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VIP (Aviptadil): Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Status auf einen Blick

MarktStatusDatum
DeutschlandZugelassen, verschreibungspflichtig—
Europäische UnionNicht zugelassen—
Vereinigtes KönigreichZugelassen, verschreibungspflichtig—
Vereinigte StaatenNicht zugelassen2022-07-01
KanadaNicht zugelassen—
SchweizNicht zugelassen—
AustralienNicht belegt—
Entwicklungsstufe
Zugelassen
Stärkste Evidenz
Randomisierte Phase-3-Studie
WADA-Status
Nicht gelistet
Zuletzt geprüft
2026-09-17
Version
1.0

Diese Seite nennt keine Dosierungen.

VIP (Aviptadil): Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Zusammenfassung

VIP ist ein Botenstoff, den der Körper selbst herstellt; der synthetisch gefertigte Arzneistoff trägt den Namen Aviptadil. Als Teil eines festen Kombinationspräparats zur Injektion ist er in Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich ein zugelassenes, verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Sein zweites Leben als Kandidat gegen COVID-19 endete im Misserfolg. Die Studie des Herstellers verfehlte ihren Hauptendpunkt, und die amerikanische Behörde lehnte eine Notfallzulassung zweimal ab. Die große unabhängige Studie wurde wegen Aussichtslosigkeit abgebrochen und fand keinen Unterschied zu Placebo.

Das Wichtigste in Kürze

  • In sieben europäischen Ländern ist der Stoff ein zugelassenes, verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Das europäische Register führt nationale Zulassungen für die feste Kombination in Deutschland (Nummer 91159.00.00), Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich, alle mit EVOLAN PHARMA AB als Zulassungsinhaber [1].
  • Die größte unabhängige Studie fand nichts. Unter 461 ausgewerteten Patienten mit Lungenversagen bei COVID-19 lag die Chance auf ein besseres Ergebnis bei 1,11 (p = 0,54), und bis Tag 90 waren 38 gegenüber 36 Prozent gestorben. Das unabhängige Überwachungsgremium schloss den Aviptadil-Arm am 25. Mai 2022 wegen Aussichtslosigkeit [2].
  • Die amerikanische Behörde lehnte eine Notfallzulassung zweimal ab, im November 2021 mit dem Hinweis auf unzureichende Daten und auf eine nur an 131 randomisierten Patienten geprüfte Sicherheit, und erneut am 1. Juli 2022 [3], [4].
  • Die eigene Studie des Herstellers verfehlte ihren Hauptendpunkt. Bei 196 Patienten ergab das Ziel, an Tag 60 zu leben und kein Lungenversagen mehr zu haben, ein Chancenverhältnis von 1,6; die Veröffentlichung selbst hält fest, dass es keinen Unterschied zu Placebo gab [5].
  • Fasst man alle Daten zum Lungenversagen zusammen, bleibt nichts übrig. Neun Studien mit 665 Patienten ergaben ein gepooltes Chancenverhältnis für das Überleben von 1,01 (p = 0,93). Unkontrollierte Fallserien hatten weit mehr nahegelegt: 48 Überlebende von 54 Behandelten (88,9 Prozent) [6].
  • Im Sport ist der Stoff nicht verboten, und seine Pharmakokinetik hat niemand veröffentlicht. Auf der Verbotsliste 2026 wird er nicht genannt [7], und eine PubMed-Suche nach Aviptadil zusammen mit Pharmakokinetik lieferte überhaupt keine Treffer [8].

Was VIP ist

VIP steht für vasoaktives intestinales Peptid, eine Kette aus 28 Aminosäuren, die der menschliche Körper selbst herstellt. Sie wird aus einem größeren Vorläufereiweiß von 170 Aminosäuren herausgeschnitten, das vom Gen VIP gebildet wird. Der letzte Baustein trägt eine chemische Kappe, ein sogenanntes Amid [9].

Dasselbe Peptid, synthetisch hergestellt, ist ein Arzneistoff mit eigenem internationalen Freinamen: Aviptadil. Mehr als das steckt nicht hinter den beiden Wörtern, denn die zwei Einträge in der Stoffdatenbank PubChem, einer je Namen, teilen sich eine Summenformel und einen Strukturschlüssel [10].

Zuerst isoliert wurde der Stoff 1970 aus Schweinedarm, und die Sequenz von Schwein und Mensch ist identisch. Der Weg zum Arzneimittel führte über eine kleine amerikanische Firma und ein Londoner Unternehmen und liegt heute bei der schwedischen EVOLAN PHARMA AB [11], [12].

Kurzprofil

FeldAngabeQuelle
NamenVIP (das körpereigene Peptid); Aviptadil (internationaler Freiname des Arzneistoffs)[9], [10]
Weitere NamenRLF-100 und ZYESAMI (das Entwicklungsprogramm gegen COVID-19); Invicorp, Corpin, Procivni, Procorp (Handelsnamen der Kombination in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Nordeuropa und dem Vereinigten Königreich)[1], [10]
StoffgruppeNeuropeptid aus der Überfamilie von Sekretin und Glukagon; als Arzneistoff ein Mittel, das glatte Muskulatur entspannt und Blutgefäße weitet[9], [11]
StrukturLineares Peptid aus 28 Aminosäuren, HSDAVFTDNYTRLRKQMAVKKYLNSILN, ohne Disulfidbrücke, mit Amidkappe am Ende[9]
Summenformel und MasseC147H237N43O43S, 3326,8 g/mol[10], [13]
HalbwertszeitFür den Menschen nie veröffentlicht[8]
AnwendungswegeInjektion im zugelassenen Arzneimittel; Infusion in die Vene und Inhalation nur in der Forschung[11]
StatusIn sieben europäischen Märkten zugelassen und verschreibungspflichtig, immer in Kombination, nie allein[1], [11]
ATC-CodeG04BE70, vergeben für die Kombination[14]
ZulassungsinhaberEVOLAN PHARMA AB[1]
CAS-Nummer40077-57-4[10]
PubChem-CID16132300 und 53314964, zweimal derselbe Stoff[10]
UNII, InChIKeyA67JUW790C, VBUWHHLIZKOSMS-RIWXPGAOSA-N[10]
UniProt, ChEMBLP01282, CHEMBL1981592[9], [13]

VIP (Aviptadil): Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit

Wie es wirkt

VIP wirkt über zwei Andockstellen auf der Zelloberfläche, und alles Weitere ergibt sich daraus, was diese beiden Rezeptoren tun.

  • Es aktiviert die Rezeptoren VPAC1 und VPAC2. Beide arbeiten über einen Anstieg des zellinternen Botenstoffs cAMP, der glatte Muskulatur entspannt und Blutgefäße weitet [9].
  • Ein dritter Rezeptor, PAC1, markiert die Trennlinie. VIP bindet ihn nur schwach; er ist der bevorzugte Rezeptor des verwandten Peptids PACAP, und schon dieser eine Unterschied macht beide Stoffe unvertauschbar [9].
  • Im zugelassenen Arzneimittel ziehen die zwei Bestandteile in verschiedene Richtungen. Aviptadil entspannt die glatte Muskulatur und wirkt vor allem auf den Mechanismus, der das Blut im Gewebe hält, während der Partner Phentolamin stattdessen den Zufluss über die Arterien erhöht. Genau wegen dieser Ergänzung gibt es die Kombination [11], [15].
  • Schützende Wirkungen auf Nervenzellen und eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem sind beschrieben worden, doch sie beruhen auf Laborarbeiten und nicht auf kontrollierten Ergebnissen beim Menschen [9].
  • Die Überlegung zur Lunge war eine Annahme, kein Befund. Vorklinische Arbeiten legten nahe, dass VIP die Bildung des Films auf der Lungenoberfläche steigert, entzündliche Signale dämpft und die Vermehrung von Viren in Lungenzellen blockiert. Das war der erklärte Anlass für die COVID-19-Studien, und diese Studien haben es nicht bestätigt [5].

Ein Punkt aus der Physiologie gehört hierher. Wenn der Körper selbst zu viel VIP bildet, ist das führende Symptom eine wässrige Durchfallerkrankung — eine Folge des Überschusses, kein Beleg für irgendeinen Nutzen [9].

Was die Studien zeigen

Es gibt rund 13 echte Studien zu dem Stoff, die erste davon eine Phase-1-Studie von 1998. Sie zerfallen sauber in zwei Hälften: Das Programm zur Lunge scheiterte, das zur Urologie stützt ein zugelassenes Präparat [16].

Die größte unabhängige Studie zu COVID-19

Phase-3-RCT Die Studie ACTIV-3b/TESICO schloss an 28 amerikanischen Zentren 473 Erwachsene ein, die mit Lungenversagen bei COVID-19 im Krankenhaus lagen; 94 Prozent von ihnen lagen auf der Intensivstation. Von 471 zugeteilten Patienten gingen 461 in die Hauptauswertung ein: 231 unter Aviptadil, 230 unter Placebo [2].

Phase-3-RCT Der Hauptendpunkt war eine sechsstufige Ergebnisskala an Tag 90. Die Chance, in einer besseren Stufe zu landen, lag bei 1,11 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,80 bis 1,55; p = 0,54) und damit bei keinem Unterschied. Am 25. Mai 2022 empfahl das unabhängige Überwachungsgremium, den Studienarm wegen Aussichtslosigkeit zu beenden [2].

Phase-3-RCT Bei der Sterblichkeit führt die Auswertung zum selben Ergebnis. Bis Tag 90 waren unter Aviptadil 86 Menschen gestorben und unter Placebo 83, kumuliert 38 gegenüber 36 Prozent (Hazard Ratio 1,04; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,77 bis 1,41; p = 0,78). Die zentrale Behauptung des Programms, eine Halbierung der Todesfälle, hat diese Studie nicht überstanden [2].

Todesfälle bis Tag 90 in der größten unabhängigen Studie
Aviptadil
38%
Placebo
36%

ACTIV-3b/TESICO, 461 ausgewertete Patienten (231 Aviptadil, 230 Placebo) mit Lungenversagen bei COVID-19, 28 amerikanische Zentren, Einschluss von April 2021 bis Mai 2022. Hazard Ratio 1,04 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,77 bis 1,41; p = 0,78); der Studienarm wurde wegen Aussichtslosigkeit beendet. Quelle [2].

Die Studie des Herstellers und was sie nicht gezeigt hat

Phase-2b/3-RCT Auf diese Studie stützten sich beide Anträge auf Notfallzulassung: 196 Patienten mit Lungenversagen bei COVID-19 an zehn amerikanischen Krankenhäusern, zugeteilt im Verhältnis zwei zu eins. Der Hauptendpunkt war, an Tag 60 zu leben und kein Lungenversagen mehr zu haben. Er wurde verfehlt: Chancenverhältnis 1,6 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,86 bis 3,11) [5].

Phase-2b/3-RCT Die Autoren berichten außerdem ein Chancenverhältnis von 2,0 für das Überleben an Tag 60 (1,1 bis 3,9; p = 0,035), eine bessere Sauerstoffversorgung und einen geringeren Anstieg des Entzündungsbotenstoffs Interleukin 6 an Tag 3 (p = 0,02). Ihr eigenes Fazit ist eindeutig: Der Hauptendpunkt verfehlte die statistische Bedeutsamkeit, also gab es keinen Unterschied zu Placebo [5].

Ist der Hauptendpunkt einmal verfehlt, verlieren die nachgeordneten Auswertungen ihre Aussagekraft, und die Ergebnisse der Untergruppen waren nicht für die mehrfache Prüfung korrigiert. Der Jahresbericht des Unternehmens von 2021 gibt den verfehlten Endpunkt über alle Patienten und alle Zentren mit p = 0,085 an [3], [5].

Alles zusammengefasst

Meta-Analyse Eine systematische Übersichtsarbeit von 2025 durchsuchte sechs Datenbanken bis Oktober 2025 und fasste neun Studien mit 665 Patienten zusammen, davon 361 behandelt. Das gepoolte Chancenverhältnis für das Überleben betrug 1,01 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,72 bis 1,42; p = 0,93) [6].

Meta-Analyse Aufschlussreich ist der Bruch innerhalb dieser Arbeit. In den unkontrollierten Fallserien überlebten 48 von 54 Patienten (88,9 Prozent), mit besserer Sauerstoffversorgung und besseren Entzündungswerten. Sobald es eine Vergleichsgruppe gab, verschwand der Effekt [6].

Die Inhalation, ein kleineres und bestrittenes Ergebnis

Phase-2-RCT Eine türkische Studie teilte an neun Zentren 80 Krankenhauspatienten zu, doppelblind und placebokontrolliert. Bis zur Entlassung vergingen im Mittel 7,8 ± 4,0 Tage gegenüber 10 ± 5,0 Tagen (p = 0,049) [17].

Phase-2-RCT Der Wert für die Atemnot unterschied sich an Tag 7 (p = 0,033), an Tag 3 dagegen nicht (p = 0,090), und die Lungenaufnahmen besserten sich bis Tag 28 stärker (p = 0,028). Gestorben waren 5,1 gegenüber 12,2 Prozent, ohne dass dazu ein statistischer Test berichtet wurde [17].

Das ist eine kleine Studie, die genau an der Schwelle zur statistischen Bedeutsamkeit liegt. Zwei Leserbriefe zur Methodik sind dagegen erschienen, mit Antworten der Autoren, und das Ergebnis widerspricht den beiden großen Studien mit Infusion in die Vene, wenn auch der Anwendungsweg ein anderer ist [18], [19].

Erektionsstörungen, woher die Zulassung kommt

Offene Cross-over-Studie Die Zulassungsstudie verglich die Kombination in ihrem ersten Abschnitt an 187 Männern mit Alprostadil. Mit der Kombination erreichten weniger Männer eine Erektion vom Grad 3: 73 Prozent (137 von 187) gegenüber 83 Prozent (155 von 187), p = 0,002. Im zweiten Abschnitt lagen die Ansprechraten je Injektion nahezu gleichauf, 84 Prozent von 395 gegenüber 83 Prozent von 380 [11].

Offene Cross-over-Studie Bei der Verträglichkeit kehrte sich das Bild um, und darin liegt der Platz des Präparats. Unerwünschte Ereignisse betrafen 30 Prozent der Männer unter der Kombination gegenüber 46 Prozent unter Alprostadil. Injektionsschmerz trat bei 3 Prozent der Injektionen mit der Kombination auf gegenüber 28 Prozent, Gesichtsrötung umgekehrt bei 16 gegenüber 3 Prozent (beide p < 0,001) [11].

Zwei Nebenwirkungen, Kombination gegen Alprostadil
Injektionsschmerz, Kombination
3% der Injektionen
Injektionsschmerz, Alprostadil
28% der Injektionen
Gesichtsrötung, Kombination
16% der Injektionen
Gesichtsrötung, Alprostadil
3% der Injektionen

Zulassungsstudie VP007, offene Cross-over-Studie, 187 Männer im ersten und 107 im zweiten Abschnitt, bewertet vom Scottish Medicines Consortium im Jahr 2017. Beide Unterschiede p < 0,001. Der Kompromiss — weniger Schmerz, mehr Rötung — ist der Grund, warum es das Präparat neben Alprostadil gibt. Quelle [11].

Beobachtungsdaten Ein britisches Zentrum wertete 308 Männer aus, die überwiesen worden waren, nachdem Alprostadil nicht gewirkt hatte oder zu sehr schmerzte, bei einer mittleren Nachbeobachtung von 13,3 Monaten. Insgesamt nahmen 182 von 308 (59 Prozent) nach drei Monaten den Geschlechtsverkehr wieder auf. Der Unterschied war groß: 76 Prozent bei den wegen Schmerzen Überwiesenen gegenüber 36 Prozent bei den wegen ausbleibender Wirkung Überwiesenen (p < 0,0001) [20].

Migräne, ein unbeabsichtigtes Signal beim Menschen

Randomisierte Cross-over-Studie Bei 21 Migränepatienten löste eine zweistündige Infusion bei 15 von ihnen einen Anfall aus (71 Prozent; 95-Prozent-Konfidenzintervall 48 bis 89 Prozent), gegenüber 1 von 21 nach Placebo (5 Prozent; 0 bis 24 Prozent), p < 0,001. Eine kürzere Infusion tat das nicht; entscheidend war die Dauer [21].

Randomisierte Cross-over-Studie Ein direkter Vergleich mit PACAP38 umfasste 22 auswertbare Patienten: Bei 16 von ihnen (73 Prozent) folgten nach PACAP38 migräneartige Anfälle, nach VIP dagegen nur bei 4 (18 Prozent), p = 0,002. Drei der vier Patienten, die auf VIP reagierten, reagierten auch auf PACAP38 [22].

Was weiterhin unbekannt ist

  • Was die zugelassene Stärke leistet und was der VIP-Anteil dazu beiträgt. Der Zulassungsbericht hält fest, dass Wirkung und Sicherheit für die zugelassene Stärke nicht getrennt berichtet wurden, und keine Studie hat VIP je ohne seinen Kombinationspartner gegen Placebo geprüft [11].
  • Alles zu Frauen und jungen Menschen sowie zu einer Anwendung über etwa ein Jahr hinaus. Die Zulassung gilt nur für erwachsene Männer, und die größte veröffentlichte Fallserie hat eine mittlere Nachbeobachtung von 13,3 Monaten [11], [20].
  • Ob die Anwendung unter die Haut sicher ist. Für diesen Weg gibt es nirgends eine Zulassung und keine veröffentlichte Sicherheitsstudie [8].

Nebenwirkungen und Sicherheit

Das Sicherheitsprofil unterscheidet sich je nach Anwendungsweg, und wer beide vermischt, kommt zu einem falschen Ergebnis: Für das zugelassene Arzneimittel zur Injektion ist es gut beschrieben und überwiegend örtlich, während bei der Anwendung als Infusion in die Vene in der Forschung Kreislauf und Nervensystem im Vordergrund stehen.

  • Gesichtsrötung ist die häufigste Wirkung, mit 16 Prozent der Injektionen in der Zulassungsstudie gegenüber 3 Prozent unter Alprostadil. Die britische Fallserie verzeichnete sie bei 69 von 308 Männern (22,5 Prozent) [11], [20].
  • Blutergüsse und Blutungen an der Einstichstelle traten jeweils bei etwa 1 Prozent der Injektionen auf, und der Bericht hält fest, dass Blutergüsse seltener werden, sobald die Patienten Übung bekommen [11], [23].
  • Insgesamt treten bei ungefähr 10 Prozent der Patienten Nebenwirkungen auf, so die Fachinformation, wie sie im britischen Bericht zitiert wird [23].
  • Eine anhaltende schmerzhafte Erektion ist selten, aber real. In der Zulassungsstudie trat kein Fall auf, in der Serie mit 308 Männern einer (0,3 Prozent) [11], [20].
  • Der Blutdruck kann abfallen, weil das Peptid Blutgefäße stark weitet; in die Vene gegeben, ist genau das die Grenze [9].
  • Migräneanfälle folgen auf eine länger laufende Infusion in die Vene bei Menschen, die zu Migräne neigen, und zwar bei 71 Prozent gegenüber 5 Prozent unter Placebo [21].
  • In der großen COVID-19-Studie fiel der Sicherheitsvergleich unter dem Wirkstoff zahlenmäßig schlechter aus: 146 von 231 (63 Prozent) gegenüber 129 von 230 (56 Prozent). Das Chancenverhältnis betrug 1,40 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,94 bis 2,08; p = 0,10) und war damit nicht bedeutsam, verbietet es aber, den Stoff harmlos zu nennen [2].

Zwei Angaben aus der Fachinformation wiegen schwer. Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn Heparin oder gerinnungshemmende Tabletten eingenommen werden, anders als bei Alprostadil. Die ersten Injektionen müssen von medizinisch geschultem Personal gegeben werden, mit regelmäßiger ärztlicher Kontrolle danach [11], [23].

Die veröffentlichte Datenlage hat außerdem Lücken: keine Pharmakokinetik, keine Langzeitdaten, nichts zu Frauen und jungen Menschen und überhaupt nichts zur Anwendung unter die Haut [8], [11].

Warum hier keine Dosierungen stehen

Aviptadil ist der Wirkstoff eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels, das in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern zugelassen ist. Öffentliche Angaben zur Dosierung verschreibungspflichtiger Arzneimittel sind nach dem deutschen Heilmittelwerberecht nicht zulässig, und diese Seite führt deshalb keine auf [1].

Das gilt für jede Einheit und jeden Zusammenhang: nichts aus der Produktinformation, nichts aus den Studien, nichts für die Forschungswege über die Vene oder die Inhalation. Wie ein zugelassenes Mittel zur Injektion dosiert wird, gehört in die Hand der verordnenden Ärztin oder des verordnenden Arztes und nicht auf eine Nachschlageseite.

Entwicklungsstand und Zulassung

Der Status zerfällt in zwei Hälften, und diese Teilung erklärt den ganzen Stoff: Bei Erektionsstörungen ist er ein zugelassenes Arzneimittel in fortlaufender Anwendung, in der Lungenmedizin ein gescheiterter Kandidat [1], [2].

Vom Schweinedarm bis zur abgebrochenen Studie

  1. 1970Das Peptid wird isoliertGefunden im Schweinedarm; die Sequenzen von Schwein und Mensch erweisen sich als identisch, Quelle [11]
  2. 1998Erste registrierte StudieIn den Vereinigten Staaten beginnt eine Phase-1-Studie bei Lungenversagen und Blutvergiftung — die Überlegung zur Lunge ist nicht neu, Quelle [16]
  3. 2015Die Kombination erreicht den britischen MarktDer schottische Bericht datiert die Verfügbarkeit auf November 2015, Quelle [11]
  4. 2020Das COVID-19-Programm beginntIm März wird ein Antrag auf die klinische Prüfung gestellt und binnen Tagen freigegeben, Quelle [24]
  5. 2021Erste AblehnungDie Herstellerstudie verfehlt ihren Hauptendpunkt; im November lehnt die amerikanische Behörde eine Notfallzulassung ab, Quellen [3], [5]
  6. 2022Aussichtslosigkeit und zweite AblehnungDer unabhängige Studienarm wird am 25. Mai beendet; der zweite Antrag auf Notfallzulassung wird am 1. Juli abgelehnt, Quellen [2], [4]
  7. 2023Die unabhängigen Ergebnisse erscheinenLancet Respiratory Medicine veröffentlicht: kein Unterschied zu Placebo, Quelle [2]
  8. 2025Weiterhin in AnwendungEin britisches Zentrum veröffentlicht eine Serie von 308 Männern, die mit der zugelassenen Kombination behandelt wurden, Quelle [20]
  • 1970 wird das Peptid aus Schweinedarm isoliert [11].
  • 1998 beginnt die erste registrierte Studie, eine Phase-1-Studie bei Lungenversagen und Blutvergiftung [16].
  • November 2015 ist die Kombination auf dem britischen Markt verfügbar [11].
  • März 2020 wird der Antrag auf die klinische Prüfung gegen COVID-19 gestellt und freigegeben [24].
  • Februar 2021 endet die Nachbeobachtung der Herstellerstudie mit verfehltem Hauptendpunkt [3].
  • November 2021 lehnt die amerikanische Behörde eine Notfallzulassung ab und verweigert außerdem einen Status für ein beschleunigtes Prüfverfahren [3].
  • Januar 2022 wird eine private Sammelklage von Anlegern eingereicht; die Kläger nehmen sie im Juni freiwillig zurück, und kein Gericht entscheidet je darüber [3].
  • Mai und Juli 2022 wird der unabhängige Studienarm wegen Aussichtslosigkeit beendet, und der zweite Antrag auf Notfallzulassung wird abgelehnt [2], [4].
  • Juni 2023 werden die unabhängigen Ergebnisse veröffentlicht: kein Unterschied zu Placebo [2].
MarktStatusSeit oder Hinweis
DeutschlandZugelassenVerschreibungspflichtig, Nummer 91159.00.00
Vereinigtes KönigreichZugelassenVerschreibungspflichtig, Beginn durch Fachärzte
Europäische UnionNationalKeine zentrale Zulassung; sieben nationale
Vereinigte StaatenNicht zugelassenNotfallzulassung zweimal abgelehnt
KanadaNicht zugelassenKein Produkteintrag
SchweizNicht zugelassenNicht gelistet
AustralienUngeprüftRegister nicht erreichbar

Die europäischen Einträge stammen aus dem europäischen Register national zugelassener Präparate mit Stand vom 27. Oktober 2022; die nationalen Register selbst waren nicht lesbar [1].

Die Einträge für die Vereinigten Staaten, Kanada und die Schweiz beruhen auf Datenbankabfragen, die am 17. September 2026 mit funktionierenden Kontrollstoffen liefen, sodass ein leeres Ergebnis hier wirklich Abwesenheit bedeutet [25], [26], [27]. Das australische Register war überhaupt nicht erreichbar und bleibt deshalb ungeprüft [28].

Eine zentrale europäische Zulassung hat es nie gegeben, und zurückgenommen wurde folglich auch keine [29].

Zwei Dinge, die häufig behauptet werden, sind nicht belegt. Ein Verfahren der Börsenaufsicht lässt sich nirgends nachweisen, weder in den eigenen Unterlagen des Unternehmens noch in einer Volltextsuche amerikanischer Börsenunterlagen [3], [24], [30]. Ein behördliches Warnschreiben zu dem Stoff oder zu seinem Entwicklungsnamen gibt es ebenfalls nicht, und Kontrollabfragen lieferten in derselben Suche Dutzende Treffer [31].

Was tatsächlich geschah, waren dreimal Ablehnungen in der Sache: die Notfallzulassung im November 2021 und am 1. Juli 2022 sowie der Status für ein beschleunigtes Prüfverfahren im November 2021 [3], [4].

Auch die Lage auf dem Graumarkt ist dokumentiert. Im amerikanischen Arzneimittelcode stehen drei Registrierungen als Grundstoff, zwei davon aus den vergangenen fünfzehn Monaten [32]. Der Stoff steht außerdem in Kategorie 1 der Liste von Stoffen, die für die Apothekenherstellung vorgeschlagen sind — in der Prüfung, nicht auf der abschließenden freigegebenen Liste [33]. Beides ist keine Zulassung.

Den rechtlichen Rahmen im Überblick behandeln die Seiten dazu, ob Peptide legal sind und welche Peptide FDA-zugelassen sind.

Anti-Doping

Im Sport ist VIP nicht verboten. Eine Volltextsuche in der Verbotsliste 2026 fand weder den Stoff noch seinen Entwicklungsnamen noch PACAP, während Kontrollbegriffe in derselben Datei Treffer lieferten [7]. Auch im Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz fehlt er [34].

Die Auffangklasse S0 wäre die Regel, die ein Peptid wie dieses normalerweise erfasst, und es lohnt sich zu sagen, warum sie das hier nicht tut. S0 greift bei „any pharmacological substance … with no current approval by any governmental regulatory health authority for human therapeutic use" (jedem pharmakologischen Stoff, für den derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde eine Zulassung zur Anwendung am Menschen erteilt hat), und für Aviptadil bestehen solche Zulassungen, nämlich in sieben europäischen Ländern [1], [7].

Damit sind die Dopingfrage und die Zulassungsfrage dieselbe Frage: Wäre dies bloß ein Stoff in der Erprobung, würde S0 ihn jederzeit verbieten. Eine gesonderte Regel gilt trotzdem, denn Infusionen in großem Volumen sind als Methode außerhalb einer Krankenhausbehandlung verboten [7]. Den größeren Zusammenhang behandelt die Seite im Sport verbotene Peptide.

Vergleich mit verwandten Peptiden

StoffRezeptorenStatusStärkstes Ergebnis beim MenschenQuelle
VIP (Aviptadil)VPAC1, VPAC2In sieben europäischen Märkten zugelassen, in Kombination59 Prozent von 308 Männern nahmen das Sexualleben wieder auf; keine Wirkung bei COVID-19[2], [20]
PACAPVPAC1, VPAC2 und PAC1Nicht zugelassenLöste bei 73 Prozent Migräne aus gegenüber 18 Prozent unter VIP[22]
PemziviptadilVIP-Rezeptoren, langwirksames AnalogonNicht zugelassen; alle Studien beendetKeines; die Programme wurden vor Ergebnissen gestoppt[16]
SermorelinGHRH-Rezeptor, dieselbe ÜberfamilieSiehe eigene SeiteSiehe eigene Seite—
PT-141Melanocortin-RezeptorenSiehe eigene SeiteSiehe eigene Seite—

Die ersten beiden Zeilen enthalten den nützlichen Gegensatz. PACAP teilt zwei Rezeptoren mit VIP und bringt einen dritten mit, und dieser zusätzliche Rezeptor verändert die Reaktion des Menschen im einzigen direkten Vergleich um das Vierfache [22].

Pemziviptadil ist aus dem umgekehrten Grund wichtig. Regelmäßig für eine langwirksame Form von Aviptadil gehalten, ist es ein anderes Molekül einer anderen Firma, und alle drei registrierten Studien dazu wurden vorzeitig beendet. Seine Ergebnisse gehören ihm und nicht VIP [16].

Verbreitete Irrtümer

  • „VIP und Aviptadil sind zwei verschiedene Stoffe." Es ist ein Peptid mit zwei Namen: VIP für den körpereigenen Botenstoff, Aviptadil für den synthetischen Arzneistoff, mit einer gemeinsamen Summenformel und einem gemeinsamen Strukturschlüssel [10].
  • „Aviptadil ist für sich allein als Arzneimittel zugelassen." Ein Präparat mit nur diesem Wirkstoff gibt es nirgends. Zugelassen ist die feste Kombination mit Phentolamin, was nichts daran ändert, dass der Wirkstoff verschreibungspflichtig bleibt [1], [11].
  • „VIP und PACAP sind austauschbar." Sie teilen sich zwei Rezeptoren, doch PACAP bindet zusätzlich einen dritten mit hoher Affinität und VIP nicht — im direkten Vergleich 73 Prozent gegenüber 18 Prozent [22].
  • „Pemziviptadil ist einfach langwirksames Aviptadil." PB1046, wie es auch heißt, ist ein anderes Molekül einer anderen Firma, geprüft in drei Studien, die alle vorzeitig beendet wurden; seine Daten lassen sich Aviptadil nicht zuschreiben [16].
  • „Das Unternehmen wurde von den Behörden dafür bestraft, die Ergebnisse zu hoch dargestellt zu haben." Das wurde es nicht. Es gab eine private Sammelklage, die die Kläger freiwillig zurücknahmen, und kein Gerichtsurteil; ein Warnschreiben und ein Verfahren der Börsenaufsicht sind nirgends belegt [3], [30], [31].
  • „Inhalation und Infusion in die Vene laufen auf dasselbe hinaus." In die Vene gegeben, scheiterte der Stoff in der größten Studie; inhaliert war eine kleine Studie positiv, und zwei Programme wurden aufgegeben. Zugelassen ist keiner der beiden Wege [2], [17].

Häufige Fragen

Ist VIP irgendwo als Arzneimittel zugelassen?

Ja, aber nie für sich allein. Als Teil eines festen Kombinationspräparats zur Injektion mit Phentolamin bestehen nationale Zulassungen in sieben Ländern: Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Schweden und das Vereinigte Königreich. Die deutsche Zulassungsnummer lautet 91159.00.00. Kein Land hat ein Präparat mit nur diesem einen Wirkstoff zugelassen, und überall, wo eine Zulassung besteht, ist das Mittel verschreibungspflichtig.

Hat VIP gegen COVID-19 gewirkt?

Nein. Die Studie des Herstellers an 196 Patienten verfehlte ihren Hauptendpunkt. Die große unabhängige Studie teilte 471 Patienten zu und wurde wegen Aussichtslosigkeit vorzeitig beendet. Die Chance auf ein besseres Ergebnis lag bei 1,11 (0,80 bis 1,55; p = 0,54), und bis Tag 90 waren 38 gegenüber 36 Prozent der Teilnehmer gestorben.

Warum hat die amerikanische Behörde Aviptadil abgelehnt?

Zweimal, und jeweils mit genannten Gründen. Im November 2021 schrieb die Behörde, unzureichende Daten zu bekanntem und möglichem Nutzen und Risiko stünden einer Notfallzulassung entgegen. Sie hielt fest, dass die Sicherheit nur an 131 randomisierten Patienten geprüft worden sei. Ein zweiter Antrag vom Februar 2022, der auf einer nachträglichen Untergruppenauswertung beruhte, wurde am 1. Juli 2022 abgelehnt.

Gab es eine behördliche Sanktion gegen das Unternehmen hinter Aviptadil?

Nein. Eine Volltextsuche in der amerikanischen Datenbank der Warnschreiben ergab im September 2026 keinen Treffer für Aviptadil, während Kontrollabfragen Treffer lieferten. Ein Verfahren der Börsenaufsicht ist ebenfalls nirgends belegt. Was es gab, war eine private Sammelklage von Anlegern vom Januar 2022, die die Kläger im Juni 2022 freiwillig zurücknahmen, sodass nie ein Gericht über die Vorwürfe entschieden hat.

Ist VIP im Sport verboten?

Nein. Weder auf der Verbotsliste 2026 noch im Anhang zum deutschen Anti-Doping-Gesetz taucht der Stoff auf. Auch die Auffangklasse für nicht zugelassene Stoffe greift nicht. Diese Klasse erfasst nur Stoffe, für die derzeit keine staatliche Gesundheitsbehörde eine Zulassung erteilt hat, und für Aviptadil bestehen europäische Zulassungen.

Welche Nebenwirkungen von VIP sind bekannt?

Bei der zugelassenen Anwendung als Injektion ist Gesichtsrötung das häufigste Problem. In der Zulassungsstudie trat sie bei 16 Prozent der Injektionen auf, in einer britischen Fallserie bei 69 von 308 Männern (22,5 Prozent). Blutergüsse und Blutungen an der Einstichstelle kommen bei etwa 1 Prozent vor, eine anhaltende schmerzhafte Erektion bei einem von 308 Männern.

Wie lange bleibt VIP im Körper?

Darauf hat niemand eine veröffentlichte Antwort. Eine PubMed-Suche nach Aviptadil zusammen mit Pharmakokinetik lieferte im September 2026 überhaupt keine Treffer. Halbwertszeit, Verteilung im Körper und Ausscheidungsweg beim Menschen lassen sich aus der zugänglichen Literatur nicht angeben, was bei einem seit über zehn Jahren zugelassenen Stoff ungewöhnlich ist.

Kann man VIP als Forschungspeptid kaufen?

Der Rohstoff dafür ist in den Vereinigten Staaten als Grundstoff registriert. Der Stoff steht außerdem in Kategorie 1 der amerikanischen Liste für die Apothekenherstellung, also in der Prüfung und nicht freigegeben. Nichts davon ist eine Zulassung. Für die Anwendung unter die Haut, in der der Graumarkt ihn anbietet, gibt es nirgends eine Zulassung und keine veröffentlichte Sicherheitsstudie.

Quellen

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  25. openFDA, dataset drugsfda, queries openfda.generic_name:"aviptadil" and products.active_ingredients.name:"AVIPTADIL", 17 September 2026: no matches. No American application of any kind.
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  27. Swissmedic, extended list of authorised human medicines (29,625 text cells), 17 September 2026: no match for aviptadil, Invicorp, phentolamine or "vasoaktiv", against 10 matches for alprostadil and 19 for tirzepatide.
  28. Therapeutic Goods Administration (Australia): the register search was unreachable on 17 September 2026, including for the control query, and the full text of the Poisons Standard instrument F2026L00633 could not be downloaded. Australia is therefore recorded as unverified rather than as absent.
  29. European Commission, Union register of medicinal products, lists of current and expired authorisations, 17 September 2026: no match for aviptadil, Invicorp or phentolamine in either list, against working controls. No central European approval was ever granted or withdrawn.
  30. U.S. Securities and Exchange Commission, EDGAR full-text search, 17 September 2026: 235 documents mention aviptadil; combined with "SEC investigation" the search returns none, and with "subpoena" only unrelated contract exhibits.
  31. U.S. Food and Drug Administration, warning letters, full-text search 17 September 2026: 0 hits for "aviptadil", "Zyesami" and "vasoactive intestinal", against 44 for "peptide", 146 for "semaglutide" and 112 for "tirzepatide" through the same interface.
  32. openFDA, NDC directory, query generic_name:"aviptadil", database state 16 September 2026: three bulk-ingredient registrations, no finished medicine. Registrations dated 2 June 2021, 1 July 2025 and 4 July 2026.
  33. U.S. Food and Drug Administration (2026). Bulk drug substances nominated for use in compounding under section 503A, document state 14 May 2026: "Vasoactive Intestinal Peptide" appears in category 1, substances under evaluation, and not on the final list under 21 CFR 216.23.
  34. Germany, annex to section 2(3) of the anti-doping act, official citation BGBl. 2023 I no. 67, checked 17 September 2026: no entry for aviptadil, "vasoaktiv", VIP or PACAP, against present control entries for somatropin, erythropoietin and growth hormone.

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Jedes Register hinter der Statustabelle wurde am 17. September 2026 abgefragt, mit zwei Einschränkungen: Die europäischen Zulassungen sind mit Stand vom 27. Oktober 2022 belegt, und Australien ließ sich überhaupt nicht prüfen.

myPeptides Research & Editing. (2026). VIP (Aviptadil): Was die Studien zeigen, Status und Sicherheit. Version 1.0, 17. September 2026. myPeptides Peptid-Register. Abgerufen von https://mypep.app/peptides/vip

Wie die Seiten dieses Registers entstehen und bewertet werden, steht unter Methodik; das vollständige Register findet sich unter Peptide.

FassungDatumÄnderung
1.02026-09-17Erstveröffentlichung

Zuletzt geprüft: 17. September 2026. Nächste Prüfung: bei einer Bestätigung der europäischen Zulassungen nach 2022, bei einem Ergebnis aus dem australischen Register oder bei einer Veröffentlichung von Daten zur Pharmakokinetik beim Menschen.

Identifikatoren

IdentifikatorWert
CAS-Nummer40077-57-4
PubChem CID53314964
UNIIA67JUW790C
InChIKeyVBUWHHLIZKOSMS-RIWXPGAOSA-N
ChEMBLCHEMBL1981592
SummenformelC147H237N43O43S
Molekülmasse3326.8
SequenzHSDAVFTDNYTRLRKQMAVKKYLNSILN

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Zuletzt geprüft: September 2026

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