noch ein gemessener Transport.
Was weiterhin unbekannt ist
- Wie der Körper mit dem Stoff umgeht. Kein Wert zur Aufnahme, keine Halbwertszeit, keine Daten zur Ausscheidung, für keinen Weg in den Körper und keine Tierart [4].
- Ob überhaupt ein Zielmolekül existiert. Gefunden wurde keines, und ein Transportversuch wurde nie durchgeführt [4], [6].
- Ob das, was man in der Laborschale sieht, auch in einem lebenden Körper geschieht. Jedes Ergebnis zum Chromatin stammt aus gespendeten Zellen, die in Kultur behandelt wurden [13], [14].
- Ob die Wirkung auf das Chromatin harmlos ist. Eine übliche Prüfung auf Schäden am Erbgut gibt es für dieses Peptid nicht [13].
- Was bei wiederholter Gabe geschieht. Berichtet wurde allein ein Versuch mit einer einzigen Spritze an Mäusen [5].
Nebenwirkungen und Sicherheit
Ein Sicherheitsprofil gibt es nicht, und das ist kein Freibrief. Es gibt keine begutachtete Giftigkeitsprüfung für irgendeine Tierart, keine Daten dazu, wie der Körper den Stoff aufnimmt und abbaut, und keinen brauchbaren Eintrag in einem Meldesystem für Arzneimittelrisiken [11], [19].
Was tatsächlich beobachtet wurde
- Nichts im Überwachungssystem. Die amerikanische Meldedatenbank für Arzneimittelrisiken enthält zu diesem Wort genau einen Eintrag, und der betrifft ein anderes Produkt. Er bezieht sich auf ein Nahrungsergänzungsmittel für die Prostata, das 2019 als Begleitmedikation erfasst wurde, während ein Antibiotikum als verdächtiges Mittel galt [19]. Über das Peptid sagt er nichts, in keine Richtung.
- Die einzigen Zahlen zur Giftigkeit stehen in einem Patent. 78 Mäuse mit einem Gewicht von 20 bis 22 g wurden in sechs Gruppen von je 13 Tieren aufgeteilt. Fünf Gruppen erhielten einmalig eine Spritze in einen Muskel mit 1, 2, 3, 4 und 5 mg/kg, eine Gruppe erhielt Kochsalzlösung. Innerhalb von 14 Tagen starb kein Tier, und eine Veränderung des Befindens wurde nicht festgehalten [5].
- Nichts, was über diese eine Spritze hinausginge. Das Patent berichtet überhaupt keine Versuche mit wiederholter Gabe. Schwesterpatente desselben Instituts beschreiben Versuche über 90 Tage und über sechs Monate [5].
- Eine offene Frage in den Daten zum Chromatin. Die oben beschriebene Verdopplung der Austausche zwischen Schwesterchromatiden wäre in einer üblichen Giftigkeitsprüfung ein Warnzeichen [13]. Ein Stoff, der die Struktur des Chromatins messbar verändert, lässt sich nicht als harmlos bezeichnen.
Weil es keine begutachtete Studie am Menschen gibt, ist auch nie eine Nebenwirkung beim Menschen erfasst worden [2].
Was fehlt
- Keine begutachtete Giftigkeitsprüfung, keine Menge, bei der nachweislich noch keine Wirkung auftritt, und keine Versuche mit wiederholter Gabe, für keine Tierart [5].
- Keine Daten zu Schäden am Erbgut, zur Fortpflanzung und zum Immunsystem. Die zweite Lücke fällt bei einem Stoff auf, der für ein Organ des männlichen Fortpflanzungssystems beansprucht wird [13].
- Keine Daten zu Wechselwirkungen, zu Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern sowie eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion.
- Keine Arzneibuch-Monographie, weshalb sich Handelsware mit keinem amtlichen Standard vergleichen lässt [11].
Die Form zum Spritzen bringt eigene Risiken mit sich, und die amerikanische Behörde hat das unmissverständlich gesagt: Mittel zum Spritzen „bypass some of the body's key defenses against toxins and microorganisms that can lead to serious and life-threatening conditions“ (umgehen einige der wichtigsten Abwehrmechanismen des Körpers gegen Gifte und Mikroorganismen, was zu schweren und lebensbedrohlichen Zuständen führen kann) [3]. Vials, die für die Forschung verkauft werden, entstehen außerhalb jedes pharmazeutischen Qualitätssystems, weshalb Sterilität, Endotoxingehalt und der tatsächliche Peptidgehalt unbekannt sind [8].
Dosierungen in den Studien
Diese Dosierungen stammen aus den zitierten Quellen und stehen hier nur als Beleg, damit die Ergebnisse verständlich werden. Sie sind keine Empfehlung und taugen nicht als Anleitung für eine eigene Anwendung. Die einzigen Zahlen, die je auf Menschen bezogen wurden, stehen in Patentbeispielen und nicht in begutachteten Studien; diese Beispiele gibt diese Seite nicht wieder.
Jede Zeile der Tabelle nennt entweder eine Konzentration in der Nährlösung oder eine Menge, die ein Tier erhalten hat. Bis auf eine stammen alle aus einem Patent der Erfinder, keine einzige aus einer Studie am Menschen, und die Modelle lassen sich untereinander nicht vergleichen.
| Studie | Modell | Menge | Verabreichung | Dauer | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Zakutskii 2006, vier Gewebe | Gewebestücke aus Ratten im Alter von 3 Wochen und 18 Monaten | 0,05 ng/ml | Zugabe zur Nährlösung | Nicht genannt | [12] |
| Patentbeispiel 3, Blasengewebe | 45 Stücke aus 10 bis 11 Tage alten Hühnerembryonen | 2 bis 400 ng/ml geprüft, Wirkung bei 20 ng/ml | Zugabe zur Nährlösung | 2, 3 und 7 Tage | [5] |
| Patentbeispiel 4, Tiermodell | 41 Ratten, Behandlung ab Tag 45 | 0,1 µg je Tier, nicht pro Kilogramm | Unter die Haut | Täglich, 10 Tage | [5] |
| Patentbeispiel 5, Oxidationsmarker | 18 männliche Ratten, 24 Monate alt | 0,1 µg je Tier, nicht pro Kilogramm | Unter die Haut | Täglich, 10 Tage | [5] |
| Patentbeispiel 2, Giftigkeit einer Einzelgabe | 78 Mäuse in sechs Gruppen von je 13 | 1 bis 5 mg/kg, einmalig | In einen Muskel | Einmalige Gabe | [5] |
Eine Konzentration in der Nährlösung lässt sich nicht in eine Menge für einen Körper umrechnen, und eine Zahl aus dem Tierversuch ebenso wenig. Zwanzig Nanogramm je Milliliter rund um ein Stück Gewebe aus einem Hühnerembryo sagen nichts über die Verhältnisse in einem lebenden Körper.
Das Patent beansprucht darüber hinaus alles zwischen 0,01 und 100 µg pro Kilogramm über 10 bis 40 Tage [5]. Eine Spanne über vier Größenordnungen sichert ein Schutzrecht rechtlich breit ab; eine Suche nach der wirksamen Menge ist das nicht. Die beiden Beispiele, die diese Spanne veranschaulichen sollen, wurden nie veröffentlicht, nie registriert, nie zufällig zugeteilt und nie verblindet. Diese Seite gibt sie nicht wieder.
Ein Vergleich zeigt, wie weit sich der Handel von den Unterlagen entfernt hat. Vials, die im Westen verkauft werden, enthalten 20 mg Pulver [8]. In den Wirksamkeitsversuchen des Patents erhielt ein Tier 0,1 µg am Tag, und selbst der Giftigkeitstest des Patents blieb bei einer Maus von 20 bis 22 g unter 0,11 mg [5]. Ein Behälter enthält damit um Größenordnungen mehr, als in irgendeinem Versuch eingesetzt wurde. Das ist ausdrücklich ein Vergleich von Größenordnungen und ausdrücklich keine Umrechnung, denn es gibt keine Menge für einen Menschen, mit der sich der Inhalt vergleichen ließe.
Entwicklungsstand und Zulassung
Ein Patent, sechs Arbeiten, kein Entwicklungsprogramm
- 2001Patentanmeldung in RusslandDrei Erfinder des Instituts in Sankt Petersburg beanspruchen die Aminosäurefolge Lys-Glu-Asp-Pro; in diesem Schriftstück steht alles, was der Stoff an Prostata-Ergebnissen vorzuweisen hat
- 2004Erste Arbeiten, an gespendeten menschlichen ZellenArbeiten zum Chromatin in Tiflis: fünf Peptide verhalten sich fast gleich, und eine Wärmemessung hält Verschiebungen um 2,9 und 1,0 Grad fest
- 2006Die einzige begutachtete Arbeit mit ProstatagewebeGewebestücke aus Ratten bei 0,05 ng/ml, ohne Effektgröße, ohne Streuung und ohne p-Wert
- 2012Die einzige Arbeit mit genauen ZahlenAustausche zwischen Schwesterchromatiden 12,0 gegenüber 5,9 je Zelle, ein Ergebnis mit zwei gegensätzlichen Lesarten
- 2022Am Maßstab der eigenen Autoren gescheitertWert an LAT1 minus 13,58, Platz 21 von 27 und über der Schwelle von minus 15, die dieselben Autoren gesetzt haben
- 2023Eine zweite Berechnung kehrt die erste umAn LAT1 minus 22,79, während die LAT2-Tabelle das Peptid auf den letzten von 26 Plätzen setzt und der Text es zu den besten zählt
- 17. Juni 2026In einem Warnschreiben der FDA genanntEin nicht zugelassenes neues Arzneimittel nach Abschnitt 505(a); die beanstandete Produktseite ist inzwischen offline
- 16. September 2026Register abgefragtNirgends eine Zulassung, keine registrierte Studie, kein Behördencode und auch keine Nahrungsergänzungsvariante in Russland
Hinter Prostamax steht kein Entwicklungsprogramm. Kein Unternehmen hat etwas eingereicht, keine Prüfphase hat begonnen, und seit der Patentanmeldung von 2001 hat sich nichts bewegt [2], [5].
| Markt | Status | Anmerkung | Quelle |
|---|---|---|---|
| Vereinigte Staaten | Nicht zugelassen | Kein Substanzcode, keine Fachinformation, kein Eintrag; im Juni 2026 in einem Warnschreiben genannt | [3], [11], [19] |
| Europäische Union | Nicht zugelassen | Keine Zulassung und keine Studie; das Register der Behörde selbst war am Prüftag nicht lesbar | [20] |
| Deutschland | Nicht zugelassen | Weder zugelassenes Arzneimittel noch gelisteter Dopingstoff; ein nicht zugelassenes Mittel zum Spritzen darf nicht in den Verkehr gebracht werden | [20], [21] |
| Vereinigtes Königreich | Nicht zugelassen | Das Register lieferte nur eine leere Seitenhülle, der Befund stützt sich daher auf alle übrigen Register | [20] |
| Australien | Nicht zugelassen | Fehlt im Giftstoffverzeichnis, was keine Erlaubnis ist | [22] |
| Kanada | Nicht zugelassen | Die Arzneimitteldatenbank liefert keinen Treffer, während eine Kontrollabfrage funktioniert | [23] |
| Schweiz | Nicht zugelassen | Keine Zulassung feststellbar, und eine Registerabfrage war nicht möglich | [20] |
| Russland | Nicht zugelassen | Fehlt im Kapselkatalog des eigenen Instituts; das dortige Produkt für dieses Organ ist ein Extrakt namens Libidon | [7] |
Zwei Einträge muss man genauer lesen. Der australische bedeutet, dass der Stoff nie in das Verzeichnis aufgenommen wurde, und nicht, dass er verwendet werden darf [22].
Der russische Eintrag überrascht. Mehrere Peptide dieser Reihe werden dort als Kapseln verkauft, dieses überhaupt nicht. Was es in Russland gibt, ist Prostatilen, ein rezeptfreies Arzneimittel aus einem Extrakt der Rinderprostata, das im Patent als der zu ersetzende Stand der Technik genannt wird [24], [5].
Alle Register wurden am 16. September 2026 abgefragt. Wo ein Register nur eine leere Seitenhülle lieferte, ist das als ungeprüfte Lücke festgehalten und nicht als Nulltreffer [20].
Anti-Doping
Prostamax ist jederzeit verboten, im Wettkampf wie außerhalb. Die Klasse S0 der Verbotsliste 2026 erfasst „any pharmacological substance which is not addressed by any of the subsequent sections of the List and with no current approval by any governmental regulatory health authority for human therapeutic use“ (jeden pharmakologischen Stoff, der in keinem der folgenden Abschnitte der Liste behandelt wird und den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde für die therapeutische Anwendung am Menschen zugelassen hat) [25].
Der Name steht nicht auf der Liste, und das ist keine Lücke. Die Klasse S2 wurde Zeile für Zeile geprüft, einschließlich des Abschnitts über Peptide, die bei Männern den Testosteronwert steigen lassen, und das Peptid gehört zu keiner dieser Gruppen [25]. Ein Hormonwert wurde dafür nie gemessen.
Das deutsche Anti-Doping-Recht funktioniert anders. Sein Anhang nennt verbotene Stoffe einzeln, und dieses Peptid ist nicht darunter, weshalb der Besitz nach dieser Vorschrift keine Straftat ist [21]. Das sportrechtliche Verbot bleibt davon unberührt. Den vollständigen Überblick gibt die Seite im Sport verbotene Peptide.
Vergleich mit verwandten Peptiden
Neun der 27 ultrakurzen Peptide aus Tabelle 2 der Übersichtsarbeit von 2022 aus der Herkunftsgruppe. Je negativer der Wert, desto besser die berechnete Passung; dieselben Autoren sehen in einem Wert unter minus 15 das Zeichen für einen wahrscheinlichen Transport. Prostamax liegt mit minus 13,58 auf Platz 21 von 27 und verfehlt diese Marke. Quelle [4].
| Stoff | Verhältnis zu Prostamax | Was die Prüfungen hinter dieser Seite ergaben |
|---|---|---|
| Prostamax | — | Lys-Glu-Asp-Pro, 487,5 g/mol; erreichte in der LAT1-Tabelle der Gruppe von 2022 den Wert −13,58 und blieb damit unter der Marke, die sie selbst gesetzt hatten [9], [4] |
| Livagen | Dieselbe Reihe, Unterschied in einer einzigen Aminosäure | Lys-Glu-Asp-Ala; erreichte −22,01 und lockerte den dicht gepackten Bereich von Chromosom 9 auf, was diesem Peptid nicht gelang [4], [14] |
| Cortagen | Dieselbe Reihe, Lysin gegen Alanin getauscht | Ala-Glu-Asp-Pro; erreichte −12,11 und steht fünf Plätze weiter unten in derselben Tabelle; verkauft wird es ebenso wenig wie dieses [4] |
| Chonluten | Ein weiteres Peptid derselben Reihe | Glu-Asp-Gly; erreichte −30,30 und liegt damit nur hinter Vesilut mit −34,32; in Russland wird es als Kapsel verkauft [4], [7] |
| Ovagen | Dieselbe Reihe, Niere und Leber zugeordnet | Glu-Asp-Leu; erreichte −28,27 und ist eines der sieben Kapselprodukte im Katalog des Instituts [4], [7] |
| Cartalax | Ein Tripeptid derselben Reihe | Ala-Glu-Asp; erreichte −26,65 und wird in Russland verkauft, wo dieses Peptid nicht verkauft wird [4], [7] |
| Epitalon | Das bekannteste Peptid der Reihe | Ala-Glu-Asp-Gly; erreichte −20,38 und wirkte im selben Zellversuch auf beide Chromosomenbereiche [4], [14] |
Der Vergleich dreht sich nicht um Stärke. Er zeigt, wo dieses Peptid zwischen seinen Nachbarn steht, und die Antwort lautet: nahe dem unteren Ende ihrer eigenen Tabelle. In dem einen direkten Zellversuch, den die Gruppe durchgeführt hat, schnitten Livagen und Epitalon besser ab [14]. Und jedes Geschwisterpeptid mit einem Kapselprodukt hat etwas, das diesem fehlt: einen Markt, auf dem eine Behörde es überhaupt einmal geprüft hat [7].
Verbreitete Irrtümer
- „Prostamax und Prostatilen sind dasselbe.“ Es sind zwei verschiedene Stoffe. Prostatilen ist ein Extrakt aus Rinderprostata und wird in Russland rezeptfrei verkauft [24]. Das Patent zum Tetrapeptid nennt ihn als den Stand der Technik, der ersetzt werden soll, und ein Schriftstück, das sich von etwas abgrenzt, behauptet nicht, dasselbe zu sein [5].
- „Die Zuordnung zur Prostata stammt aus der Forschung.“ Sie stammt aus einem Patent. Die Zeile in der eigenen Übersichtstabelle der Gruppe verweist auf die Quelle 177, und das ist ihr europäisches Patent [4], [5]. Zwei weitere Aminosäurefolgen derselben Tabelle tragen dieselbe Organzuordnung, die damit nicht einmal im eigenen System eindeutig ist [4].
- „Es ist ein russisches Nahrungsergänzungsmittel wie Pinealon oder Chonluten.“ Ist es nicht. Der Katalog des Instituts führt sieben Kapselprodukte auf und keines für dieses Organ; den Platz nimmt Libidon ein, ein Extrakt [7].
- „Die Kapseln unter diesem Namen enthalten das Peptid.“ Sie enthalten es nicht. Ein russisches Produkt dieses Namens besteht aus Zedernöl, Zedernharz, Bibergeil und Brennnesselwurzelsaft [26]. Ein amerikanisches Nahrungsergänzungsmittel mit ähnlichem Namen ist wiederum etwas anderes [19].
- „Die Patientenzahlen sind klinische Studien.“ Es sind Beispiele in einer Patentanmeldung, geschrieben von den Anmeldern, um die gewerbliche Anwendbarkeit zu zeigen [5]. Dahinter steht keine Veröffentlichung, kein Registereintrag, keine Zustimmung einer Ethikkommission, keine Zufallszuteilung und keine Statistik.
- „Die Andockrechnungen zeigen, dass es in Zellen gelangt.“ Sie zeigen nichts dergleichen und widersprechen einander am selben Träger um 9,21 Einheiten [4], [6]. Ein Transportversuch wurde nie durchgeführt.
- „Es gibt keinen Chemieeintrag dazu.“ Doch, es gibt ihn: PubChem CID 9848296. Auffindbar ist der Eintrag allerdings nur unter der Handelsbezeichnung, weshalb eine Suche nach der Aminosäurefolge oder dem Code fälschlich ins Leere läuft [9].
Häufige Fragen
Wurde Prostamax je in einer klinischen Studie untersucht?
Nein. Am 16. September 2026 lieferte das Studienregister ClinicalTrials.gov weder zum Namen noch zum Code KEDP noch zur Aminosäurefolge einen Treffer. Keine begutachtete Arbeit beschreibt, dass jemand den Stoff eingenommen hat. Die einzigen Patientenzahlen zu dieser Substanz stehen in zwei Beispielen eines Patents, das die Erfinder selbst halten, und ein Patentbeispiel ist keine Studie.
Woraus besteht Prostamax?
Aus vier Aminosäuren: Lysin, Glutaminsäure, Asparaginsäure und Prolin, geschrieben Lys-Glu-Asp-Pro oder KEDP. Der Chemieeintrag gibt die Summenformel C20H33N5O9 und eine Masse von 487,5 g/mol an. Damit ist es ein Tetrapeptid, das durch gewöhnliche Peptidsynthese hergestellt und nicht aus Gewebe gewonnen wird.
Ist Prostamax dasselbe wie Prostatilen?
Nein. Prostatilen, auch unter dem Namen Samprost verkauft, ist ein russisches Arzneimittel aus einem Extrakt der Rinderprostata und dort rezeptfrei erhältlich. Prostamax ist ein einzelnes künstliches Tetrapeptid. Das Patent zu Prostamax nennt Prostatilen ausdrücklich als den Stand der Technik, den es ersetzen soll.
Warum hat die FDA Prostamax in einem Warnschreiben genannt?
Am 17. Juni 2026 schrieb die Behörde an einen Händler in Florida und bezeichnete das Produkt als nicht zugelassenes neues Arzneimittel nach Abschnitt 505(a) des Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. Das Schreiben beanstandete die Aussagen auf der Website des Händlers und hält fest, dass die Kennzeichnung RESEARCH USE ONLY nichts daran ändert, was das Produkt rechtlich ist.
Ist Prostamax irgendwo als Arzneimittel zugelassen?
Nein, in keinem Land. Es gibt keine Zulassung in den Vereinigten Staaten, in der Europäischen Union, in Deutschland, im Vereinigten Königreich, in Australien, in Kanada, in der Schweiz und auch nicht in Russland. Anders als mehrere Peptide derselben Reihe wird es in Russland nicht einmal als Kapsel verkauft.
Woher stammt die Zuordnung von Prostamax zur Prostata?
Aus dem Patent der Erfinder. In der Übersichtstabelle der Gruppe von 2022 lautet die Zeile Prostomax (KEDP), Wert −13,58, Regulation of prostatic functions, mit der Quellenangabe 177. Quelle 177 ist ihr europäisches Patent und keine Studie. Zwei weitere Aminosäurefolgen derselben Tabelle tragen genau dieselbe Organzuordnung.
Was haben die Laborarbeiten zu Prostamax ergeben?
Sehr wenig, und fast alles davon in der Laborschale. Eine begutachtete Arbeit berichtet angeregtes Wachstum in Gewebestücken aus Ratten bei 0,05 ng/ml, ohne Effektgrößen oder p-Werte zu nennen. Vier Arbeiten einer einzigen Gruppe aus Tiflis berichten Veränderungen am Chromatin in gespendeten weißen Blutkörperchen. Außerhalb dieses Kreises hat das niemand wiederholt.
Welche Nebenwirkungen hat Prostamax?
Unbekannt, weil niemand danach gesucht hat. Es gibt keine begutachtete Giftigkeitsprüfung für irgendeine Tierart und keinen brauchbaren Eintrag in der amerikanischen Meldedatenbank für Arzneimittelrisiken. Die einzigen Zahlen zur Giftigkeit stehen im Patent der Erfinder und betreffen eine einzige Spritze an Mäusen, nichts darüber hinaus.
Ist Prostamax im Sport verboten?
Ja, jederzeit, im Wettkampf wie außerhalb. Die Klasse S0 der Verbotsliste 2026 erfasst jeden arzneimittelähnlichen Stoff, den keine Gesundheitsbehörde für die Anwendung am Menschen zugelassen hat. Der Name steht nicht auf der Liste, und dieses Fehlen ist keine Lücke.
Sind die Kapseln, die als Prostamax verkauft werden, dasselbe Peptid?
Nein. Ein russisches Kapselprodukt dieses Namens enthält Zedernöl, Zedernharz, Bibergeil und Brennnesselwurzelsaft, und ein amerikanisches Nahrungsergänzungsmittel mit ähnlichem Namen ist wiederum etwas anderes. Keines davon enthält das Tetrapeptid.
Quellen
- PubMed, NCBI E-utilities, and Europe PMC REST search, retrieved 16 September 2026. The query "prostamax" returns six PubMed records: PMID 28948547, 23221144, 19359734, 17152728, 15612551 and 15085253. Europe PMC returns the identical six. Four of the six come from the same group in Tbilisi, one from the originating institute, and one is a sequence analysis with no experiment on the substance. A seventh paper treats the sequence without using the trade name. The query '"Lys-Glu-Asp-Pro"' returns 15 Europe PMC records, overwhelmingly sequence fragments in unrelated papers. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=prostamax
- ClinicalTrials.gov, API v2. Queries on 16 September 2026: "prostamax" total count 0, "KEDP" 0, "prostatilen" 0, and "Lys-Glu-Asp-Pro" 24, all of them on unrelated topics. Control query for a marketed peptide returns 755 studies. No sponsor holds any record on this substance. https://clinicaltrials.gov/api/v2/studies
- US Food and Drug Administration, warning letter to Wholesale Peptide, Brooksville, Florida, MARCS-CMS 729447, 17 June 2026, issued by the Center for Drug Evaluation and Research, Office of Unapproved Drugs and Labeling Compliance. Full text read 16 September 2026. Wording: "Based on our review, 'Prostamax' and 'Gonadorelin' are unapproved new drugs under section 505(a) of the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act (FD&C Act), 21 U.S.C. 355(a)", and "The introduction or delivery for introduction into interstate commerce of these unapproved new drug products violates sections 301(d) and 505(a) of the FD&C Act". Footnote 1 states: "Despite statements on your product labeling marketing your products for, 'RESEARCH USE ONLY' and 'not for human consumption,' evidence obtained from your product labeling, including your website establishes that your products are intended to be drugs for human use." The letter further states that injectable products "bypass some of the body's key defenses against toxins and microorganisms that can lead to serious and life-threatening conditions". The status was based on claims made on the seller's website, which named benign enlargement of the prostate and inflammation of the prostate; those claims are recorded here only as the object of the agency's objection. The product page named in the letter returned HTTP 404 on 16 September 2026, and no close-out letter was found. https://www.fda.gov/inspections-compliance-enforcement-and-criminal-investigations/warning-letters/wholesale-peptide-729447-06172026
- Khavinson V, Linkova N, Kozhevnikova E, Dyatlova A, Petukhov M (2022). Transport of biologically active ultrashort peptides using POT and LAT carriers. International Journal of Molecular Sciences 23(14):7733. PMID 35887081. PMCID PMC9323678. DOI 10.3390/ijms23147733. Full text and table 2 read 16 September 2026. The row reads "Prostomax (KEDP) −13.58 Regulation of prostatic functions", carrying the reference number 177, rank 21 of 27, alongside Chonluten (EDG) −30.30, Pinealon (EDR) −30.29, Prostataget (DR) −28.88, Ovagen (EDL) −28.27, Cartalax (AED) −26.65, Livagen (KEDA) −22.01, Epitalon (AEDG) −20.38, Orchiget (AE) −13.03 and Korthagen (AEDP) −12.11. The threshold is the authors' own: "ICM-Score function values of the studied USPs less than −15 may indicate a high probability of highly efficient binding to the LAT1 transporter", with their reference ligands between −19.67 and −15.00. The discussion states: "LAT1 is moderately expressed in the prostate, but KEDP and AE peptides, responsible for prostatic function regulation, do not demonstrate a high binding ability to LAT1." The same organ label is carried by three different sequences in that table. Reference 177 of this paper is the group's own European patent, not a study. No pharmacokinetic data for the substance appears in this or any other publication found.
- Khavinson VKh, Malinin VV, Grigoriev EI. RU2177802C1, "Tetrapeptide regulating the functions of the prostate gland, pharmacological agent based on it and method of its use". Filed 25 January 2001, published 10 January 2002; applicant the St Petersburg Institute of Bioregulation and Gerontology. Russian full text read 16 September 2026 via freepatent.ru and findpatent.ru, claims 1 to 9 and examples 1 to 7. Example 1 gives the synthesis, 98.36 per cent purity by HPLC at 220 nm, acetate counter-ion, a white amorphous odourless powder, 6 per cent moisture and specific rotation −69.2°. Example 2, acute toxicity: 78 male outbred mice of 20 to 22 g in six equal groups of 13, five groups given a single 0.25 ml intramuscular injection at 1, 2, 3, 4 and 5 mg/kg and one given saline, with no deaths and no observed change within 72 hours or by day 14. Example 3: 45 bladder fragments from chicken embryos aged 10 to 11 days, seven concentrations from 2 to 400 ng/ml, area index 23 per cent above control on day 3 at 20 ng/ml and the same effect at 7 days. Example 4: 41 male outbred rats averaging 230 g, prostate inflammation induced 45 days earlier by transurethral instillation of 0.2 ml of enterotoxigenic E. coli K-2935 at 10^9 colony-forming units per ml, treatment 0.1 µg subcutaneously daily for 10 days, reported positive movement of the process in 7 of 11 animals, mean score 1.81 ± 0.09 on a five-point scale defined by the applicants, and falling tissue zinc. Example 5: 18 male rats aged 24 months, 0.1 µg subcutaneously daily for 10 days, with lower diene conjugates in liver and Schiff bases in serum and higher glutathione peroxidase in liver and superoxide dismutase in brain; nothing was measured in the prostate. Claims 7 and 9 assert a range of 0.01 to 100 µg per kilogram, at least once daily for 10 to 40 days, by the parenteral, intranasal, oral or local route. The description names the bovine prostate extract preparation Prostatilen as the prototype the invention is set against, citing difficult preparation, low yield, variable physico-chemical properties and the risk of allergic reactions in extracts. Examples 6 and 7 describe patients; they were written by the applicants, were never published, registered, randomised or blinded, and are not reproduced on this page. A patent office examines novelty, inventive step and industrial applicability, never benefit or safety. The corresponding European patent is EP1353939 / WO2002066497A2, granted 25 August 2004, confirmed bibliographically through khavinson.info and through reference 177 of source 4; its full text could not be retrieved.
- Khavinson V, Linkova N, Dyatlova A, Kantemirova R, Kozlov K et al. (2023). Feasibility of transport of 26 biologically active ultrashort peptides via LAT and PEPT family transporters. Biomolecules 13(3):552. PMID 36979488. PMCID PMC10046148. DOI 10.3390/biom13030552. Full text and tables read 16 September 2026. KEDP scored −22.79 at LAT1 against structure 6IRS, rank 22 of 26; −11.68 at LAT2 against 7B00, rank 26 of 26 and last in the table; −33.42 at PEPT1 against 7PMX, rank 2 of 26; and −6.36 at PEPT2, rank 8 of 26. The authors call the PEPT2 results preliminary because "the data currently available on the PEPT2 transporter structure do not allow a reliable assessment". The running text contradicts the LAT2 table twice, listing KEDP among "the most effective ligands of the LAT2 transporter" and asserting that it "will reversibly bind to LAT2 and be transported into the cell". Docking only, with no experimental transport measurement. The LAT1 figure differs from the 2022 run by 9.21 units for the same ligand.
- St Petersburg Institute of Bioregulation and Gerontology, catalogue page of cytogens, retrieved 16 September 2026. Lists exactly seven capsule products: Vezugen, Pinealon, Kartalax, Kristagen, Ovagen, Khonluten and Vizulingval. No prostate product appears. The prostate preparation of the same catalogue family is Libidon, built on the natural peptide complex A-16 from prostate tissue, an extract rather than the synthetic tetrapeptide; its composition was read from a Russian trade listing, cited only as evidence of what is sold. https://gerontology.ru/cytogens
- Western research-chemical listings for Prostamax, retrieved 16 September 2026. Freeze-dried powder in 20 mg vials at about 80 US dollars, purity stated by the seller as 99 per cent or above by HPLC, sequence and registry number given correctly, marked "supplied for research use only. It is not a drug, food, cosmetic, or dietary supplement" and "not intended to diagnose, treat, cure, or prevent any disease", with storage at 2 to 8 °C after reconstitution and no dosing scheme of any kind. A websearch found the same 20 mg presentation at seven further sellers in the United States and the United Kingdom. Trade records, cited as evidence of what is sold. Not linked.
- PubChem. Compound CID 9848296, Prostamax, C20H33N5O9, 487.5 g/mol, InChIKey WUCUNGRTSFLCLI-XUXIUFHCSA-N, calculated XLogP −9 and topological polar surface area 242 Ų, CAS 473578-47-1 from the synonym list. Retrieved 16 September 2026. The name resolves only under "Prostamax"; queries for "Lys-Glu-Asp-Pro", "KEDP", "Prostomax" and "H-Lys-Glu-Asp-Pro-OH" return not-found, so a sequence search produces a false blank. The registry number rests on this one synonym list alone and was not independently confirmed. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/9848296
- National Library of Medicine, MeSH supplementary concept "Prostamax", UID 67500342, registry identifier C500342, heading mapped to oligopeptides, entry terms "H-Lys-Glu-Asp-Pro-OH" and "lysyl-glutamyl-aspartyl-proline". Retrieved through E-utilities 16 September 2026. The record carries no registry number field.
- Curated database and substance register checks, 16 September 2026. FDA Global Substance Registration System, exact-name queries for "Prostamax" and "Lys-Glu-Asp-Pro": zero records each, control query "Semaglutide" returns five; no substance code exists. ChEMBL REST API by InChIKey: total count 0, control query returns one. Wikidata entity search for both the name and the sequence: no item. DrugBank returned HTTP 403, so that finding rests on the absence of a DrugBank link in PubChem and Wikidata. No pharmacopoeia monograph in the United States, European or Japanese pharmacopoeia was identified. https://gsrs.ncats.nih.gov
- Zakutskii AN, Chalisova NI, Ryzhak GA, Aniskina AI, Filippov SV, Zeziulin PN (2006). The tissue-specific effect of synthetic peptides-biologic regulators in organotypic tissues culture in young and old rats. Advances in Gerontology 19:93-96. PMID 17152728. In Russian. Organotypic explant cultures from heart, lung, prostate and pancreas of rats aged 3 weeks and 18 months. Cardiogen, Bronchogen, Prostamax and Pancragen are reported to show a stimulating effect at 0.05 ng/ml in the matching tissue culture against control explants in all age groups. The abstract gives no effect size, no measure of spread and no p-value, and names the identical concentration for four peptides and four tissues. Its closing sentence about clinical use is an extrapolation from explant growth and is not reproduced here. The only reviewed paper connecting the substance to prostate tissue.
- Dzhokhadze TA, Buadze TZh, Gaiozishvili MN, Baratashvili NA, Lezhava TA (2012). Deheterochromatinization of the chromatin in old age induced by oligopeptide bioregulator (Lys-Glu-Asp-Pro). Georgian Medical News (212):76-82. PMID 23221144. In Russian. Lymphocytes from donors aged 75 to 86. Sister chromatid exchanges 12.0 ± 0.28 per cell under the peptide against 5.9 ± 0.2 in intact cells; silver-stained nucleolar organiser regions 2.5 per cell against 0.95; fewer large segments of pericentromeric heterochromatin on chromosomes 1 and 9. The only paper with exact figures for this substance. The authors read the rise in exchanges as decondensation and infer a protective action; a rise in sister chromatid exchanges is conventionally read as a marker of genotoxic stress, and that interpretation of theirs is not adopted here.
- Khavinson VKh, Lezhava TA, Malinin VV (2004). Effects of short peptides on lymphocyte chromatin in senile subjects. Bulletin of Experimental Biology and Medicine 137(1):78-81. PMID 15085253. DOI 10.1023/b:bebm.0000024393.40560.05. Leukocyte cultures from donors aged 75 to 88. Vilon, Epithalon, Livagen, Prostamax and Cortagen all activated ribosomal genes and decondensed tightly packed chromatin fibrils. Differentiating result in the authors' words: "Treatment with Epithalon, Livagen, and Prostamax led to decondensation of chromosome 1 pericentromeric structural chromatin, while Epithalon and Livagen treatment led to changes in chromosome 9 as well." Human cells in culture, not treated people, and no concentrations in the abstract.
- Meskhi T, Khachidze D, Barbakadze Sh, Madzhagaladze G, Gorgoshidze M, Monaselidze D, Lezhava T, Tadumadze N (2004). The influence of the peptide bioregulator prostamax on heterochromatin of human lymphocytes in situ. Biofizika 49(6):1091-1093. PMID 15612551. In Russian. Differential scanning calorimetry of human lymphocyte chromatin, which denatures in two steps at 94.4 °C and 105.1 °C. The peptide redistributed heat between two endotherms and shifted both to lower temperatures, by 2.9 and 1.0 °C. A structural observation, read by the authors as partial relaxation of the 30 nm fibre; no functional claim follows from it.
- Kiladze M, Gorgoshidze M, Monaselidze J, Jokhadze T, Lezhava T (2009). Microcalorimetric study of human blood lymphocytes culture at presence of copper, cadmium and prostamax. Georgian Medical News (168):104-107. PMID 19359734. The abstract reports results for the metal ions only: "Cu(II) and Cd(II) ions at these low concentrations don't influence on the temperature stability of membrane, nuclear and cytoplasm proteins", with copper causing additional heterochromatin condensation and cadmium decondensation. The peptide appears in the title and the stated aim but not in the reported results, so this paper contributes nothing to the substance and is not cited here as evidence of any effect.
- Solovyev AY, Tarnovskaya SI, Chernova IA, Shataeva LK, Skorik YA (2015). The interaction of amino acids, peptides, and proteins with DNA. International Journal of Biological Macromolecules 78:39-45. PMID 25841380. DOI 10.1016/j.ijbiomac.2015.03.054. Melting temperature measurements on isolated double-stranded DNA with docking simulations for single amino acids. Acidic residues weaken and basic residues strengthen the hydrogen bonds between strands, and the paper states: "Short peptides (KE, AEDG, and KEDP) containing a mixture of acidic and basic amino acid residues also affect Tm and the stability of the double helix." No separate numeric value for KEDP appears in the abstract. The only paper on the substance from outside the originating circle, and it measures naked DNA in a tube rather than anything in a cell.
- Khavinson VK, Kormilets DY, Mar'yanovich AT (2017). Peptides (epigenetic regulators) in the structure of rodents with a long and short lifespan. Bulletin of Experimental Biology and Medicine 163(5):671-676. PMID 28948547. DOI 10.1007/s10517-017-3876-x. A sequence analysis finding motifs of short epigenetically active peptides in proteins of the long-lived naked mole-rat, located between lysine and arginine residues, with some absent in rat and mouse proteins. No experiment on this substance; it appears in the search results only because the name occurs in a list of peptides.
- United States register checks, 16 September 2026. openFDA drug label API, searches "prostamax" and openfda.substance_name "PROSTAMAX": not found in both cases. DailyMed web services v2: zero entries, database state 15 September 2026, control query works. openFDA adverse event database, medicinal product "prostamax": exactly one report, safety report 16868019 received 30 September 2019 from the United States and classified as serious. The product named there is "EXTRA MEGA PROSTAMAX", an American prostate food supplement entered as a concomitant medicine alongside twelve other concomitant entries, with ciprofloxacin as the single suspect drug. It is a name collision and carries no information about the tetrapeptide in either direction. Control query returns 66,161 reports. https://api.fda.gov/drug/event.json
- European, British, Swiss and Russian register checks, 16 September 2026. The European Medicines Agency search returned HTTP 401 to an automated request, so the register could not be read; no European public assessment report and no withdrawal document exists. MHRA Products returned byte-identical JavaScript shells of 122,696 characters for both the query and the control, and is therefore not evaluable. Swissmedic returned only its entry page with no usable search. The Russian state medicines register is an ASPX application that returned only its navigation shell for the query "Простамакс". All four are recorded as unverified gaps rather than nil results; the finding of no authorisation rests on every other register checked, on the absence of any registered trial and on the absence of the substance from its own institute's catalogue.
- German Anti-Doping Act, annex to section 2 paragraph 3, published as BGBl. 2023 I No. 67. Full text checked 16 September 2026 for "prostam", "prostat", "tetrapeptid" and "Lys-Glu": no match, while the control entries tesamorelin and ipamorelin appear. Section II of the annex lists erythropoiesis-stimulating agents, chorionic gonadotrophin and luteinising hormone with their releasing factors, corticotrophins, growth hormone with its analogues and fragments, growth hormone releasing factors and secretagogues, and growth factors such as IGF-1, MGF and thymosin beta-4. A prostate tetrapeptide falls under none of these groups and the annex has no catch-all heading for peptides, so possession is not an offence under that provision. Separately, an unlicensed injectable preparation is not lawfully marketable under German medicines law. https://www.gesetze-im-internet.de/antidopg/anlage.html
- Therapeutic Goods (Poisons Standard—June 2026) Instrument 2026, Australia, signed 27 May 2026. Full text checked 16 September 2026 for "PROSTAMAX", "LYS-GLU", "LYSYL" and "PROSTATILEN": no match; control entries pralmorelin and alanylglutamine appear. The Australian medicines register could not be queried programmatically on the day of checking. Unapproved research peptides are handled there much as prescription substances are, so absence from the standard is not permission.
- Health Canada, Drug Product Database API, brand-name query for "prostamax": empty result. Control query returns a record with DIN 02471469. Retrieved 16 September 2026. https://health-products.canada.ca/api/drug/drugproduct/
- RLS, Russian medicines reference, entry for Prostatilen, retrieved 16 September 2026. Active substance "prostate extract", a polypeptide extract from bovine prostate with added glycine; ATC group G04BX; marketing authorisation holder MBNPK Cytomed; forms are rectal suppositories of 3 and 50 mg and a 5 mg lyophilisate or a 5 mg per 1.5 ml solution for intramuscular injection; dispensing status "available without prescription". Cited to separate this licensed extract preparation from the synthetic tetrapeptide. https://www.rlsnet.ru/drugs/prostatilen-5301
- World Anti-Doping Agency. The 2026 Prohibited List, in force from 1 January 2026, section S0 "Non-approved substances". Wording: "Any pharmacological substance which is not addressed by any of the subsequent sections of the List and with no current approval by any governmental regulatory health authority for human therapeutic use (e.g. drugs under pre-clinical or clinical development or discontinued, designer drugs, substances approved only for veterinary use) is prohibited at all times." All substances in the class are specified substances. Full text checked 16 September 2026: the name, the code and the sequence return no match, so the classification follows from the general clause. Section S2 was read in full, including S2.2.1 on peptides that stimulate testosterone in males, which names chorionic gonadotrophin, luteinising hormone, gonadorelin with its agonist analogues and kisspeptin with its analogues; the tetrapeptide belongs to none of those groups, is structurally unrelated to them, and no hormone value has ever been measured for it. https://www.wada-ama.org/en/prohibited-list
- Russian and Baltic trade listings for products sharing the name, retrieved 16 September 2026. A capsule product "Prostamax-2" by Sashera-Med is composed of cedar oil 50 per cent, cedar resin 30 per cent, castoreum 10 per cent and nettle root juice 10 per cent; a further capsule product of a similar name is sold in Lithuania. Neither contains the tetrapeptide. Trade records, cited as evidence of the name collision. Not linked.
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Die Register- und Literaturabfragen hinter dieser Seite wurden am 16. September 2026 durchgeführt. Bei einem Stoff mit einer so dünnen Datenlage gehört der Tag, an dem diese Abfragen fast leer zurückkamen, selbst zum Befund.
myPeptides Research & Editing. (2026). Prostamax: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.0, 16. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/prostamax
Wie die Seiten dieses Registers entstehen und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.
| Fassung | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.0 | 2026-09-16 | Erstveröffentlichung |
Zuletzt geprüft: 16. September 2026. Nächste Prüfung: sobald eine registrierte Studie am Menschen erscheint, eine unabhängige Gruppe die Laborbefunde wiederholt oder sich die Einstufung durch Behörden oder im Anti-Doping ändert.
