Nisotirostide (LY3457263): das PYY-Molekül, das es nur im Stack gibt – und was die Daten wirklich hergeben

Das hier ist allgemeine Aufklärung, keine medizinische Beratung und keine Aufforderung, dir irgendeine Substanz zu besorgen oder sie zu nehmen. Nisotirostide ist ein Prüfpräparat, nirgends zugelassen, weder legal käuflich noch verschreibbar. Dosierungen nennen wir keine – es sind schlicht keine veröffentlicht, dazu unten mehr. Die Zahlen weiter unten stammen aus getrennten Studien mit unterschiedlichen Teilnehmern und Laufzeiten; es sind keine Kopf-an-Kopf-Vergleiche.
In den Foren taucht seit einigen Monaten ein neuer Name auf, meist in derselben Formulierung: Nisotirostide als „die Ergänzung, die man auf Tirzepatid oder Semaglutid draufsetzt". Der Code dazu lautet LY3457263, die Firma ist Eli Lilly, und anders als bei den meisten Graumarkt-Neuheiten stimmt an der Erzählung tatsächlich etwas: Dieses Molekül ist wirklich als Aufsatz konstruiert. Es gibt keine einzige Studie, in der es allein gegen Placebo bei Adipositas geprüft wurde – die Kombination ist nicht die Biohacker-Interpretation, sondern das Studiendesign.
Nur führt genau diese Recherche zu einem unbequemen zweiten Befund, und der steht in diesem Artikel genauso drin wie der erste.
Was Nisotirostide wirklich ist
Nisotirostide ist ein synthetisches Peptid, das den Y2-Rezeptor aktiviert (auch NPY2R geschrieben) – also ein langwirksames Analogon von PYY. Gespritzt wird einmal pro Woche unter die Haut.
PYY ist ein körpereigenes Sättigungssignal. Die L-Zellen im unteren Dünn- und Dickdarm schütten es nach dem Essen aus – und zwar zusammen mit GLP-1, aus denselben Zellen. Im Blut wird das ausgeschüttete PYY1-36 zur kürzeren Form PYY3-36 zugeschnitten, und dieser Zuschnitt ändert die Adresse: Während die lange Form auch an die Rezeptoren Y1 und Y5 andockt, die den Appetit anregen, trifft PYY3-36 vor allem Y2 – und Y2 dämpft den Hunger. Deshalb interessiert sich die Adipositas-Forschung ausschließlich für diese Kurzform.
Zwei Gründe, warum daraus nie ein Medikament wurde: Natürliches PYY3-36 hat eine Halbwertszeit von rund 10 Minuten, und in den Dosen, die spürbar sättigen, macht es Übelkeit. Ein schmaleres therapeutisches Fenster kann man kaum haben. Die ganze Klasse der modernen PYY-Analoga – Nisotirostide eingeschlossen – besteht aus Versuchen, dieses Fenster zu verbreitern: Man baut das Peptid so um, dass es tagelang statt Minuten hält, und macht es möglichst genau Y2-selektiv, damit man nicht versehentlich die appetitanregenden Verwandten mittrifft.
Wichtig zur Einordnung: Das ist kein Inkretin. Nisotirostide ist kein GLP-1, kein GIP, kein Glukagon-Agonist. Es ist ein ganz anderer Hebel – und genau darum ist es überhaupt ein interessanter Kombinationspartner. Zwei GLP-1 zu stapeln bringt bloß denselben Rezeptor doppelt. Ein Y2-Agonist neben einem GLP-1 öffnet dagegen einen zweiten Signalweg.
Der Punkt, an dem die meisten Beiträge aufhören
Wer sich die tatsächliche Studienlage ansieht, findet ein bemerkenswert klares Muster. Das ist das komplette öffentliche Klinikprogramm von LY3457263:
| Studie | Phase | Population | Was geprüft wurde | Stand |
|---|---|---|---|---|
| NCT04641312 | 1 | Gesunde + Typ‑2‑Diabetes, n = 67 | Einzeldosen, allein und mit Dulaglutid | abgeschlossen 12/2021 |
| NCT05377333 | 1 | Typ‑2‑Diabetes, n = 94 | Mehrfachdosen, allein und mit GLP‑1‑RA | abgeschlossen 11/2023 |
| NCT05582096 | 1 | Übergewicht/Adipositas, n = 38 | nur in Kombination mit Tirzepatid | abgeschlossen 06/2023 |
| NCT06897475 | 2 | Typ‑2‑Diabetes, n = 240 | Aufsatz auf Semaglutid oder Tirzepatid | rekrutiert, Ende 01/2027 |
Vier Studien, und in jeder einzigen sitzt ein GLP-1 mit im Boot. Die einzige Studie an Menschen mit Adipositas – NCT05582096 – prüfte ausschließlich die Kombination mit Tirzepatid, sie lief elf Wochen, hatte 38 Teilnehmer, und ihr primärer Endpunkt war die Verträglichkeit, nicht das Gewicht. Ergebnisse dazu sind bis heute nicht veröffentlicht.
Das ist der zweite Befund, und er ist unbequem: Diese Adipositas-Studie endete im Juni 2023. Danach kam keine Phase 2 zum Abnehmen. Was im März 2025 startete, war eine Diabetes-Studie. Wirkstoff-Datenbanken führen die Indikation Adipositas für Nisotirostide inzwischen als inaktiv, mit Phase 1 als höchstem erreichtem Stand. Der aktive Entwicklungspfad ist Typ-2-Diabetes.
Man sollte daraus nicht mehr lesen, als drinsteht – Firmen legen Programme aus vielen Gründen auf Eis, und Lilly führt das Molekül weiterhin in seinen Investorenunterlagen zum Stoffwechsel-Portfolio. Aber die Vorstellung von einer „Abnehmspritze Nisotirostide", die gerade auf den Markt zuläuft, hält der Aktenlage nicht stand.
Was die laufende Studie tatsächlich misst
NCT06897475 ist die Studie, die derzeit läuft, und sie lohnt sich im Detail, weil sie oft falsch zitiert wird.
Aufgenommen werden Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, HbA1c zwischen 7,5 und 10,5 %, BMI ab 27, die seit mindestens drei Monaten stabil auf Semaglutid oder Tirzepatid eingestellt sind und ihr Blutzuckerziel trotzdem nicht erreicht haben. Diese Menschen bekommen zusätzlich einmal wöchentlich Nisotirostide oder Placebo, in drei verblindeten Dosisstufen. 240 Teilnehmer, doppelt verblindet, Studienzentren in den USA, Kanada, Deutschland, Polen, Puerto Rico und Großbritannien.
Der primäre Endpunkt ist die HbA1c-Senkung nach 24 Wochen. Die Gewichtsveränderung ist ein sekundärer Endpunkt. Das ist keine Wortklauberei: Studien werden auf ihren primären Endpunkt hin dimensioniert, und die Einschlusskriterien folgen ihm ebenfalls. Hier wurden Menschen ausgewählt, deren Blutzucker aus dem Ruder läuft – nicht Menschen, die maximal abnehmen wollen.
Und zu den Dosen: Die Studienarme heißen wörtlich „Dose 1", „Dose 2" und „Dose 3". Die Milligramm-Zahlen sind nicht öffentlich. Wer dir also eine Dosierung für Nisotirostide nennt, hat sie nicht aus der Studie – es gibt sie dort nicht zu lesen.
Erste Ergebnisse sind frühestens nach dem primären Abschluss im Dezember 2026 zu erwarten, die Studie insgesamt endet im Januar 2027.
Was ein PYY-Analogon im Stack wirklich bringt
Zu Nisotirostide selbst gibt es keine veröffentlichten Wirksamkeitsdaten. Zur Wirkstoffklasse aber schon – und zwar ein ausgesprochen sauber dokumentiertes Experiment, das genau die Frage stellt, um die es hier geht: Was passiert, wenn man ein wöchentliches Y2-Analogon auf ein laufendes Semaglutid draufsetzt?
Novo Nordisk hat das mit seinem Molekül PYY1875 durchgezogen und 2025 vollständig publiziert, von der Ratte bis zur Phase 2. Ein anderes Molekül als Nisotirostide, aber dasselbe Prinzip: selektiver Y2-Agonist, Halbwertszeit rund 10 Tage, einmal wöchentlich.
Im Tierversuch sah das spektakulär aus. Fettleibige Ratten verloren unter Semaglutid allein 12,5 % Gewicht – unter Semaglutid plus PYY1875 dagegen 24,6 %. Die Futteraufnahme fiel von 389 g auf 215 g. PYY1875 allein bewirkte übrigens gar nichts; die Tiere nahmen sogar zu. Der Effekt entstand ausschließlich in der Kombination. Genau so sieht Synergie im Lehrbuch aus.
Am Menschen blieb davon wenig übrig. Der Aufbau der Phase 2 war präzise auf die Stack-Frage zugeschnitten: 32 Wochen offenes Semaglutid 2,4 mg als Vorlauf – in denen die Teilnehmer im Mittel 14,3 % verloren, von 102,1 kg auf 87,5 kg – und erst danach die Randomisierung auf zusätzliches PYY1875 oder Placebo, bei weiterlaufendem Semaglutid.
Das Ergebnis nach 16 weiteren Wochen:
| Zusätzlicher Gewichtsverlust ab Woche 32 | |
|---|---|
| PYY1875 1,0 mg + Semaglutid 2,4 mg | −5,6 % |
| Placebo + Semaglutid 2,4 mg | −3,1 % |
| Unterschied | −2,2 Prozentpunkte (95 %-KI −4,2 bis −0,1) – etwa 2,2 kg |
Zwei Kilo. Statistisch gerade eben abgesichert, das untere Ende des Konfidenzintervalls berührt fast die Null.
Und der Preis dafür war hoch. Magen-Darm-Nebenwirkungen traten bei 68 % der Kombinationsgruppe auf, gegenüber 29 % unter Semaglutid plus Placebo. Schwere Ereignisse: 15 % gegenüber 4 %. Abbrüche wegen Nebenwirkungen: 21,3 % gegenüber 10,7 %. Von 47 Teilnehmern erreichten nur 30 überhaupt die Zieldosis, und am Ende der Behandlung waren bloß 20 – also 42,6 % – noch darauf.
Die höhere Dosisstufe wurde gar nicht erst zu Ende geprüft: Von acht Teilnehmern brachen sieben zwischen Woche 3 und Woche 12 wegen Magen-Darm-Beschwerden ab. Das Fazit der Autoren im Originalton: bescheidene Wirksamkeit als Aufsatz auf Semaglutid, „aber nicht gut verträglich".
Das ist keine Randnotiz, sondern der aussagekräftigste Datenpunkt, den es zu dieser Idee gibt. Er sagt nicht, dass Nisotirostide scheitern muss – andere Moleküle, andere Selektivität, andere Auftitrierung, und Lilly hat mit Tirzepatid bewiesen, dass es Verträglichkeit ernst nimmt. Aber er verschiebt die Beweislast. Wer behauptet, ein PYY-Analogon sei der große Verstärker für deinen GLP-1-Stack, muss erklären, warum es diesmal anders ausgehen sollte.
Der Wettbewerb – und warum er inzwischen woanders steht
Genau während PYY diese Erfahrung machte, hat eine andere Wirkstoffklasse die Frage „was setzt man auf ein GLP-1 drauf" ziemlich überzeugend beantwortet: Amylin.
CagriSema (Cagrilintid + Semaglutid, Novo Nordisk) ist der fertig entwickelte Beweis. In der Phase-3-Studie REDEFINE 1 mit 3.417 Erwachsenen ohne Typ-2-Diabetes verloren die Teilnehmer nach 68 Wochen 20,4 % – und bei durchgehender Einnahme 22,7 %, wobei 40,4 % mindestens ein Viertel ihres Körpergewichts verloren. Zum Vergleich in derselben Studie: Cagrilintid allein 11,5 %, Semaglutid allein 14,9 %, Placebo 3 %. In REDEFINE 2, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, waren es 13,7 % gegenüber 3,4 % unter Placebo, und 74 % erreichten einen HbA1c von 6,5 % oder darunter.
Eloralintid (LY3841136) ist Lillys eigenes Amylin – und die Zahlen erklären, warum es dort gerade die Aufmerksamkeit bekommt. In der 48-Wochen-Phase-2 mit 263 Erwachsenen ohne Diabetes, veröffentlicht im November 2025:
| Eloralintid, wöchentlich | Gewichtsverlust nach 48 Wochen |
|---|---|
| 1 mg | −9,5 % |
| 3 mg | −12,4 % |
| 6 mg | −17,6 % |
| 9 mg | −20,1 % |
| 6/9 mg auftitriert | −19,9 % |
| Placebo | −0,4 % |
Zwanzig Prozent – als Monotherapie, ohne jedes Inkretin daneben. Und die Verträglichkeit war das eigentlich Bemerkenswerte: überwiegend leichte bis mittlere Magen-Darm-Beschwerden und Müdigkeit, bei 1 und 3 mg auf Placebo-Niveau, und deutlich weniger, wenn langsamer auftitriert wurde. Lilly hat die Phase 3 als Monotherapie angekündigt und prüft parallel die Kombination mit Tirzepatid.
Halte diese beiden Bilder nebeneinander. Ein Y2-Agonist bringt als Aufsatz auf Semaglutid rund zwei Prozentpunkte und bringt zwei Drittel der Leute zum Erbrechen. Ein Amylin-Agonist bringt allein zwanzig Prozentpunkte und wird gut vertragen. Es ist kein Rätsel, wo das Geld hinfließt.
Der Rest des Feldes zur Vollständigkeit:
| Wirkstoff | Was es ist | Bestes Ergebnis der eigenen Studie | Stand |
|---|---|---|---|
| CagriSema | Amylin + GLP‑1 (Novo) | 22,7 % in 68 Wo. | Phase 3 abgeschlossen |
| Eloralintid | selektives Amylin (Lilly) | 20,1 % in 48 Wo., allein | Phase 3 startet |
| Petrelintid | Amylin (Zealand/Roche) | 10,7 % in 42 Wo. | Phase 2 positiv (03/2026) |
| Amycretin | GLP‑1 + Amylin in einem Molekül (Novo) | 24,3 % in 36 Wo. | Phase 1b/2a |
| MariTide | GLP‑1‑Agonist + GIP‑Blocker, monatlich (Amgen) | ~20 % in 52 Wo. | Phase 2 |
| Retatrutid | GLP‑1 + GIP + Glukagon (Lilly) | ~24 % in 48 Wo. | Phase 3 |
| Nisotirostide | Y2/PYY‑Agonist (Lilly) | keine veröffentlicht | Phase 2, Diabetes |
Die letzte Zeile ist der ganze Artikel in einer Zeile.
Die ehrliche Antwort auf die Ausgangsfrage
Kann man Nisotirostide als Abnehmspritze im Stack mit Tirzepatid oder Semaglutid einordnen?
Vom Konzept her: ja, und zwar ausdrücklich so gedacht. Es ist kein Inkretin, sondern ein separater Sättigungsweg, und jede Studie kombiniert es genau deshalb mit einem GLP-1. Die Idee ist pharmakologisch sauber.
Von der Beweislage her: nein, jedenfalls heute nicht. Es liegen null veröffentlichte Wirksamkeitszahlen zum Molekül vor. Die einzige Adipositas-Studie war eine elfwöchige Verträglichkeitsprüfung an 38 Personen ohne publizierte Ergebnisse. Der aktive Entwicklungspfad zielt auf den Blutzucker, nicht aufs Gewicht. Und das einzige vollständig publizierte Humanexperiment der Wirkstoffklasse erbrachte gut zwei Kilo bei einer Nebenwirkungsrate, die jeden fünften Teilnehmer aus der Studie trieb.
Dazu kommt der Teil, der sich nie ändert: Was gerade als „Nisotirostide" im Umlauf ist, ist per Definition nicht zugelassenes Graumarkt-Material unbekannter Identität und Reinheit. Eine NCT-Nummer bürgt nicht für das Vial, das dir jemand schickt – und in diesem Fall bürgt sie nicht einmal für eine Dosis, weil die Studiendosen verblindet sind. Das rechtliche Gesamtbild zeichnet unser Grundlagenartikel Sind Peptide legal?, und wenn du ganz vorn einsteigen willst: Was Peptide sind.
Was du beobachten kannst
Ein einziger Termin entscheidet, ob diese Geschichte weitergeht: der primäre Abschluss von NCT06897475 im Dezember 2026. Dann gibt es zum ersten Mal Zahlen zum Molekül selbst – HbA1c primär, Gewicht sekundär, gegen Placebo, oben auf Semaglutid oder Tirzepatid. Wenn die Gewichtskurve dort deutlich ausschlägt und die Abbruchraten anständig bleiben, wird aus dem geparkten Adipositas-Programm schnell wieder eines. Bleibt sie flach oder wiederholt sich das Magen-Darm-Muster, hat sich die Frage erledigt.
Bis dahin ist Nisotirostide ein Wirkstoff zum Beobachten, nicht zum Besorgen.
Was das heute für dich bedeutet
Für die Mittel, die Leute tatsächlich führen, ist der neutrale Teil die Rechnerei. Wenn du festhältst, was du hast, in welcher Konzentration und wann, ist unser Peptid-Tracker genau dafür gebaut. Wenn das Anmischen der wacklige Schritt ist, macht unser Rechner aus einer Zieldosis die Einheiten auf der Spritze, sobald du Vial-Konzentration und zugegebenes bakteriostatisches Wasser kennst. Und weil es Wochenspritzen sind, deren Spiegel zwischen den Injektionen steigt und fällt, zeichnet der Wirkspiegel-Plotter diese Kurve. Nichts davon ist eine Empfehlung, irgendetwas zu nehmen – es ist die Rechnung, ehrlich gehalten.
Fazit
Nisotirostide (LY3457263) ist Lillys wöchentliches PYY-Analogon am Y2-Rezeptor, und es ist tatsächlich als Kombinationspartner konstruiert – es wurde nie anders geprüft. Das ist der wahre Kern der Foren-Erzählung. Der Rest hält nicht: Es gibt keine veröffentlichten Wirksamkeitsdaten, die einzige Adipositas-Studie war eine kleine Verträglichkeitsprüfung ohne Ergebnisse, die aktive Entwicklung läuft auf Typ-2-Diabetes, und das beste publizierte Experiment der Wirkstoffklasse lieferte gut zwei Kilo extra bei 68 % Magen-Darm-Nebenwirkungen. Währenddessen hat Amylin die Kombinationsfrage beantwortet: CagriSema mit 22,7 %, Eloralintid mit 20,1 % im Alleingang und guter Verträglichkeit. Wenn du dir ansehen willst, wohin die nächste Generation der Abnehmwirkstoffe geht, schau auf die Amyline. Nisotirostide ist eine interessante Fußnote mit einem Termin im Dezember 2026 – noch keine Antwort.
Quellen
- ClinicalTrials.gov, NCT06897475 – LY3457263 als Aufsatz auf Semaglutid oder Tirzepatid bei Typ-2-Diabetes (Phase 2)
- ClinicalTrials.gov, NCT05582096 – LY3457263 in Kombination mit Tirzepatid bei Übergewicht/Adipositas (Phase 1)
- ClinicalTrials.gov, NCT05377333 – LY3457263 allein und mit GLP-1-RA bei Typ-2-Diabetes (Phase 1)
- ClinicalTrials.gov, NCT04641312 – Erstanwendung am Menschen, Einzeldosen (Phase 1)
- Wulff et al., Obesity 2025, Long-acting PYY3−36 analogue with semaglutide for obesity: from preclinical assessment through randomized clinical studies
- Østergaard et al., Science Translational Medicine 2025, Variant screening of PYY3–36 leads to potent long-acting PYY analogs with superior Y2 receptor selectivity
- Eli Lilly, Eloralintid: Phase-2-Ergebnisse zum selektiven Amylin-Agonisten
- Novo Nordisk / NEJM, CagriSema 2,4 mg/2,4 mg – 22,7 % Gewichtsreduktion in REDEFINE 1
- NEJM 2025, Cagrilintide–Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity and Type 2 Diabetes (REDEFINE 2)
- Roche, Positive Phase-II-Ergebnisse für das Amylin-Analogon Petrelintid
- Amgen, Phase-2-Ergebnisse zu MariTide nach 52 Wochen
Nimm myPeptides mit
Dosen, Pläne und Fortschritt am Handy verfolgen — Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. myPeptides gibt keine Dosierungsempfehlungen.