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Thymosin Alpha-1: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Status auf einen Blick

MarktStatusDatum
Vereinigte StaatenNicht zugelassen—
Europäische UnionNicht zugelassen1993-04-27
DeutschlandNicht zugelassen—
Vereinigtes KönigreichNicht zugelassen—
AustralienNicht zugelassen—
KanadaNicht zugelassen—
SchweizNicht zugelassen—
Entwicklungsstufe
Zugelassen
Stärkste Evidenz
Metaanalyse
WADA-Status
Nicht gelistet
Zuletzt geprüft
2026-09-17
Version
1.0

Diese Seite nennt keine Dosierungen.

Thymosin Alpha-1: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Zusammenfassung

Thymosin Alpha-1 ist ein vollständig künstlich hergestelltes Peptid aus 28 Aminosäuren und in Italien und China ein verschreibungspflichtiges Medikament. Die italienische Zulassung deckt einen einzigen Zweck ab: Sie soll die Antwort auf die Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr verstärken. Gegen Hepatitis ist der Stoff nirgends zugelassen, und die Zahl von mehr als dreißig Ländern stammt aus einem Unternehmensbericht. Die drei größten Studien verfehlten ihr Hauptziel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Märkte, nicht dreißig. Italien erteilte die Zulassung am 27. April 1993, verschreibungspflichtig, und China registrierte den Stoff als Einfuhr mit einer bis Mai 2027 gültigen Zulassung. Eine dritte Zulassung ließ sich in keinem Register bestätigen [1], [2], [3].
  • Die italienische Zulassung gilt nur für eine einzige Anwendung. Der gesamte Text zum Anwendungsgebiet nennt die Verstärkung der Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr. Eine Hepatitis kommt darin nicht vor [4].
  • Die Zahl von dreißig Ländern stammt aus einem Unternehmensbericht. Die amerikanische Behörde ging darauf ein und schrieb, sie habe die behaupteten Zulassungen in allen genannten Ländern nicht unabhängig bestätigen können [5].
  • Die drei größten Studien verfehlten alle ihr Hauptziel: eine doppelblinde Phase-3-Studie mit 1106 Erwachsenen mit einer Blutvergiftung, eine doppelblinde Studie mit 508 Patienten mit schwerer Bauchspeicheldrüsenentzündung und eine Studie mit 552 Menschen mit Hepatitis C [6], [7], [8].
  • Eine Cochrane-Übersicht stufte die Aussagekraft als sehr gering ein. Sie erschien im September 2026, fasste zehn randomisierte Studien mit 1349 Teilnehmern zusammen und bewertete die Verlässlichkeit der Belege für jedes untersuchte Ergebnis bis auf eines als sehr gering [9].
  • Ein Fachausschuss stimmte mit 4 zu 17 dagegen. Am 4. Dezember 2024 lehnte ein Beratungsausschuss der amerikanischen Arzneimittelbehörde den Stoff für die Liste der in Apotheken verarbeitbaren Substanzen ab und wiederholte die Abstimmung anschließend für die Acetatform [10].
  • Auf der Dopingliste 2026 steht der Stoff nicht, anders als Thymosin Beta-4, das als TB-500 verkauft wird und ein völlig anderes Molekül ist [11], [12].

Was Thymosin Alpha-1 ist

Thymosin Alpha-1 ist eine kurze Eiweißkette aus 28 Aminosäuren, an deren einem Ende eine Acetylgruppe sitzt. Chemisch ist daran sonst nichts ungewöhnlich: keine Ringe, keine spiegelbildlichen Bausteine, keine angehängten Zuckerketten [5], [13].

Die beiden Namen bezeichnen zwei verschiedene Dinge. Thymosin Alpha-1 ist der biochemische Name des natürlichen Peptids, Thymalfasin der internationale Freiname des künstlich hergestellten Medikaments mit derselben Bausteinabfolge [5].

Dass der Stoff synthetisch ist, spielt eine Rolle. Gewonnen wurde das Peptid erstmals 1977 aus einem groben Auszug von Kalbsthymus, der Thymosin Fraktion 5 genannt wurde. Das heute verkaufte Medikament entsteht dagegen im Reaktor und wird keinem Tier entnommen [5].

Entwickelt hat es das amerikanische Unternehmen SciClone Pharmaceuticals, die italienische Zulassung hält dessen italienische Tochtergesellschaft. Das Produkt ist ein gefriergetrocknetes Pulver, das mit einem eigenen Lösungsmittel geliefert wird [1], [4].

Steckbrief

FeldWertQuelle
Internationaler FreinameThymalfasin (italienisch timalfasina)[5], [1]
StoffklasseImmunstimulans; WHO-Systematikcode L03AX25[14]
StrukturLineares Peptid aus 28 Aminosäuren, am N-Ende acetyliert[5], [13]
BausteinabfolgeAc-SDAAVDTSSEITTKDLKEKKEVVEEAEN[5], [13]
Summenformel und MasseC129H215N33O55, 3108,3 g/mol, freie Base[13], [5]
HalbwertszeitUnter drei Stunden nach Spritze unter die Haut; höchster Blutspiegel nach ein bis zwei Stunden in der veröffentlichten Studie, nach sechs Stunden laut italienischer Fachinformation[15], [4]
HerkunftVollständig synthetisch; Bausteinabfolge identisch mit einem 1977 erstmals aus Kalbsthymus gewonnenen Peptid[5]
StatusVerschreibungspflichtiges Medikament in Italien und China; anderswo nicht zugelassen[1], [2], [16]
EntwicklerSciClone Pharmaceuticals; italienische Zulassung bei der italienischen Tochtergesellschaft[1]
CAS-Nummer62304-98-7 (freie Base)[13], [5]
PubChem-CID, UNII16130571, W0B22ISQ1C[13]
InChIKey, ChEMBL, ChEBINZVYCXVTEHPMHE-ZSUJOUNUSA-N, CHEMBL2103979, CHEBI:135915[13], [17]

Thymosin Alpha-1: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Wie es wirkt

Der angenommene Wirkmechanismus ist breit und nicht eng umrissen. Die Behörde beschreibt das Peptid als einen Stoff, der an mehreren Stellen des Immunsystems zugleich ansetzt, ohne dass ein einzelner Andockpunkt die Wirkung erklären würde [5].

  • Es könnte auf eine Familie von Immunsensoren wirken. Die amerikanische Bewertung nennt die Signalübertragung über Toll-like-Rezeptoren, also über Sensoren auf Immunzellen, die typische Muster von Krankheitserregern erkennen, als den Teil des Mechanismus, der zumindest teilweise belegt ist [5].
  • Es könnte unreife Immunzellen zum Reifen bringen. Die italienische Fachinformation beschreibt eine Wirkung auf die Entwicklung der T-Lymphozyten, also jener Zellen, die die Abwehrreaktion steuern [4].
  • Es könnte ein Merkmal auf der Zelloberfläche anheben, das bei schwerer Krankheit absinkt. Dieses Merkmal, HLA-DR auf Monozyten, dient als Anhaltspunkt dafür, wie reaktionsfähig das Immunsystem noch ist [18].
  • Ein Zusammenhang zwischen Menge und Wirkung ließ sich nicht ableiten. Die Behörde stellt das für die Untersuchungen vor der Anwendung am Menschen ausdrücklich fest, was den Mechanismus insgesamt weniger belastbar macht [5].

Eine Abgrenzung lohnt sich früh: Thymosin Beta-4, das als TB-500 gehandelt wird, stammt aus derselben Namenstradition, tut aber etwas völlig anderes, denn es bindet an Aktin, ein Gerüsteiweiß im Inneren der Zelle [12], [19].

Was die Studien zeigen

Die Studienlage ist umfangreich und zugleich dünn im Ergebnis. Im öffentlichen Studienregister standen im September 2026 insgesamt 64 Einträge zu diesem Stoff, etwa fünf Sechstel davon von chinesischen Auftraggebern [20].

Die drei größten kontrollierten Studien nach Zahl der zugeteilten Teilnehmer
Blutvergiftung, 2025
1106 Teilnehmer
Hepatitis C, 2012
552 Teilnehmer
Bauchspeicheldrüsenentzündung, 2022
508 Teilnehmer

Jede dieser drei Studien verfehlte ihr Hauptziel. Blutvergiftung: doppelblinde Phase-3-Studie an mehreren Zentren mit Scheinmedikament, veröffentlicht 2025 [6]. Bauchspeicheldrüsenentzündung: doppelblinde Studie an mehreren Zentren mit Scheinmedikament, veröffentlicht 2022 [7]. Hepatitis C: randomisierte Studie mit Scheinmedikament bei Menschen, die auf die Standardbehandlung nicht angesprochen hatten, veröffentlicht 2012 [8].

Blutvergiftung

Phase-3-RCT Die größte Studie schloss zwischen 2016 und 2020 an 22 chinesischen Zentren 1106 Erwachsene mit einer Blutvergiftung ein. Sie war doppelblind und verwendete ein Scheinmedikament, und ihr Hauptziel war die Sterblichkeit jeder Ursache innerhalb von 28 Tagen [6].

Dieses Ziel wurde verfehlt: Die Autoren fanden keinen klaren Beleg dafür, dass das Peptid die Sterblichkeit innerhalb von 28 Tagen senkt, und auch bei keinem weiteren Ergebnis und keinem Sicherheitsmaß zeigte sich ein Unterschied [6].

RCT Eine frühere Studie derselben Arbeitsgruppe mit 361 Patienten an sechs Universitätskliniken wird üblicherweise als positiv zitiert. Sie war jedoch nur einfach verblindet, hatte kein Scheinmedikament, und ihre wichtigste statistische Prüfung erreichte keine Signifikanz [18].

Metaanalyse Eine Übersichtsarbeit von 2025 fasste 11 randomisierte Studien mit 1927 Teilnehmern zusammen. Der gemeinsame Effekt schrumpfte und verlor seine Signifikanz, sobald nur die methodisch besseren Studien einbezogen wurden, und ebenso, sobald nur Studien an mehreren Zentren zählten. Dieselben Autoren fragten, ob bereits genug Patienten untersucht worden seien, um die Frage zu klären, und verneinten [21].

Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung

RCT Eine doppelblinde Studie an mehreren Zentren mit Scheinmedikament schloss an 16 chinesischen Krankenhäusern 508 Patienten ein, bei denen ein schwerer Verlauf mit Gewebeuntergang vorhergesagt war. Fast alle von ihnen, 479 von 508, brauchten Intensivmedizin [7].

Das Hauptziel war eine Infektion des abgestorbenen Gewebes während des Krankenhausaufenthalts. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Behandlung diese nicht verringerte, und dieses Ergebnis galt in allen vier vorab festgelegten Untergruppen [7].

Zwei spätere Auswertungen derselben Daten berichteten Hinweise in kleineren Gruppen, doch beide entstanden im Nachhinein und werfen eher Fragen auf, als dass sie welche beantworten [22], [23].

Chronische Hepatitis B

Cochrane-Übersicht Die gründlichste Bewertung erschien im September 2026. Sie fasste zehn randomisierte Studien mit 1349 Teilnehmern aus sechs Ländern zusammen, veröffentlicht zwischen 1991 und 2018 [9].

Ihr Ergebnis ist eine Feststellung von Unsicherheit. Die Autoren schrieben, sie seien sich nicht sicher, ob die Behandlung die Sterblichkeit, schwere unerwünschte Ereignisse oder die übrigen untersuchten Ergebnisse verringert. Die Verlässlichkeit der Belege stuften sie für jedes Ergebnis bis auf eines als sehr gering ein, bei diesem einen als gering, und begründeten das mit Verzerrungsrisiko, Ungenauigkeit und Widersprüchen zwischen den Studien [9].

Sechzehn weitere Studien ließen sich überhaupt nicht bewerten, weil sie zu lückenhaft berichtet worden waren. Anfragen an ihre Autoren blieben unbeantwortet [9].

Phase-3-RCT Die am besten angelegte Studie zu diesem Krankheitsbild war doppelblind, verwendete ein Scheinmedikament und umfasste 97 Patienten. Ihre Autoren schrieben, ihre Ergebnisse bestätigten die in anderen klinischen Studien berichteten Behandlungseffekte nicht [24].

Chronische Hepatitis C

RCT Eine Studie mit 552 Menschen, die auf die übliche antivirale Behandlung nicht angesprochen hatten, gab das Peptid zusätzlich zu dieser Behandlung. Das Hauptziel wurde nicht erreicht [8].

Die Autoren fassen es selbst nüchtern zusammen: Die Ergänzung ließ die Viruslast während der Behandlung nicht häufiger absinken, und der Stoff spiele in der eigentlichen Therapie offenbar keine Rolle [8].

Diese Frage hat sich inzwischen ohnehin erledigt. Die Behörde weist darauf hin, dass heutige direkt wirkende antivirale Mittel mehr als neun von zehn Menschen heilen, während dieses Peptid immer nur neben den älteren, schwächeren Behandlungen geprüft wurde [5].

Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr

Pilotstudie Dies ist die einzige zugelassene Anwendung, und ihre Beleggrundlage ist eine Pilotstudie an Dialysepatienten, von denen 99 in die Sicherheitsauswertung eingingen, mit drei Behandlungsgruppen und ohne Scheinmedikament. Gemessen wurden Antikörperspiegel, nicht Erkrankungen. Am Tag 21 lagen die Spiegel in den behandelten Gruppen höher, und bis zum Tag 42 waren sie in genau diesen Gruppen stärker abgefallen als in der Vergleichsgruppe [25].

Behördliche Bewertung Die Behörde sah die gesamte Literatur zur Verstärkung von Impfungen durch, fünf Arbeiten aus den Jahren 1986 bis 2012, zwei davon nur als Kongressbeitrag verfügbar. Sie hielt die Belege für zu dünn, um daraus irgendeinen Schluss zu ziehen [5].

COVID-19

Metaanalyse Eine zusammenfassende Auswertung von acht Studien wird ständig zitiert, und sie ist die einzige positive von vier solchen Arbeiten. Die Behörde sah sich alle vier an und hielt fest, dass drei davon keine geringere Sterblichkeit fanden. Selbst die positive fand keinen Unterschied beim Bedarf an künstlicher Beatmung und bei der Dauer des Krankenhausaufenthalts, und die Ergebnisse der einzelnen Studien wichen sehr stark voneinander ab. Die Behandlungsleitlinien in den Vereinigten Staaten und bei der Weltgesundheitsorganisation erwähnen den Stoff gar nicht erst [26], [5].

RCT Eine amerikanische Studie an 194 Dialysepatienten teilte die Teilnehmer zufällig einer Behandlung oder einer unbehandelten Kontrollgruppe zu, ohne Verblindung und ohne Scheinmedikament. Es existiert nur ein Zwischenbericht, und die Ziele zur Wirksamkeit wurden nie ausgewertet [27].

Wo es gar nichts gibt

Behördliche Bewertung Zur myalgischen Enzephalomyelitis und zum chronischen Erschöpfungssyndrom suchte die Behörde und fand überhaupt keine klinische Studie zu diesem Stoff, obwohl das im Netz zu den am stärksten beworbenen Anwendungen gehört [5].

Behördliche Bewertung Bei HIV waren die geprüften Studien klein und meist ohne Vergleichsgruppe, und die Zahl der Immunzellen ist kein geprüfter Ersatz für das, was Patienten tatsächlich spüren. Keine dieser Studien veränderte klinische Ergebnisse oder den geprüften Messwert der Viruslast [5].

Behördliche Bewertung Bei der Stammzelltransplantation bestehen die Belege aus Studien ohne Vergleichsgruppe, einer Sammlung von Einzelfällen und einem Kongressbeitrag. Aus ihnen ergaben sich nach dem Urteil der Behörde weder weniger Infektionen noch weniger Todesfälle durch Infektionen [5].

Was weiterhin offen ist

  • Ob die Frage bei der Blutvergiftung entschieden ist. Eine Berechnung der nötigen Studiengröße ergibt, dass die Zahl der bisher untersuchten Patienten für eine belastbare Antwort noch zu klein ist [21].
  • Was in einer abgeschlossenen Studie mit 600 Patienten herauskam. Eine randomisierte Studie an mehreren Zentren zu Operationen bei einem Riss der Hauptschlagader gilt im Register als abgeschlossen. Veröffentlicht ist bisher nur ihr Studienplan, und dieser Plan und das Register widersprechen sich in der Zahl der Teilnehmer [28], [20].
  • Ob Menschen Antikörper gegen den Stoff bilden. Daten dazu vom Menschen gibt es nicht, obwohl die Behörde das Risiko für bedeutsam hält [5].

Nebenwirkungen und Sicherheit

Der Satz, der online immer wieder auftaucht, der Stoff sei gut verträglich, ist nur die erste Hälfte eines Satzes. Die vollständige Bewertung der Behörde knüpft drei ernste Vorbehalte daran, und die zugelassene Fachinformation bleibt hinter heutigen Anforderungen zurück [5], [4].

  • Reaktionen an der Einstichstelle sind die am häufigsten berichtete Wirkung. Die italienische Fachinformation nennt die Beschwerden gelegentlich, leicht und vorübergehend und führt sonst nichts Bedeutsames auf [4], [5].
  • Ein Anstieg eines Leberwerts wurde berichtet, und zwar bei Menschen mit chronischer Hepatitis B; eine ausländische Produktbeschreibung warnt vor vorübergehenden Erhöhungen [5].
  • Werte der Schilddrüsenhormone verschoben sich in Studien zu Hepatitis C. Der einzige Fall in der amerikanischen Datenbank für Nebenwirkungen betraf einen Mann unter einer Kombinationsbehandlung, sodass sich die Ursache vom zweiten Medikament nicht trennen lässt [5].
  • Eine tödlich verlaufene Blutarmut durch das Immunsystem und ein Transplantatversagen wurden bei Empfängern von Stammzelltransplantaten berichtet. Die Behörde warnt, ein Mittel, das das Immunsystem anregt, könne bei dieser Gruppe eine Abstoßungsreaktion des Transplantats gegen den Körper auslösen oder verstärken und zum Versagen des Transplantats führen [5].
  • Die Bildung von Antikörpern bleibt ein offenes Risiko. Die Behörde schreibt, der Stoff könne ein bedeutsames Risiko dafür bergen, dass der Körper Antikörper gegen ihn bildet, möglicherweise verstärkt durch Verklumpung und durch Verunreinigungen aus der Peptidherstellung [5].
  • Die Gabe zusammen mit einem Impfstoff birgt unbekannte Risiken. Die Behörde schreibt, ein Mittel, das das Immunsystem beeinflusst, könne zusammen mit einem beliebigen Impfstoff unbekannte Sicherheitsfragen aufwerfen, und die Daten zu amerikanischen Grippeimpfstoffen reichten nicht aus [5].
  • Bei Autoimmunerkrankungen ist eine Entscheidung im Einzelfall nötig, so die italienische Fachinformation, die außerdem zur Vorsicht bei Allergien und bei gleichzeitiger Gabe anderer Mittel rät, die das Immunsystem beeinflussen [4].

Die Gegenanzeigen der italienischen Zulassung sind eindeutig: Schwangerschaft und Stillzeit, und bei Kindern und Jugendlichen darf das Mittel nicht angewendet werden [4].

Die Tierversuche werfen zwei Fragen auf, statt etwas zu klären: Bei der höchsten geprüften Menge sanken unter wiederholter Gabe die weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen, und Studien zur Fortpflanzung an Mäusen zeigten etwas häufiger späte Verluste von Nachwuchs und eine verzögerte Bildung der Schädelknochen [4].

Eine ganze Art von Langzeitstudie zur Sicherheit im Tierversuch wurde für keine der beiden Formen des Stoffes je durchgeführt. Die Behörde merkt außerdem an, dass die Daten aus der Zeit vor der Anwendung am Menschen aus einer Firmenschrift stammen, die nur Zusammenfassungen enthält, ohne dass die zugrunde liegenden Daten zur Prüfung vorlägen [5].

Die Lücken sind die ehrliche Bilanz: keine Daten zur Antikörperbildung beim Menschen, nichts, was über ein Jahr hinausreicht, kein zeitgemäßes Bild der Nebenwirkungen im Alltag und überhaupt keine Sicherheitsdaten zu Zubereitungen aus Apotheken [5], [4].

Warum hier keine Dosierungen stehen

Diese Seite nennt keine Mengen, in keiner Einheit. Thymalfasin ist in Italien und in China verschreibungspflichtig, und das europäische Werberecht verbietet es, Dosierungsangaben zu solchen Mitteln an die Allgemeinheit zu richten [1], [4].

Es gibt auch keinen Forschungsrahmen, den man stattdessen zitieren könnte: Die Studien verwendeten die zugelassenen Mengen, und diese Zahlen gehören in die Fachinformation, mit der Ärztinnen, Ärzte und Apotheken arbeiten [5], [4].

Entwicklungsstand und Zulassung

Zwei Zulassungen sind in den Quellen selbst belegt. Italien ließ das Produkt am 27. April 1993 zu und verlängerte die Zulassung im Mai 2008; China registrierte es 2022 als eingeführtes Arzneimittel, mit einer bis Mai 2027 gültigen Zulassung [1], [2].

Von einem Kalbsthymus-Auszug zu einem ablehnenden Ausschussvotum

  1. 1977Erstmals gewonnenDas Peptid wird aus einem groben Kalbsthymus-Auszug namens Thymosin Fraktion 5 isoliert, Quelle [5]
  2. 1993Zulassung in ItalienAm 27. April als verschreibungspflichtiges Medikament zugelassen, für ein einziges Anwendungsgebiet: Verstärkung der Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr, Quellen [1], [4]
  3. 1999Die beste Hepatitis-B-Studie erscheintEine doppelblinde Phase-3-Studie mit Scheinmedikament und 97 Patienten bestätigt frühere positive Berichte nicht, Quelle [24]
  4. 2012Hepatitis-C-Ziel verfehltEine Studie mit 552 Menschen ohne Ansprechen auf die Standardbehandlung findet keine Wirkung auf das Hauptziel, Quelle [8]
  5. 2022Ziel bei Bauchspeicheldrüsenentzündung verfehltEine doppelblinde Studie mit 508 Patienten findet keine Verringerung der Infektion des abgestorbenen Gewebes, Quelle [7]
  6. 2024Ausschuss stimmt mit 4 zu 17 dagegenAm 4. Dezember lehnt ein Beratungsausschuss der FDA den Stoff für die Apothekenherstellung ab, und das zweimal, Quelle [10]
  7. 2025Ziel bei Blutvergiftung verfehltEine doppelblinde Phase-3-Studie mit 1106 Erwachsenen findet keinen klaren Beleg für einen Nutzen bei der Sterblichkeit innerhalb von 28 Tagen, Quelle [6]
  8. 2026Cochrane stuft die Belege als sehr gering einZehn randomisierte Studien, 1349 Teilnehmer, Verlässlichkeit für jedes Ergebnis bis auf eines sehr gering, Quelle [9]
  • 1977 wird der Stoff aus Thymosin Fraktion 5 gewonnen, einem groben Auszug aus Kalbsthymus [5].
  • 27. April 1993 erteilt Italien die Zulassung, verschreibungspflichtig, für ein einziges Anwendungsgebiet [1], [4].
  • 1999 erscheint die Studie dazu, wie der Körper den Stoff aufnimmt und abbaut, an neun gesunden Freiwilligen [15].
  • 2022 wird Chinas Zulassung für eingeführte Arzneimittel erteilt, gültig bis zum 5. Mai 2027 [2].
  • 4. Dezember 2024 stimmt der Beratungsausschuss der FDA zweimal gegen den Vorschlag für die Apothekenherstellung [10].
  • September 2026 erscheint die Cochrane-Übersicht; im Studienregister stehen 64 Einträge [9], [20].
MarktStatusSeit oder Anmerkung
ItalienZugelassen27. April 1993, verschreibungspflichtig
ChinaZugelassenZulassung als Einfuhr, gültig bis 2027
Vereinigte StaatenNicht zugelassenNur Einträge als Grundstoff
Europäische UnionNicht zugelassenKeine zentrale Zulassung
DeutschlandNicht zugelassenNicht gelistet
Vereinigtes KönigreichNicht zugelassenKein Produkt eingetragen
KanadaNicht zugelassenLeeres Registerergebnis
SchweizNicht zugelassenNicht auf der Arzneimittelliste
JapanNicht zugelassenLaut behördlicher Angabe
AustralienNicht registriertNicht gelistet

Jede leere Antwort oben stammt aus einer Registerabfrage, die zusammen mit einem Kontrollstoff in derselben Datenbank lief. Eine leere Antwort bedeutet deshalb, dass nichts vorhanden ist, und nicht, dass die Abfrage fehlgeschlagen wäre [16], [29], [30], [31], [32].

Der australische Eintrag braucht eine Einschränkung. Der Giftstandard wurde im Volltext geprüft und enthält keinen Eintrag, doch das Produktregister war nicht erreichbar, sodass eine australische Zulassung unbelegt, aber nicht ausgeschlossen ist [12].

Die amerikanische Lage ist besonders. Zugelassen ist kein Medikament, doch mehrere Firmen haben den Stoff als Grundstoff eintragen lassen, zwei dieser Einträge ausdrücklich für die Verarbeitung zu verschreibungspflichtigen Zubereitungen in Apotheken [33].

Dieser Weg schließt sich gerade. Ein Beratungsausschuss stimmte mit 4 zu 17 gegen die Aufnahme in die Liste, die unter der Regelung für Apotheken genutzt werden darf [10], [34]. Auf der entsprechenden Liste für Herstellbetriebe steht der Stoff in Kategorie 3, also vorgeschlagen ohne ausreichende Begründung [35].

Genannt wurden dafür drei Gründe: Der Stoff sei nicht ausreichend beschrieben, die Belege für eine Wirksamkeit reichten nicht aus, und für die meisten geprüften Krankheitsbilder gebe es zugelassene Alternativen [5]. Eine weitere Behördenseite ergänzt, dass in Apotheken hergestellte Zubereitungen bei bestimmten Wegen der Verabreichung ein bedeutsames Risiko bergen können, dass der Körper Antikörper bildet [36].

Die Behörde hat außerdem den Onlinemarkt dokumentiert: Produkte, die als Spritzen und als Nasensprays beworben werden, und eine Website, die eine in der Apotheke hergestellte Zubereitung als von der FDA zugelassen anpreist, obwohl es ein solches Produkt gar nicht gibt. Zwei in diesem Material genannte Krankheitsbilder, chronische Erschöpfung und Borreliose, sind genau jene, zu denen dieselbe Behörde keine einzige klinische Studie fand [5].

Die Rechtslage im Überblick findet sich unter Sind Peptide legal und von der FDA zugelassene Peptide.

Anti-Doping

Thymosin Alpha-1 steht nicht auf der Verbotsliste 2026. Eine Volltextprüfung fand unter keinem seiner Namen einen Eintrag, während Thymosin Beta-4 und seine Abkömmlinge in der Klasse der Wachstumsfaktoren klar aufgeführt sind [11]. Auch die Auffangklasse für nicht zugelassene Stoffe greift nicht: Sie setzt einen Stoff voraus, für den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde eine Zulassung erteilt hat, und die italienische Zulassung steht dem entgegen [11].

Der Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz nennt allein Thymosin Beta-4, ebenso der australische Giftstandard. Keines dieser beiden Fehlen ist eine Aussage über die Sicherheit: Ein nicht zugelassenes Arzneimittel abzugeben bleibt unabhängig vom Dopingrecht rechtswidrig [37], [12].

Den vollständigen Überblick gibt die Seite im Sport verbotene Peptide.

Vergleich mit verwandten Peptiden

StoffWas es istStatusQuelle
Thymosin Alpha-1Künstliches Peptid aus 28 Aminosäuren, mit festgelegter StrukturVerschreibungspflichtiges Medikament in Italien und China[1], [13]
TB-500 (Thymosin Beta-4)Peptid aus 43 Aminosäuren, das an Aktin bindetNirgends zugelassen; steht auf der Dopingliste 2026[11], [12]
ThymalinUnscharf definierter Polypeptid-Auszug aus KalbsthymusVerschreibungspflichtiges Medikament nur in Russland[38]
ThymulinZinkabhängiges Peptid aus neun AminosäurenNicht zugelassen; taucht in einer amerikanischen Apothekenliste auf[39], [34]
ThymopentinKünstliches Bruchstück aus fünf AminosäurenEigenständiger Stoff mit eigenem Systematikcode[40], [14]

Diese fünf werden ständig verwechselt, und die Verwechslung hat Folgen. Thymosin Alpha-1 und Thymosin Beta-4 teilen sich drei Buchstaben und sonst nichts: andere Länge, andere Aufgabe, entgegengesetzte Einstufung im Dopingrecht [11], [13].

Am deutlichsten ist der Unterschied zu Thymalin. Thymosin Alpha-1 ist ein einzelnes Molekül mit einer festgelegten Bausteinabfolge, einer Summenformel, einer CAS-Nummer und einem Systematikcode, und hinter ihm stehen doppelblinde Studien mit vierstelligen Teilnehmerzahlen [6], [9], [13]. Thymalin ist dagegen ein Gemisch aus Kalbsthymus ohne all das, und in keinem öffentlichen Register findet sich eine Studie dazu [38].

Gemeinsam ist beiden ihre rechtliche Einstufung. Beide sind in mindestens einem Land verschreibungspflichtig, und genau deshalb nennt keine der beiden Seiten Dosierungen [1], [38].

Verbreitete Irrtümer

  • „Der Stoff ist gegen Hepatitis B zugelassen." Das ist er nirgends. Das gesamte italienische Anwendungsgebiet betrifft die Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr; zu Hepatitis B wurde geforscht, und Forschung ist keine Zulassung [4], [9].
  • „Mehr als dreißig Länder haben ihn zugelassen." Diese Zahl stammt aus dem Geschäftsbericht des Herstellers von 2014, und die amerikanische Behörde schrieb, sie könne diese Angaben nicht unabhängig bestätigen. Belegt sind in den Quellen selbst zwei Märkte [5], [1], [2].
  • „Er wird aus Thymusgewebe gewonnen." Gewonnen wurde er erstmals 1977 aus Kalbsthymus, doch das Medikament wird künstlich hergestellt und stimmt mit dem natürlichen Peptid lediglich in der Bausteinabfolge überein [5].
  • „Er gehört zur selben Familie wie TB-500." Thymosin Beta-4 hat 43 Aminosäuren, bindet an Aktin und steht auf der Dopingliste, im Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz und in Schedule 4 des australischen Giftstandards. Thymosin Alpha-1 steht auf keiner dieser Listen [11], [12], [37].
  • „Thymalin ist die russische Fassung davon." Thymalin ist ein unscharf definierter Auszug ohne Struktur, ohne Summenformel und ohne registrierte Studien. Ergebnisse des einen lassen sich nicht auf das andere übertragen, in keine der beiden Richtungen [38], [13].
  • „Über 11.000 Teilnehmer belegen, dass er sicher ist." Diese Zahl stammt aus einer erzählenden Übersichtsarbeit in einer Zeitschrift für alternative Medizin, geschrieben mit dem erklärten Ziel, die Einschränkung durch die Behörde als unbegründet darzustellen, und ohne jede förmliche Bewertung der Qualität [41], [9].

Häufige Fragen

Was ist Thymosin Alpha-1?

Es ist ein Peptid aus 28 Aminosäuren, an dessen einem Ende eine Acetylgruppe sitzt. Die Abfolge der Bausteine ist dieselbe wie bei einem natürlichen Peptid der Thymusdrüse, das 1977 erstmals aus Kalbsthymus gewonnen wurde, doch das Medikament selbst entsteht vollständig durch chemische Synthese. Sein internationaler Freiname lautet Thymalfasin, und in der Arzneimittelsystematik der WHO trägt es den eigenen Code L03AX25.

Wo ist Thymosin Alpha-1 zugelassen, und wofür?

In zwei Ländern, belegt durch die Register selbst. Italien erteilte die Zulassung am 27. April 1993, verschreibungspflichtig, und China registrierte den Stoff als eingeführtes Arzneimittel mit einer bis Mai 2027 laufenden Zulassung. Die italienische Zulassung deckt einen einzigen Zweck ab: die Verstärkung der Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr.

Ist Thymosin Alpha-1 gegen Hepatitis B zugelassen?

Nein, und das ist der hartnäckigste Irrtum über diesen Stoff. Der gesamte italienische Text zum Anwendungsgebiet handelt von der Grippeimpfung bei Menschen mit geschwächter Abwehr und von nichts sonst. In den Registern der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, der Schweiz und Japans findet sich überhaupt kein Produkt. Zu Hepatitis B wurde geforscht, doch Forschung ist keine Zulassung.

Ist Thymosin Alpha-1 wirklich in mehr als dreißig Ländern zugelassen?

Diese Zahl stammt aus dem Geschäftsbericht des Herstellers von 2014 und aus keinem Register. Die amerikanische Behörde ging ausdrücklich darauf ein und schrieb, sie habe die behaupteten Zulassungen in allen genannten Ländern nicht unabhängig bestätigen können. Diese Recherche fand für genau zwei Märkte einen Beleg in der Quelle selbst, für Italien und für China.

Was haben die größten Studien zu Thymosin Alpha-1 ergeben?

Alle drei verfehlten ihr Hauptziel. Eine doppelblinde Phase-3-Studie mit 1106 Erwachsenen mit einer Blutvergiftung fand keinen klaren Beleg für einen Nutzen bei der Sterblichkeit innerhalb von 28 Tagen, eine doppelblinde Studie mit 508 Patienten mit schwerer Bauchspeicheldrüsenentzündung verfehlte ihr Ziel ebenso, und so erging es auch einer Studie mit 552 Menschen mit Hepatitis C.

Ist Thymosin Alpha-1 dasselbe wie TB-500 oder Thymalin?

Nein, und die Unterschiede haben rechtliche Folgen. TB-500 ist Thymosin Beta-4, ein Peptid aus 43 Aminosäuren, das an Aktin bindet, auf der Dopingliste 2026 steht und in Australien in Schedule 4 geführt wird; Thymosin Alpha-1 steht auf keiner von beiden Listen. Thymalin ist ein unscharf definierter Auszug aus Kalbsthymus, nur in Russland zugelassen, ohne Summenformel, ohne CAS-Nummer und ohne registrierte Studien.

Ist Thymosin Alpha-1 im Sport verboten?

Nicht namentlich, und auch nicht über eine Auffangklausel. Eine Volltextprüfung der Verbotsliste 2026 ergab keinen Eintrag, und der Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz wie auch der australische Giftstandard nennen allein Thymosin Beta-4. Die Auffangklasse für nicht zugelassene Stoffe greift ebenfalls nicht, denn sie setzt einen Stoff voraus, den keine Gesundheitsbehörde zugelassen hat.

Dürfen Apotheken in den Vereinigten Staaten Thymosin Alpha-1 verarbeiten?

Die behördliche Entwicklung spricht dagegen. Am 4. Dezember 2024 stimmte ein Beratungsausschuss der amerikanischen Arzneimittelbehörde mit 4 zu 17 gegen die Aufnahme des Stoffes in die Liste der für die Apothekenherstellung nutzbaren Substanzen und wiederholte die Abstimmung für die Acetatform. Auf der entsprechenden Liste für Herstellbetriebe steht der Stoff in Kategorie 3, also vorgeschlagen ohne ausreichende Begründung.

Warum nennt diese Seite keine Dosierungen für Thymosin Alpha-1?

Weil der Stoff dort, wo er zugelassen ist, verschreibungspflichtig ist und die in den Studien verwendeten Mengen den zugelassenen Mengen entsprechen. Sie hier wiederzugeben hieße, Dosierungsangaben zu einem verschreibungspflichtigen Arzneimittel an die Allgemeinheit zu richten, und genau das verbietet das europäische Werberecht. Die Zahlen stehen in der Fachinformation, mit der eine Ärztin oder ein Arzt arbeitet.

Quellen

  1. Agenzia Italiana del Farmaco (2026). Banca Dati Farmaci, dataset ZADAXIN, active substance timosina alfa 1, marketing authorisation number 028364026, supply class RR "Soggetto a Prescrizione Medica", holder SciClone Pharmaceuticals Italy S.r.l., classification code L03AX, administrative state authorised, doping flag 0. Queried 17 September 2026. https://medicinali.aifa.gov.it/
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Jedes Register hinter der Statustabelle wurde am 17. September 2026 abgefragt, jeweils zusammen mit einem Kontrollstoff. Zwei Angaben sind schwächer belegt: Das australische Produktregister war nicht erreichbar, und der japanische Eintrag stützt sich auf eine behördliche Aussage und nicht auf eine eigene Abfrage.

myPeptides Research & Editing. (2026). Thymosin Alpha-1: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.0, 17. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/thymosin-alpha-1

Wie die Seiten dieses Registers entstehen und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.

FassungDatumÄnderung
1.02026-09-17Erstveröffentlichung

Zuletzt geprüft: 17. September 2026. Nächste Prüfung: bei Veröffentlichung der abgeschlossenen Studie zu Operationen an der Hauptschlagader, bei einer endgültigen amerikanischen Regelung zur Apothekenherstellung oder bei einer Änderung der italienischen oder chinesischen Zulassung.

Identifikatoren

IdentifikatorWert
CAS-Nummer62304-98-7
PubChem CID16130571
UNIIW0B22ISQ1C
InChIKeyNZVYCXVTEHPMHE-ZSUJOUNUSA-N
ChEMBLCHEMBL2103979
WikidataQ20817234
SummenformelC129H215N33O55
Molekülmasse3108.3
SequenzAc-SDAAVDTSSEITTKDLKEKKEVVEEAEN

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myPeptides Research & Editing (2026). Thymosin Alpha-1: Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit (Version 1.0). myPeptides. https://mypep.app/de/peptides/thymosin-alpha-1

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Zuletzt geprüft: September 2026

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